Werkpläne Keller

Gestern haben wir nach einigen Nachbesserungen die Werkpläne für den Keller freigegeben.
Die Stadtwerke Ulm bieten für die Hausanschlüße (Wasser, Fernwärme, Strom, Glasfaser) einen Mehrspartenanschluß an. Bei diesem wird über eine abgedichtete Muffe alles in Haus geführt.
Den Kellerplan selbst konnten wir nach Überprüfung der Maße und der Lage der Durchbrüche guten Gewissens freigeben. Beim Deckenaussparungsplan habe ich irgendwann die Übersicht über die vielen Zu- und Abluftschächte verloren. Hier verlassen wir uns mal voll auf FischerHaus 🙂

Bildschirmfoto vom 2013-01-28 21:29:08

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Schön bei FischerHaus ist die Tatsache, dass man alle Pläne als PDF erhalten kann. Sehr gut für mich, da ich diese archiviere und gerne auf die Schnelle am Tablet bei Diskussionen und Gesprächen herzaubern kann.

Gleichzeitig ist auch die Bestätigung der Bemusterung eingetroffen. Wir haben jetzt mit allem drum und dran über 2000 Euro mehr in die Elektrik des Hauses investiert als im „Standard“. Manche Investitionen hätten nicht unbedingt sein müssen (Bodentank mit 2 Steckdosen am Esstisch – 403 Euro) andere wiederum sind glaube ich notwendig und unabdingbar (zusätzliche Lichtauslässe Hauseingang und Terrasse (je 33 Euro ) + zusätzliche Homewaydose im Büro).
Der Schwabe würde sagen: „Es läppert sich ganz schee was zeema“.

Beim Elektroplan für den Keller bin ich noch etwas skeptisch, vertraue aber voll und ganz der Kompetenz in der Zusammenarbeit zwischen FischerHaus und der Bamag. Da wir im Keller ja eine „Unterputz“-Installation geplant haben, ist eine Nacharbeit bei Fehlern eigentlich nicht möglich. Von daher sollte alles im ersten Wurf passen.
Besonders gespannt bin ich darauf, ob am Heizkreisverteiler nachher auch eine passende 230V-Steckdose für unsere Homeway-Lösung zu finden ist. Aufputz wäre zwar im Technikraum nicht schlimm, andererseits aber auch vermeidbar.

Bildschirmfoto vom 2013-01-28 21:45:55

Ach ja … Dank unseres Nachbars wurde letzten Freitag der Baum auf dem Grundstück gefällt und „entsorgt“. Da er dem Bau eigentlich nicht im Weg steht, werden wir ihn einfach unter dem Aushub bei der Angleichung des Geländes vergraben und uns die Ausgrabung und Entsorgung sparen.

Entwässerungsplan

Der Entwässerungsplan ist auch freigegeben. Also passt soweit schon mal alles.
Wenn es unser Tiefbauer jetzt noch schafft, die Zisterne in die Hofeinfahrt zu legen, dann sind auch wir zufrieden.

Freigabe Entwässerungsplan

 

So wie es verwurstelt, wie es hier geplant ist, hätten wir von den unnötigen Erdarbeiten und Rohrlängen abgesehen, auch einen unschönen Zisternendeckel auf dem Rasen.

 

Entwässerungsplan

Baufreigabe

Seit gestern gibt es gute Neuigkeiten:

Baufreigabe

 

Da wir auf anraten unserer Architektin bereits im Vorfeld die Unterschriften eingesammelt haben, könnte es somit am 21.01.2013 losgehen.

Soweit ich gestern und heute in einem Telefonat mit FischerHaus in Erfahrung bringen konnte, wird dort auch schon fleißig an den Werkplänen für den Keller geschraubt.

Die Bemusterungsunterlagen sind soweit auch durch und von uns freigegeben. Gestern haben wir die Bestätigung schonmal vorab per PDF an FischerHaus geschickt, da immer dann, wenn es eilig mal wieder kein DIN A4 Umschlag greifbar ist.
Bei der Bemusterung haben wir uns noch das eine oder andere Extra gegönnt. Vor allem bei der Elektroinstallation haben wir gegenüber dem „Standard“ aufgerüstet, da eine eventulle Nachrüstung auch im Fertighaus ziemlich Arbeit bedeutet. Wer hier mehr möchte als im Standard enthalten ist, dem sei empfohlen mal mindestens 1000 Euro zusätzlich zu planen.
Bezüglich Treppe haben wir uns jetzt für Blockstufen in Buche durchgehend entschieden. Im Toskana Haus bei FischerHaus in Bodenwöhr hat uns diese Art der Treppe ja sehr gut gefallen.
Weggefallen ist glücklicherweise die nicht unbedingt notwendige Hebeanlage zur Entsorgung des Kondenswassers von Kamin, Fernwärmestation und Belüftungsanlage. An dieser Stelle wird jetzt einfach die Ausleitung des Abwassers an einer tieferen Stelle mit Rückstauklappen durchgeführt. Dem Kellerraum haben wir jetzt noch für 300 Euro einen Anschluß an die Belüftungsanlage gegönnt und haben das Kellerfenster, welches sowieso unter der Terasse verschwunden wäre, gestrichen. Preislich und energetisch die deutlich bessere Wahl. Der Flur im Keller bekommt auch nicht wie vorgeschlagen eine Fußbodenheizung. Da wir die Betontreppe nicht belegen möchten, bekommt man spätestens dort beim laufen kalte Füße. Außerdem geben wir ja schließlich ein halbes Vermögen für eine Dämmung unter der Bodenplatte aus 🙂
Schwieriger war schon die Entscheidung für oder gegen die vorgeschlagenen gedämmten Abwasserrohre (Geberit ISOL) aus dem Bad im OG in den Keller. Mit ca. 750 Euro ein nicht unbeachtlicher Posten in der Bemusterung. Die Bewertungen im Internet lesen sich gut, die praktische Erfahrung fehlt und schlußendlich überwiegt doch die Angst ein bisschen, an etwas wichtigem gespart zu haben. Wir werden sehen ob sich die Investition bezahlt macht …
Bei der Bemusterung haben wir auch gleich den passenden Ofen zum Kamin bestellt. Da wir immer einen Ofen wollten, aber irgendwie keinen vernünftigen Platz gefunden haben, wird es nun ein in den Kamin integrierter Ofen der Fa.Schiedel (Kingfire Parat). Etwas teuerer als geplant, aber vermutlich die elegantere Lösung als ein Ofen neben dem Kamin.

Baugesuch die Dritte

So … Gerade eben hab ich das vollständig unterschriebene Baugesuch auf dem Rathaus abgegeben. Lustigerweise wollte man dort eine dritte Ausführung der Unterlagen haben, obwohl man uns auf dem Bauamt versichert hat, dass 2 Unterlagen ausreichend sind. Jetzt muss sich dort jemand eine Kopie der Unterlagen machen, da wir uns auf die Informationen verlassen haben und „nur“ 2 Ausgaben davon haben.
Wie das Bauamt auch schreibt:

Sie müssen die Bauvorlagen grundsätzlich in zweifacher Ausfertigung einreichen. Ist die Gemeinde nicht selbst Baurechtsbehörde, sind die Bauvorlagen in dreifacher Ausfertigung einzureichen. Ist für die Prüfung des Bauantrags die Beteiligung anderer Behörden oder Dienststellen erforderlich, kann die Baurechtsbehörde die Einreichung weiterer Ausfertigungen verlangen.

Hätten wir die Unterlagen auf dem Bauamt abgegeben, hätten vermutlich zwei Ausführungen ausgereicht. Da wir die Unterlagen auf dem Rathaus in Jungingen abgeben haben, hätten es wohl drei sein müssen. Hoffen wir trotzdem, dass man das Problem auf dem „kleinen“ Dienstweg erledigen kann und dass die Baugenehmigung zügig kommt.