Wartezeit

Es tut sich nichts … Gar nichts. Zumindest nichts offensichtliches in Form eines Baggers oder sonstigen Tätigkeiten auf dem Grundstück. Also nichts mess- und fühlbares.
Trotzdem wird im Hintergrund wohl schwer gewerkelt. Letzte Woche haben wir nicht nur unsere Traufe zur Abnahme bekommen, sondern sind auch auf ein planerisches Problem mit den Emporen in den Kinderzimmern gestoßen.
Wir haben uns ja dagegen entschieden, dass Haus nur wegen den Kinderzimmern einen halben oder ganzen Meter länger zu machen. Zum einen sollen die Kinderzimmer nur als Rückzugsort und Schlafraum für die Kinder dienen, zum anderen wäre damit auch die große Essküche im EG deutlich größer ausgefallen. Damit trotzdem genügen Platz zur Verfügung steht, haben wir den Schlafbereich in Form einer Empore unter das Dach geplant. Bildschirmfoto vom 2013-02-26 20:08:44

Die Schlafempore hat eine Breite von ca. 1,50m und eine Länge von 2,50m. Die Lücke mit 1,24 dient als Einstieg. Was uns bei der Freigabe der Architekten-Planung und der Bemusterungspläne nicht aufgefallen ist – und was vermutlich alle Theoretiker übersehen haben – ist die Tatsache, dass im Bereich der Außenwand an der Stelle des gestrichelten Balkens ein senkrechter Balken nach oben läuft, welcher die Fenster einfasst. Somit kann der (gestrichelte) Balken der Empore nicht in die Außenwand zur Abstützung geführt werden. Dumme Sache, dass so etwas erst in der Arbeitsvorbereitung auffällt.

Von FischerHaus wurde uns dann der Vorschlag gemacht, dass das Ende der Empore in der Decke aufgehängt wird.Bildschirmfoto vom 2013-02-26 17:28:22

Diese Lösung sagt mir persönlich aber gar nicht zu. Auf der einen Seite hätte man damit zwar eine tolle Grundkonstruktion für ein späteres Geländer bekommen, auf der anderen aber irgendwie auch so einen freihängenden Fremdkörper im Zimmer gehabt.

Wir haben uns jetzt nach Rücksprache mit FischerHaus dazu entschieden, dass einfach der Stützbalken sichtbar an der Innenwand ausgeführt wird. Damit bleibt mein Wunsch mit dem durchgehenden Balken der Empore erhalten.
Zusätzlich zu den planerischen Sachen gab es auch noch einige Dinge zu klären und zu beauftragen. In einem anderen Blog habe ich von der Idee gelesen, ein Leerrohr für den Kabelsalat der an der Wand aufgehängten TV-Geräte hinter den Wandaufbau zu verlagern. Dies haben wir dann bei FischerHaus auch beauftragt und mittlerweile eine Bestätigung und Rechnung bekommen.

Rechnungen sind bei FischerHaus so eine Sache … Zum einen sind die Zahlungsmodalitäten sehr, sehr kundenfreundlich – Wir mussten z.B. bisher nur ca. 6000 Euro Planungskosten anzahlen und auch die Restraten sind gegenüber den Marktbegleitern sehr fair und gut kalkulierbar (65% nach Rohbaumontage / Dacheindeckung und 35 % nach Hausübergabe, bzw. Abnahme) – zum anderen aber auch wegen den Abtretungserklärungen stellenweise etwas langwierig umzusetzen.
FischerHaus lässt sich, auch zu Recht, von der Bank bestätigen, dass das Geld für das Haus da ist und nur für FischerHaus verwendet werden darf. Lästig wird es eben, wenn man wegen 3 Leerrohren à 30 Euro erneut bei der Bank vorsprechen und eine weitere Bestätigung einholen muss. Aus diesem Grund werden wir die 90 Euro gleich überweisen, dann ist gut.

Das Wetter selbst lässt auch sehr zu wünschen übrig. Nachdem es letzte Woche nochmal bitterkalt geworden ist, gehen jetzt zumindest langsam die Temperaturen stetig nach oben. Trotzdem hat es heute bei ca. +2°C nochmals gut 10cm Schnee hingeschmissen.

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