Baugesuch die Zweite

Ich hatte ja bereits geschrieben, dass nun alle Unterlagen für das Baugesuch fertig sind und nur noch die Unterschriften der Nachbarn fehlen. Da die sämtliche Unterlagen nicht sauber gebunden in einer Mappe bei uns eingetroffen sind, sondern alles nacheinander mit der Post, war ich mir nicht ganz sicher, ob alles komplett ist und in welcher Reihenfolge die Unterlagen eingeordnet werden müssen.
Glücklicherweise haben wir einen sehr kompetenten Baubegleiter an der Hand, welcher die Sache in die Hand genommen hat und drei Mappen zusammengestellt hat, mit denen es auch in Ulm keine Probleme geben sollte.

„So wird des nix bei uns in Ulm und Württemberg. Des klappt vielleicht in Bayern so“

 

2012-12-28 23.07.23

 

Bemusterung Teil 2

Gestern waren wir zum 2.Mal in Folge Freitags in Bodenwöhr bei FISCHERHAUS und haben den 2.Teil der Bemusterung nachgeholt. Auch dieses Mal sind wir bereits am Vorabend angereist und durften nach Pizza und Sambuca wieder im Toskana Haus übernachten.
Dass ich diese Art der Übernachtungsmöglichkeit sehr interessant finde, habe ich ja bereits geschildert. Man kann, wenn auch im eingeschränkteren Rahmen, mal so richtig probewohnen und auch ein Gefühl dafür bekommen, was man letzlich an Qualität erhält. Da wir das Toskana-Musterhaus beim unserem 3.Besuch schon sehr gut kannten, haben wir dieses Mal ein bisschen auf die Details und deren Umsetzung geachtet.
Nachdem wir beim ersten Besuch der Bemusterung mit dem Thema Treppe, Setzstufen und Trittstufen konfrontiert wurden und damals eigentlich auch eine passende Entscheidung getroffen hatten, haben wir uns am Abend die Treppe im Toskanahaus nochmals angeschaut und unsere Entscheidung korrigiert.
Lag die Wahl letzte Woche noch bei Trittstufen in Buche durchgängig mit weißen Setzstufen, so haben wir uns nun gegen einen „kleinen“ Aufpreis für Blockstufen entschieden, da diese Art der Treppe etwas hochwertiger und exklusiver wirkt 🙂
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Allerdings werden wir die Treppe nicht in „exklusiv“ Kirsche oder ähnlichem nehmen, sondern bleiben traditionell bei Buche.

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Der 2.Teil der Bemusterung ging dann am Freitag auch wieder pünktlich um 08:30 Uhr los. Schön war es, dass sich Herr Nanka den Freitag über ebenfalls wieder Zeit für uns und unsere Bemusterung genommen hat und uns mit Rat und Tat zur Seite stand.
Nachdem das Thema Treppe schnell abgehakt war, haben wir uns dem Elektroplan gewidmet. Da wir uns hier im Vorfeld schon einige Gedanken darüber gemacht haben und FISCHERHAUS bereits letzte Woche einen Vorabentwurf zukommen ließen, war diese Aufgabe ziemlich flott erledigt und in den Plänen vermerkt.
Ein bisschen Kopfzerbrechen hat und dann anschließend das Projekt Sanitär- und Fliesen bereitet. Letzte Woche habe ich ja bereits geschrieben, dass wir uns im Anschluß an den Bemusterungstermin um Fliesen und Sanitärobjekte gekümmert haben. Wir haben sowohl die Fa.Fritsch als auch Richter und Frenzel darum gebeten uns, bzw. FISCHERHAUS, die Angebote zum folgenden Freitag zukommen zu lassen.
– Das hat so ungefähr geklappt –
Ärgerlich finde ich die Tatsache, dass die Fa.Fritsch, wie auch viele andere Firmen, nicht in der Lage ist ein korrektes Angebot für Endverbraucher nach §1 der Preisangabenverordnung inkl. Mehrwertsteuer abzuliefern. Netto-Preise im Markt lasse ich mir noch mit der Ausrede gefallen, dass hier nur Handwerker verkehren. Ein Angebot an den Endkunden sollte dann aber bitte bei allen Positionen den Brutto-Preis enthalten.
Das Ergebnis beider Angebote war dann auch identisch mit unserer Erwartungshaltung. Sowohl Fliesen als auch Sanitärobjekte sind über den Fachhandel einfach unverschämt teuer. So haben wir z.B. Fliesen der Marke Marazzi, mit einem empfohlenen VK von 55,00 Euro, zu einem Nettopreis von 58,00 Euro angeboten bekommen.
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Angenehmer ging es da mit der Bemusterung der FISCHERHAUS-Leistungen weiter. Diese Preise lassen sich, mit Ausnahme der zusätzlichen Fußbodenheizung in der Diele im Keller, auch nachvollziehen und werden transparent erklärt.
Da wir bereits im Vorfeld schon viele unserer Wünsche in das Angebot haben einfließen lassen, hat sich der Zusatzbetrag für die Bemusterung wie erwartet auch in Grenzen gehalten. Man muss FISCHERHAUS hier wirklich loben. Das Angebot war und ist so gut, dass mit Ausnahme planerischer Kleinigkeiten, wie z.B. ein gedämmtes Abflußrohr in der Wohnzimmerdecke, keine weiteren Kosten aufgelaufen sind.
Schade fanden wir allerdings, dass wir nicht wie gewünscht zumindest die Türen als Materiallieferung von FISCHERHAUS beziehen können. Laut Herr Haselsteiner müssten diese, da wir die Bodenbeläge nicht von FISCHERHAUS beziehen, als zusätzliche Materiallieferung angefahren und berechnet werden.
Nach einem sehr feinen Mittagessen in der Brauerei Jacob haben wir noch einige Details bezüglich der Heizung, Wohnraumbelüftung und Zisterne geklärt. Da unsere Architektin mit der Zisterne ein ziemliches Rohrleitungsgewurschtel aufs Grundstück gezeichnet hat, müssen wir diesen Punkt später zusammen mit dem Tiefbauer und dem Zisternenlieferanten nochmals abklären.
Zum Abschluß der Bemusterung hat sich dann Herr Fuchs persönlich noch Zeit genommen um mehr über die Hintergründe unserer Entscheidung für FISCHERHAUS in Erfahrung zu bringen. Im Vorfeld unserer Entscheidung sind wir von einem der Mitbewerber immer wieder massiv mit fehlerhaften und falschen Unterstellungen über FISCHERHAUS und PLATZ Haus 21 konfrontiert worden. Obwohl wir uns im Vorfeld bereits ausreichend über die Situation (Bilanzen, etc.) aller Firmen informiert hatten, hinterließen diese Aussagen doch einen gewissen Grad an Unsicherheit bei uns.
Herr Fuchs hat uns aber nochmal selbst bestätigt, dass an den Unterstellungen seitens des Mitbewerbers nichts dran sei und man sich entsprechend darum kümmern wird.

Bisher können wir über FISCHERHAUS nichts negatives berichten, sondern sind durchweg positiv überrascht, dass alles so problem- und reibungslos verläuft.
Aus diesem Grund freuen wir uns bereits auf den Zeitpunkt, wenn das ganze Projekt dann auch greifbar wird.

Bauantrag

Gestern kam der Bauantrag per Post.
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Jetzt fehlen eigentlich nur noch ein paar Kleinigkeiten wie Unterschriften, etwas mit dem geplanten Kaminofen oder die Statik. Da wir gestern unseren abschließenden und letzten Tag bei der Bemusterung des Hauses hatten und jetzt eigentlich alles feststeht, werden diese Unterlagen mit Sicherheit auch demnächst im Briefkasten landen.

Bemusterung Teil 1

Heute hatten wir unseren ersten Bemusterungstermin für UNSER(™) Haus bei FischerHaus. Normalerweise erfolgt die Bemusterung auf zwei hinereinander liegenden Tagen. Bei uns hat es aus beruflichen Gründen leider im Dezember nicht mehr dazu gereicht, so dass wir jetzt an zwei aufeinander folgenden Freitagen bei FischerHaus zu Gast sind.
Damit wir heute genügend Zeit für alle offenen Punkte hatten, sind wir bereits wieder am Vortag – wie auch zur Werksbesichtigung – angereist und durften, nach einem guten Abendessen, in der Musterhaussiedlung im „Toskana Haus“ übernachten. Auch wenn das „Toskana Haus“ nicht so ganz unserem Geschmack entspricht, bekommt man ein gutes (Wohn-)gefühl und die eine oder andere Anregung, was man eben anders machen würde und wird.


Heute morgen ging es dann mit dem offiziellen Teil der Bemusterung los. Nachdem wir zum ersten Mal die Pläne der Architektin in groß gesehen haben, standen wir auch schon vor dem ersten Problem.
Bei der Planungsphase habe ich die falschen Fensterformate eigentlich nicht weiter beachtet. Schließlich kann es …

a ) … gut sein, dass nicht jedes CAD-Programm auch die Fenster identisch darstellt
b) … eigentlich nicht in unserem Sinne sein, dass die Architektin einfach die Fenster nach ihren Vorstellungen anpasst
c) … FischerHaus die Änderungen ohne Rücksprache mal einfach so übernimmt und die Differenz auf der „Seite 5“ festschreibt 🙂

Kurz darauf war das Thema aber wieder vom Tisch und wir hatten neben unseren „alten“ und auch extra so gwünschten Fenstern auch den „alten“ Preis wieder.
Sehr gut fanden wir auch die Tatsache, dass Herr Nanka, unser Verkaufsberater, sich die Zeit genommen hat uns uns die ersten Stunden bei FischerHaus zu begleiten. Dadurch konnten noch die einen oder anderen Unklarheiten zwischen dem Angebot, unseren Vorstellungen und den anschließend Plänen beseitigt werden. Da es sich bei dem ganzen Projekt um ein Puzzle aus tausenden von Teilen handelt, finden wir es gut, dass auf die ganzen Punkte detailliert und konstruktiv eingegangen wird.
Lustigerweise war der Termin bei FischerHaus dann auch ziemlich schnell wieder vorbei. Nachdem wir Dinge wie die Dach- und Fensterfarbe, Haustür und Innentreppe festgelegt hatten, ging es noch kurz um den Dokumentenaustausch. Vorabpläne mit den Vermerken der Änderungen an uns, Pläne mit der ungefähren Elektroinstallation und dem Küchenplan zu FischerHaus.
An dieser Stelle wandelt sich nun der vermeintliche Nachteil unserer zwei Bemusterungstermine in einen Vorteil. Wir haben die Planänderungen und können uns noch eine Woche Gedanken machen, FischerHaus hat unsere Pläne und kann sich ebenfalls für den nächsten Bemusterungstermin besser vorbereiten.
Die Zeit am Nachmittag hatten wir zu einem Besuch im Fliesen- und Bad-Studio genutzt. FischerHaus arbeitet hier zum einen mit der Fa.Fritsch, zum anderen mit Richter und Frenzel zusammen.
Bei der Fa.Fritsch hatten wir das unglaublich Glück auf einen Verkäufer zu stoßen, der genau erkannt hat, was wir wollen uns mit der ersten Fliesenschautafel genau das gezeigt hat, was zumindest ich mir vorgestellt hatte. Schlußendlich haben wir dann nach knapp 2 1/2 sehr interessanten Stunden eine doch nahezu perfekte Auswahl getroffen.
Leicht angeschlagen sind wir dann nach Schwandorf zu Richter und Frenzel gefahren und haben uns dort die volle Dröhnung Badeinrichtung gegeben. Es ist immer wieder faszinierend, auf welche Ideen Designer kommen und zwischen was man sich dann entscheiden muss. Leider sind wir beim Thema Bad auch nach knapp 3 Stunden noch so schlau wie zuvor. Es stehen zwar die ungefähren Ausstattungsmerkmale genau fest, nicht aber ob jetzt in Keramik oder Mineralguss oder mit Ablaufloch oder ohne oder WC mit Rinne oder ohne … Immerhin haben wir jetzt noch eine gute Woche Zeit hier eine Entscheidung zu treffen.

Nachdem nun die ganze Maschinerie anläuft und das ganze Projekt so langsam feste Formen annimmt und greifbar wird, fehlt eigentlich nur noch unser Baustellenschild und der genehmigte Bauantrag 😉