Ein Anschluss, zwei Aufträge …

… oder fragen Sie einfach nach Passierschein A38.
Es läuft ja, wie bereits berichtet, eigentlich sehr gut auf unserer Baustelle. Wenn man die zwei Wochen Verzögerung und diverse Abstimmungsprobleme außer Acht lässt, läuft es sehr gut.
Von größeren Schäden oder Problemen sind wir bisher glücklicherweise verschont geblieben. Alle anderen Probleme lassen sich zumindest ändern, reparieren oder eventuell auch finanziell begleichen.
Was mich aber über die gesamte Bauzeit mehr als erstaunt ist die Einstellung, mit welcher stellenweise frohen Mutes zur Tat geschritten wird. Frei nach einem Zitat von Thomas Carlyle

„Unsere Hauptaufgabe ist nicht, zu erkennen, was unklar in weiter Entfernung liegt, sondern zu tun, was klar vor uns liegt.“

bearbeitet jeder genau das, was auf dem Auftrag steht. Mitdenken, vor allem über den Tellerrand schauen, ist nicht so ganz die große Stärke mancher Mitarbeiter und Kollegen. Seien es jetzt die Stadtwerke, bei denen der Bauherr im 2 Tages Rythmus den Fortschritt und die Dringlichkeit der Arbeiten anmahnen muss oder einfach der aktuelle Fall des Hausanschlusses ans öffentliche Stromnetz.
Ein Anschluss, zwei Aufträge. So sieht es momentan aus. Nächste Woche Montag ist die Firma Fehl+Sohn für die Schlussmontage der Elektroinstallation bestellt. Gleichzeitig damit kann, oder besser gesagt könnte, auch die Schlussmontage und die Inbetriebnahme der PV-Anlage erfolgen. Könnte deswegen, da Fehl+Sohn von der PV-Anlage nichts weiß und deswegen einen Antrag auf einen Bezugszähler gestellt hat. Richtig wäre aber ein Zweirichtungszähler. Diesen wiederum muss aber SH-Solar beantragen. Das resultiert jetzt darin, dass bei den Stadtwerken zwei Anträge für einen Hausanschluss liegen. Der erste wird am Dienstag mit einem Bezugszähler ausgeführt, der zweite dann nachgelagert mit einem Zweirichtungszähler.
Der Versuch, diesen gordischen Knoten zu lösen, ist ähnlich erfolgsversprechend, wie die Suche nach dem Passierschein A38. Der eine will nicht, der andere kann nicht und jene, welche könnten, die möchten nicht, da man für die zweite Anfahrt und den Einbau locker nochmal 100 Euro kassieren kann.

Tim Toady

Eine Aufgabe mehrere Lösungen.
Tim Toady (TIMTOWTDI oder auch besser bekannt als das Perl-Zitat: „There’s more than one way to do it“) ist nun auch auf dem Bau mein neuer Freund und Begleiter.
Je mehr Menschen man nach einem Rat fragt, umso mehr Antworten erhält man. Bestes Beispiel ist die das hier fotografierte „Teilprojekt“ oder besser gesagt die eigentlich völlig unwichtige Verkleidung für das Abwasserrohr der Spüle 🙂

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Freitag wird das Ding an Wand und Decke geschraubt, anschließend verspachtelt und gestrichen und dann vermutlich die nächsten 20 Jahre nicht mehr bewegt.

Die Luftfeuchtigkeit im Keller nimmt so langsam sensationelle Werte an. So „trocken“ ist es nicht mal in unserer aktuellen Wohnung. Der Einsatz des Bautrockners hat sich somit auf jeden Fall bezahlt gemacht.

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Spachtelarbeiten

Das verspachteln der Wände verlief wohl reibungsloser als ursprünglich geplant. Nachdem ich gestern Nachmittag gegen 16:00 Uhr auf der Baustelle kurz vorbei schauen wollte, war keiner mehr da. Die Kollegen von Vierling haben sich also schon ins Wochenende verabschiedet. Die Wände sind alle verspachtelt und somit kann dann nächste Woche gleich geschliffen und gestrichen werden.
Ein bisschen Unbehagen erzeugt noch die Situation mit der „vergessenen“ Abluft in der Gallerie im OG, bzw. die scheinbar fehlende Dämmung im Kabelkanal ins OG – An dieser Stelle führen mehr oder weniger alle Kabel und Leitungen aus dem OG in den Keller. Eine fehlende Dämmung hätte den Effekt, dass eine wunderbare Geräuschbrücke zwischen 3 Stockwerken entstehen würde. Leider wurden aber zwischenzeitlich alle Wände verspachtelt und die Stöße der Gipskartonplatten mit Netze verkleidet. Von daher bin ich gespannt, was an dieser Stelle passieren wird.
Unglücklicherweise wurden in der Küche auch die 2 Lichtschalter für die Deckebeleuchtung „falsch“ eingebaut. Falsch in dem Sinne, als dass an der ursprünglich geplanten Stelle keine Montage stattfinden konnte, da ein Ständer im Weg war. Kurzerhand hat der Elektriker die Schalter einfach ein paar Zentimeter nach rechts verruscht, was dazu führt, dass die Lichtschalter jetzt im geplanten Einbauschrank liegen.

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Auf jeden Fall gespannt sind wir, wie das Detail unter der Treppe gelöst wird. Zum einen ist durch die zurückgesetzte Wand eine kleine Lücke entstanden, zum anderen sieht man unter der Treppe den kompletten Fußbodenaufbau aus Styroporplatten. So richtig schick sieht weder das eine, noch das andere aus.

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Die Zeit läuft

Es sind jetzt noch gut drei Wochen, dann sollte eigentlich die Hausübergabe stattfinden. Prompt kam es heute zu einer erneuten Verzögerung. Die Stadtwerke wollen die Fern- oder Nahwärmestation (So ganz genau weiß das keiner und beide Begriffe geistern in der Kommunikation durch die Gegend) erst dann freischalten und in Betrieb nehmen, wenn

a) Jemand von der Sanitär Union, welche bei uns die Installation durchgeführt hat, schriftlich die korrekte Installation der Fußbodenheizung, des Ausdehnungsgefäßes, und, und, und bestätigt.
b) Jemand die Installation der 230V-CEE-Steckdose, des Außenfühlers und des Speicherfühlers bestätigt.

Mittlerweile ist es mehr als dringend, dass die Fußbodenheizung endlich in Betrieb geht und ihr Aufwärmprogramm fährt – Soweit ich als Laie das abschätzen und in Erfahrung bringen konnte, dauert das mindestens 2 Wochen, so dass die Termine mit Boden- und Fliesenleger ab dem 08.07 mehr als knapp sind.
Das Ganze ist halt in sofern wieder ziemlich blöd gelaufen, da man diesen „Showstopper“ eigentlich vermeiden hätte können, wenn sich irgendjemand vom Fach mit den Stadtwerken zusammengesetzt und die Planung gemacht hätte.

Glücklicherweise sind aber heute morgen die Mitarbeiter von Vierling auf unserer Baustelle eingetroffen und haben sich gleich im Haus mit Werkzeug, Säcken und Leitern ausgebreitet.

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Die ganzen Ecken wurden bereits mit Profilschienen überdeckt und die Übergänge, bzw. Stöße der Platten, mit einem Gewebe verbunden. Im Bad im OG waren heute Abend bereits die Wände und Decken gespachtelt. Somit geht wieder etwas vorwärts. Bei dem Tempo, welches die drei vorlegen, ist vermutlich bis Freitag alles verspachtelt, so dass nächste Woche geschliffen und gemalert werden kann.
Leider ist aber das kaputte Elektrokabel wieder hinter einer, mittlerweile verspachtelten, Gipskartonplatte verschwunden. Hoffen wir, dass der Elektriker das alles wieder in Gang bekommt.

Ich selbst habe mich heute dem Abwasserrohr der Spüle im Keller gewidmet. Beim Architektengespräch im November oder Dezember 2012 waren solche Dinge alles kein Problem. O-Ton: „Da machen wir dann eine Abkofferung drum herum, dann sieht man das nicht mehr.“ Dass die Abkofferung dummerweise an uns hängen bleibt, hatten wir damals nicht so recht auf dem Schirm 🙂

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Um das Problem zu beseitigen, schließlich wollen oder müssen wir demnächst die Decken im Keller weiß streichen, habe ich die restlichen Gipskartonplatten im Haus zusammengesammelt und mit ein paar Latten einen Winkel zusammen gebastelt.

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Morgen müssen wir dann noch die Latten an Wand und Decke dübeln und anschließend den Winkel daran festschrauben und verspachteln. In der Theorie hört sich das mal wieder total fluffig und einfach an. Mal sehen, wieviel Bohrer ich morgen wieder an unserer (Bamag-)Kellerwand ruiniere. Herr Schreiber hat es glaube ich sehr gut gemeint und robusten Donaukies mit in den Beton eingerührt. Zumindest habe ich bei der Montage der zwei Fahrradhalter, mit jeweils 3 Löcher pro Halter, 3 Steinbohrer zerstört.

Zu guter Letzt sind haben wir gestern beim Baustellentermin mal wieder über die vielen unzähligen Kleinigkeiten auf der Baustelle gesprochen. Hier ist ein Lichtauslass zu hoch, da fehlt unter der Fensterbank eine Gummimatte und ein Profilblech. Am nächsten Fenster passt die Dichtung der Fensterbank nicht hunderprozentig und ist verschoben und auf dem Dach liegt immer noch eine Dachleiter und zwei Trittstufen. Unter anderem fehlt auch noch der Antennendurchgangstein für eine eventuelle SAT-Anlage, bzw. wurde nicht montiert. Und so weiter … Auf jeden Fall bin ich sehr darauf gespannt, wie und wann diese ganzen Kleinigkeiten noch behoben werden 🙂

Impressionen eines beinahe baustellenfreien Wochenendes

Dieses Wochenende lief, wie übrigens die ganze Woche über, nicht allzu viel auf der Baustelle. Wir haben zwar jetzt theoretisch eine funktionsfähige Fußbodenheizung, aber noch keinen Strom um diese in Betrieb zu nehmen. Die Fernwärmestation hat zwar ein Kabel mit einem 230V CEE-Stecker und der Baustromkasten eine entsprechende Buchse, jedoch trennt die beiden mehr Distanz, als die Anschlussleitung lang ist.
Wie uns aber unser Bauleiter auf meine Aussage, „Es sind mir für die verbleibende Arbeiten einfach zu wenig Arbeiter auf der Baustelle“, versichert hat, geht es ab Dienstag wieder hoch her.
So kommen z.B. die Mitarbeiter von Vierling wieder zum verspachteln und streichen und die Kollegen der Sanitär Union sollen das Wasser anschließen und die Fußbodenheizung in Betrieb nehmen.

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Wenn dann nächste Wochen alle wieder auf der Baustelle versammelt sind, dann sollte sich vielleicht auch das Problem mit dem vergessenen Abluftschacht in der Galerie im OG sprichwörtlich in Luft auflösen.
Wir haben am Freitag bei einer Baustellenbesprechung festgestellt, dass in der Galerie nirgendwo, im Gegensatz zu den Plänen, ein Abluftschacht in den Wänden montiert ist. Mal sehen, welche Informationen an dieser Stelle verloren gingen und wie dann die Lösung ausschaut.
Apropos verlorene Informationen; das Thema Estrich in den Duschen ist noch nicht ganz geklärt. Ich hatte ja bereits berichtet, dass die Information, dass der Estrich bauseits zu erbringen ist, irgendwo verloren ging und wir davon ausgegangen sind, dass der Boden komplett fertig ist. Nach einigem hin und her haben wir jetzt doch einen lokalen Fliesenleger damit beauftragt. Dieser wird den Estrich mit entsprechendem Gefälle her- und uns dafür eine Rechnung stellen. Wie wir das dann mit FischerHaus verkarteln werden, wird sich zeigen.

Ansonsten ist dieses Wochenende nicht viel passiert. Die Feuchtigkeit im Keller sinkt umgekehrt proportional zum Zählerstand des Baustromkastens und im Keller hängt bereits das erste Fahrrad an der Wand. Sehr hübsch übrigens …
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Mit dem Umzug haben wir auch bereits begonnen. Dinge die Zuhause sowieso nur Staub ansetzen sind bereits in Kisten auf unseren neuen Spitzboden gewandert.

Die folgenden Bilder haben wir Freitag Abend um 20:56 Uhr gemacht. Absolut toll, wie die Sonne um diese Uhrzeit noch ins OG, vor allem ins Bad, scheint 🙂

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Das einrichten unserer Smarthome-Lösung gestaltet sich auch als mittleres Geduldsspiel. Da für unsere deutschen Mobilfunkprovider das mobile Internet 3km ausserhalb von Ballungsgebieten noch #Neuland ist, ist die UMTS-Verbindung der Smarthome-Zentrale über die FritzBox 7390 alles andere als stabil. Die freudige Erkenntnis ist allerdings, dass die Zentrale im EG in der Diele alle Geräte im Haus, auch den Thermostat im letzten Winkel im Technikraum, findet und einbinden kann.

Elektrik

Am meisten beschäftigt mich momentan das Thema Elektrik auf der Baustelle. Vielleicht deswegen, da ich mich hier, im Gegenzug zu Fußbodenheizung oder Sanitär, ein bisschen auskenne und das auch vor Urzeiten einmal gelernt habe.
Ich bin ja bereits in einigen Blogeinträgen auf das Thema Elektroinstallation, und den etwas schwierigen Start mit dem von FischerHaus beauftragten Elektriker, eingegangen. Von daher spiegelt das folgende nur meine persönliche Meinung wieder. Es kann gut sein, dass es für die ganzen Dinge gute Gründe gibt.
Keine Frage, der Elektriker hat das, was er gemacht hat, sauber und ordentlich gemacht. Alle Dosen sind wohl zwischenzeitlich wieder dicht und wir haben wohl auch eine, wenn für uns auch nicht befriedigende Lösung, für die Jalousiensteuerung gefunden (Wir nehmen das, was in den Vertragsunterlagen angeboten wurde). Es hat sich zwar zwischenzeitlich immer noch niemand gemeldet, was denn nun überhaupt an Modell und Fabrikat verbaut wird – In den Bemusterungsunterlagen wurden ja auch nicht geeignete Schalter gestrichen, so dass kein Rückschluß daraus möglich ist, welche Modelle in Verbindung mit dem Wind- und Sonnenwächter montiert werden – aber egal … Bald, nämlich in 2 Wochen, sollen die Elektriker wieder auf der Baustelle erscheinen.
Das bringt mich dann auch zum nächsten Punkt, welcher mich eigentlich am meisten ärgert. Am Montag bei der Baustellenbesichtigung mit unserem Bauleiter haben wir über das „Stromproblem“, welches die Stadtwerke Ulm verursacht haben, und dessen Lösung unterhalten. Die SWU hat bei der Installation der Hausanschlüsse den Baustromkasten abgeklemmt und die Anschlussleitung ins Haus gezogen und einen Hausanschlusskasten montiert. Leider bedeutet das im Umkehrschluss, dass der Baustromkasten ohne Funktion ist und es auf der Baustelle keinen Strom gibt. Nun waren aber in dieser Woche bereits die Kollegen der SanitärUnion für die Montage der Fußbodenheizung eingeplant und auch gestern bereits vor Ort. Somit musste auf die Schnelle ein Elektriker organisiert werden, welcher im Haus provisorisch den Baustromkasten wieder flott macht und mit Strom versorgt. Bei gefühlten 40° im Schatten und vollen Auftragsbüchern bei sämtlichen Handwerkern, keine einfache Sache. Glück dem, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der Zeit hat und das kann. Somit haben wir seit gestern Abend wieder Strom im Haus.
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Damit aber jetzt zum eigentlichen Punkt meines Ärgers. Mir geht es weniger um die 50 Euro für den Elektriker oder um den Aufwand, welchen ich gestern Nachmittag wieder treiben musste, als darum, dass es momentan im Technikraum an Stelle des Zählerschrankes oder Unterverteilers, so aussieht.
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Diesen ganzen Punkt hätte man locker auch schon, inklusive Zählereinbau, bei der Elektrorohinstallation mitmachen können. Dann hätte gestern Abend unser örtlicher Elektriker, oder meinetwegen auch einer von FischerHaus, die ganze Apparatschaft anklemmen können und wir hätten „offiziellen“ Strom im Haus. Im selben Zuge hätten auch die Mitarbeiter von SH-Solar ihr Zeug installieren und die PV-Anlage in Betrieb nehmen können. Dazu kommt noch, dass wir uns auch mindestens einige Cent an Stromkosten für den Bautrockner sparen würden, welcher seit gestern im Keller im Einsatz ist.
Somit setzten wir nun voll auf unseren Bauleiter, dass er nächste Woche die Elektriker für die Endmontage herbekommt. Ansonsten wird es langsam knapp mit dem 15.07 🙂

Tag der offenen Haustür

Am 30.06 findet in der Zeit von 13:00 bis 18:00 Uhr ein Tag der offenen Haustür bei uns statt. Unser Verkäufer, Herr Nanka, wird hierbei bei einer kleinen Grillparty Interessenten das Haus und die Arbeit von FischerHaus vorstellen.
Soweit ich der FischerHaus Homepage entnehmen kann, ist neben der „Grillparty“ auch eine Infoveranstaltung über den neuen KfW-40 Standard bei FischerHaus geplant.
Wenn wir bis dahin noch einen Beamer auftreiben, werden wir auch ein paar interessante Bilder über den Bauverlauf an die Wand werfen.

Da Google Maps noch etwas Probleme mit unserer Hausnummer 24 hat, hier ein Bild wo wir zu finden sind:

Bildschirmfoto vom 2013-06-20 11:06:56

 

Die genaue Adresse ist:

Haslacher Straße 24
89081 Ulm

PV-Anlage

Gestern haben wir nicht schlecht gestaunt, als wir festgestellt haben, dass unser Haus wieder zu einem Teil eingerüstet ist.
Wie bereits geschrieben hätten die PV-Module ja schon lange auf dem Dach liegen sollen, da wir eigentlich die Montage mit dem bereits stehenden Gerüst verbinden wollten. Leider konnte S+H Solar in den 3 Wochen, in denen das Gerüst von FischerHaus stand, die Module nicht liefern. Somit musste für die Montage der Module erneut ein Gerüst aufgestellt werden.
Eben habe ich dann auch festgestellt, dass die Module heute Vormittag montiert wurden. Schön, wenn sich etwas tut, ohne dass man dauernd hinterher telefonieren muss. 🙂
Von daher ein großes Lob an S+H Solar für die unkomplizierte Abwicklung.

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Wenn jetzt dann auch bald mal wieder ein Elektriker auf der Baustelle aufschlagen würde, hätten wir auch einen Zählerschrank und vor allem wieder Strom – Dieser wurde im Zuge der Errichtung der Hausanschlüsse abgeklemmt – um die im Keller notwendigen Bautrockner zu versorgen. Am allerbesten wäre es aber, wenn dann auch gleich die PV-Anlage in Betrieb genommen werden würde.

Grillen

Wir haben es geschafft! Unser Humus vom Nachbargelände ist wieder zurück.
Gestern und heute haben wir erneut mit Hilfe eines Radladers den restlichen Humus vom Nachbargelände zurückgeholt und bei uns auf dem Gelände verteilt. Im selben Zug haben wir das Gelände auch eben gezogen und die, vom Aushub übrig gebliebenen, Hügel eingeebnet.
Da das Ganze jetzt schon deutlich mehr nach Garten aussieht, haben wir gleich unsere Balkonmöbel und den Sonnenschirm umgezogen und spontan gegrillt. Trotz einer sehr provisorischen Terrasse, fühlt es sich bereits sehr gut an.

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Der Lehm-Boden selbst hat sich dank der Regenfälle in den letzten Wochen vollgesogen und war entsprechend schwierig glatt zu ziehen. Nach ein paar Mal drüberfahren war der Boden allerdings etwas verdichtet.
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Hätten es die Kollegen der Stadtwerke Ulm noch geschafft, ihr aufgebuddeltes Loch für die Hausanschlüsse zu verschließen, dann hätten wir heute nahezu alles fertig machen können.
Nächste Woche kommt dann noch ein Tiefbauer vorbei und setzt die L-Steine für den Lichtschacht am Kellerfenster. Ist das erledigt, müssen wir noch die Sockeldämmung anbringen, damit wir den letzten Graben zum Haus schließen können.

Versorgt

Wir sind „versorgt“. Seit heute liegt unsere Fernwärmestation im Keller. Daneben steht der 200 Liter Speicher. Auch die Hausanschlüsse sind fertig. Zur Fernwärme und dem Trinkwasser, hat sich heute noch Strom, Glasfaser und kurioserweise der Telekom ÜP gesellt. Kurioserweise deswegen, da wir der Erschließung des Telekom-Anschluss widersprochen haben. Die Verlegung der Leitung ins Haus hätte irgendetwas um die 380,00 Euro gekostet und da die Telekom bei uns nicht mal ihre angedrohten, gedrosselten 2 MBit/s erreichen kann, hätten wir gerne auf den Spaß verzichtet. Warum der Anschluss nun doch ins Haus gelegt wurde, kann ich nicht nachvollziehen und muss morgen geklärt werden.
Auf jeden Fall haben wir das Haus und den Technikraum an den richtigen Ort geplant. Für die Entsorgungsleitungen haben wir auf jeder Seite des Revisionsschachtes nicht einmal 1 Meter Abwasserrohr benötigt. Die Erschließung kommt mit maximal 4 Meter aus 🙂

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Seit heute Nachmittag haben wir auch keinen Baustrom mehr. Hoffen wir, dass gleich Anfang nächster Woche die Fa. Fehl+Sohn und die Sanitärunion auf der Baustelle aufschlagen und sowohl Strom, als auch Wasser wieder an den Start bringen.
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Morgen werden wir nochmal den Radlader holen und den restlichen Humus aufs Grundstück karren. Eventuell haut es ja hin und wir können schon mit dem eben schieben beginnen. Hoffen wir mal, dass das Wetter hält und es heute Nacht nicht regnet oder gewittert.