Hausübergabe

Wir haben es geschafft!

– Das Haus gehört uns –

2013-07-23 15.55.02

Heute Vormittag hatten wir einen fast 3-stündigen Termin zur Hausübergabe. Wir haben seit Anbeginn der Bauzeit eine „ToDo-Liste“ geführt, auf welcher die Punkte vermerkt waren, die uns aufgefallen sind. Die Liste ist bis jetzt auf magere 64 Punkte angewachsen. Bei 2/3 der 64 Punkte muss noch jemand kurz einen Pinsel oder einen „Hammer“ in die Hand nehmen und tätig werden, bei den restlichen Punkten handelte es sich entweder um fehlerhafte Kommunikation oder um wirklich fehlende Details, welche in der Planung so nicht ersichtlich waren. So fehlt z.B. hinter dem Kamin noch eine entsprechende Verblendung oder an den Treppenstufen, bzw. an den Emporen noch Abschlussleisten. Von Baumängeln sind wir bisher, glücklicherweise, komplett verschont geblieben. Die Qualität von FischerHaus entspricht dem, was bestellt, bzw. bemustert wurde. Lediglich bei gewissen „Sonderwünschen“, welche nicht zum Standard-Programm von FischerHaus gehören, wie z.B. dem Bodentank oder unserem Kingfire Parat, gibt es kleinere Probleme. Die Ausführung des Bodentanks war ja wie bereits beschrieben etwas kreativ und gewöhnungsbedürftig. Dass der Kamin zwischenzeitlich so aussieht wie er aussieht, ist nur bedingt die Schuld von FischerHaus, kann aber trotzdem nicht im Sinne des Bauherren sein. Wir hätten den Kamin gerne in der angelieferten Sichtbetonoptik gelassen. Leider haben manche Handwerker auf diesen Wunsch nicht wirklich Rücksicht genommen und den Kamin entsprechend „verschönert“. Das unter anderem einer der beiden Wermutstropfen an unserem Bauprojekt. An dieser Stelle haben wir FischerHaus gebeten, entsprechend nachzubessern. Da abschleifen und den Beton restaurieren zum einen sehr viel Schmutz erzeugt, zum anderen eben auch sehr teuer ist, wünschen wir uns an dieser Stelle eine Reperatur in Betonspachteltechnik.
Beim zweiten Wermutstropfen handelt es sich um den Aufwand, welcher mit dem „stufenlosen“ Zugang ins Haus auf uns zukommen wird. Da FischerHaus von dem üblichen Hausanschluss, mit Randsteinen und Kies, aufgrund der fehlenden Durchlüftung und dem hohen Anpressdruck an der Hauswand abrät, müssen wir an dieser Stelle zu einer aufwändigen Variante mit L-Steinen und Gitterrosten greifen.

Abgesehen von diesen beiden Punkten lief das ganze Projekt aus unserer Sicht mehr als nur glatt. Wenn man bedenkt, dass gerade mal 3 Monate vom Stelltermin bis zum Einzug vergangen sind, ist das mehr als bewunderswert.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Beteiligten bedanken, insbesondere bei unserem Verkäufer, Herrn Nanka, welcher uns in der Vorbereitungsphase, aber auch während der Bauzeit, jederzeit zur Verfügung stand, aber auch bei unserem Bauleiter, Herrn Grübener, welcher jederzeit ein offenes Ohr für uns hatte und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hat.

Da es noch viel zu tun gibt, wird das Blog auch weiterhin mit Inhalten gefüllt. Ob es auch weiterhin in dieser Fülle Updates geben wird, mag ich an dieser Stelle noch nicht versprechen.
Am 26.07 werden wir auf jeden Fall endlich in unser neues Haus umziehen und danach erstmal einen Gang zurück schalten. So aufregend wie die Bauzeit auch war, so anstrengend und zeitraubend war diese. Trotzdem, dass wir vieles „machen“ haben lassen, bleibt während der Bauzeit nicht allzuviel Zeit für Hobbys oder anderweitige Aktivitäten. Zum einen nimmt die ganze Organisation und Abstimmung der unterschiedlichen Gewerke ziemlich viel Zeit in Anspruch, zum anderen muss man sich andauernd Gedanken darüber machen, ob der Boden zu den Fliesen zu den Wänden zu der Treppe zu der … passt. Von den ganzen Kleinigkeiten, welche trotzdem übrig bleiben, ganz zu schweigen.
Einen Wunsch und eine Bitte an FischerHaus für zukünftige Baupaare hätten wir noch: Es muss unbedingt die Abstimmung mit den Versorgern verbessert werden. Für uns war es immer etwas schwierig mit den Stadtwerken Termine und Umfang der Arbeiten abzustimmen, da wir nicht wussten, was an dieser Stelle alles, und vor allem wann, benötigt wurde.Nicht nur Dinge wie z.B. der fehlende Zählerbügel, das Stromdilemma und das zwischenzeitliche Fernwärme-Fußbodenheizungs-Chaos könnten durch eine direkte Abstimmung bestimmt vermieden werden, es würden in diesem Zuge auch die sowieso schon überstrapazierten Nerven der Baukundschaft etwas geschont werden.

In diesem Sinne beenden wir die Berichterstattung über die Bauzeit mit einem kleinen Zitat:

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.
Demokrit

Vielen Dank!!!

„Fliesen-Bob“

Dass wir aufgrund des knappen Zeitplans einen Fliesenleger einspannen mussten, habe ich ja bereits erwähnt. Dass wir einen auf die Schnelle gefunden haben, der auch etwas kann, war ein Glücksgriff.
Wie es aber in solchen Fällen immer ist, haben die Handwerker gerade mega viel zu tun. Also sind wir nur eine von 5 Baustellen. Für die Nerven, 2 Wochen vor Einzug, ist das nichts. Glücklicherweise ist der gute Mann sehr zuverlässig, hält Wort und kommt auch Abends um halb sechs noch auf die Baustelle um kurz mal 20 Fliesen mit 30×60 an die Wand zu kleben.

2013-07-22 20.44.11

Glücklicherweise kommen wir zumindest mal im Dusch/WC ohne große Verschnitte aus. Die Wände nehmen an allen Seiten 3, bzw. 2, der 30×60-Platten auf. Schneiden ist nicht nötig.

2013-07-23 08.20.04

Heute war dann auch schon der Boden drin.

2013-07-23 15.43.11

2013-07-23 15.43.04

Morgen wird fehlende Estrich in den Duschen ergänzt und die Wände verfugt. Donnerstag sind dann die fehlenden Bodenfliesen in der Dusche dran und die Verfugung des Bodens. Freitag, bzw. Samstag können dann passend die Sanitärobjekte montiert werden. Da FischerHaus bereits alles vorbereitet hat, beschränkt sich die Montage auf das hinhängen des WCs und des Waschbeckens, der Montage der Eckventile und dem anbringen der Armaturen.

Wer Kontakt zu unserem Fliesenleger aufnehmen möchte, findet die Kontaktdaten in der Menüleiste unter „Credits“.

Küche

Unsere Küche ist da. Pünktlich am höchsten Ulmer Feiertag, dem Schwörmontag, hat die Fa. Möbel Borst aus Ehingen (Dort ist kein Feiertag) unsere Küche angeliefert und aufgebaut.
Da die Küchenmöbel bereits zu 90% vormontiert waren, ging der Aufbau ziemlich schnell über die Bühne. Keine 4 Stunden später war die Küche aufgebaut. Ein großes Lob an die beiden Monteure.

2013-07-22 09.08.09

2013-07-22 09.11.14

Bildschirmfoto vom 2013-07-23 20:10:24

2013-07-22 20.44.54

2013-07-23 15.54.26

Die Küche wurde von den Schüller Möbelwerken in Herrieden hergestellt. Da wir uns auf keine Farbe einigen konnten, bzw. keinen zusätzlichen Holzton zum Fußboden haben wollten, ist die Küche nun in hochglanz Weiß mit einer matten, weißen Arbeitsfläche angeliefert worden. Soweit sieht das Ganze mal sehr hochwertig und zeitlos aus. Interessanterweise lassen sich die Hochglanzoberflächen deutlich besser reinigen als die matten Flächen der Küche. Hinter dem Spülbecken müssen wir uns auf jeden Fall noch etwas einfallen lassen. Die versprochene Farbe ist vermutlich nicht so schmutzresistent und abwaschbar, wie uns der Verkäufer im „Fachhandel“ versprochen hat.

Wasseruhr – Akt 2

Ungewöhnlich schnell (gestern telefonisch bestellt) standen heute Morgen zwei Kollegen der Stadtwerke Ulm bei uns vor der neuen Haustür und wollten den Zählerbügel und die Wasseruhr montieren. Das hat, mit einem klitzekleinen Zwischenfall, soweit auch funktioniert.

Wie selbst dem Laien sofort ersichtlich, haben wir aber immer noch kein Wasser:

2013-07-18 09.02.54

Unser Bauleiter hat uns aber versprochen, dass dieses Problem spätestens Dienstag, den 23.07, behoben wird.

Schlimmer ist aber, dass wir dank den zwei Herren nun in einem Kellerraum keinen Strom mehr haben. Dummerweise traf die zweite Bohrung das in den Beton eingegossene Leerrohr mit der Zuleitung für den Kellerraum nebenan. Kurz bevor es dunkel wurde, hat es, den Spuren an der Bohrmaschine nach, wohl nochmal kurz mächtig gefunkt.
Dem Kommentar „Mir hend denkt, da kennet mir bohra, weil do send ja scho lauter andre Schraube denna“ konnte ich in dem Moment nicht viel abgewinnen. Egal. Herr Grübener hat sich dazu bereit erklärt, die Firma Fehl + Sohn für eine Reperatur zu organisieren. Den entstandenen Aufwand werden wir natürlich den Stadtwerken in Rechnung stellen.

Umzugsstress

Wir ziehen um. Genau gesagt am Wochenende vom 26.07 bis 28.07. Danach müssen wir unsere alte Wohnung noch ein bisschen renovieren und das Laminat rausmachen. Gekündigt haben wir, aufgrund der Fertigstellungszusage von FischerHaus zum 15.07.2013, auf den 31.07.2013. Mit dem ursprünglichen Bauzeitenplan wären wir sogar bereits am 28.06. fertig gewesen.
Leider haben uns ein paar nicht vorhersehbare Zwischenfälle um fast 3 Wochen zurück geworfen. Unter anderem ist ja, wie bereits berichtet, das erste Innenausbau-TEAM nach der Variante („Toll-Ein-Anderer-Machts) vorgegangen und nach knapp 2 Stunden wieder heimgefahren. Für uns blöd, da sich dadurch zum einen der Estrich-Termin um eine Woche verschoben hat, zum anderen dadurch auch etwas Konfusion im weiteren Ablauf geherrscht hat. So konnten wir die Fußbodenheizung nicht in Betrieb nehmen, da aufgrund des feuchten Estrichs der Wasserspeicher erst später gesetzt werden konnte und anschließend – Oh Überraschung – kein Strom für die Fernwärmestation vorhanden war, da der Elektriker für die Endmontage knapp 1 1/2 Wochen später eingeplant wurde. Das wiederum brachte unseren Zeitplan mit den Eigenleistungen gehörig durcheinander, da zum ursprünglich geplanten Termin des Fliesen legens, das Aufheizprogramm der Fußbodenheizung noch Vollgas lief. Das führt nun dazu, dass wir auf die Schnelle einen Fliesenleger zur Unterstützung beauftragen müssen. Da dieser momentan zwischen drei Baustellen parallel pendelt und bei uns nur stundenweise vorbeischaut, macht es das für unsere Nerven nicht leicher, zumal ja auch noch die ganzen Sanitärobjekte gesetzt werden müssen.
Glücklicherweise haben die Mitarbeiter der Sanitär Union heute ihr Zeug auf der Baustelle komplett erledigt und neben den restlichen Wasseranschlüssen auch noch die Lüftungsanlage in Betrieb genommen.

2013-07-17 18.17.49
2013-07-17 18.18.40
2013-07-17 18.18.16

Die Gitter, welche wir kurz nach der Bemusterung raussuchen durften und daher nur aus dem Prospekt kannten, sind in Realität ganz hübsch geworden. Wie lange allerdings die Luftauslassgitter am Boden ihre Form behalten, bleibt abzuwarten. Ein stabiles Edelstahlgitter wäre an dieser Stelle mit Sicherheit nicht verkehrt.

Momentan überlege ich noch, wem ich für diese Konstruktion die Ohren lang ziehen werde.

20130717-123722.jpg

Im Werkplan für die Kellerdecke sind KG150-Rohre vermerkt. Geliefert und gegossen wurde die Kellerdecke mit viereckigen Aussparungen. Ob das vor der Montage hätte auffallen müssen?
Anyway … So sieht es auf jeden Fall ziemlich semi-professionell aus.

Leider gab es auch mit den Wasseranschlüssen eines dieser typischen (Abstimmungs-)Probleme die uns während der gesamten Bauzeit immer wieder heimgesucht haben. Für die komplette Inbetriebnahme der Wasserversorgung im Haus fehlt momentan noch der Zählerbügel und die Wasseruhr. Die Information, dass es hilfreich für die Endmontage wäre, wenn der Bauherr das rechtzeitig bei den Stadtwerken bestellen würde, ging aber vermutlich wieder irgendwo verloren.
Hier sollte FischerHaus die zukünftigen Bauherren besser unterstützen. Warum? Der Bauherr weiß es einfach nicht. Zum einen hat er keine Ahnung, welche Vorausetzungen die anrückenden Handwerken erwarten, zum anderen sind die ganzen Begrifflichkeiten mit denen die Handwerker und Zuständigen um sich werfen nicht bekannt. Wasserfilter, Ausgleichsgefäße, automatische Entlüfter, Zählerbügel, Unterschied zwischen Bezugs und Zweirichtungszähler, WTF?!?!??!
Das Thema birgt für den Bauherren, der ohnehin mit den Nerven am Ende ist, nur unnötiges Frustpotential.
Zur Entschuldigung muss man aber noch sagen, dass es einem die Stadtwerke Ulm nicht gerade leicht machen. Ich habe heute Nachmittag kurz überlegt mit wievielen Leuten wir dort Kontakt hatten, um den aktuellen Stand zu erreichen. Es waren allein für das Thema Fernwärme und Wasser 7 Stück. Rechnet man noch Strom und den Bauleiter, bzw. dessen Vertreter und die Herrschaften der Telenet hinzu, dann sind alleine planerisch 12 Leute bei der SWU mit unserem Bauvorhaben beschäftigt. Und dabei fehlen noch die diversen Sub-Unternehmer, die nacher die Leistungen auch umsetzen. Kein Wunder, dass die Preise so sportlich sind.

Gutes gibt es hingegen von unserem Laminat zu berichten. Der Boden sieht auf den große Flächen in Küche und Büro einfach unglaublich gut aus. Leider mussten wir ihn zum Schutz vor den übrigen Handwerkern gleich wieder mit Luftpolsterfolie und Pappe einpacken.

2013-07-16 12.09.23

2013-07-16 16.54.56

2013-07-16 14.58.59

2013-07-16 14.26.25

Der Bodentank mit den Steckdosen gehört auch zu den Dingen, welche frei nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“ platziert wurden . Technisch völlig in Ordnung, wenn auch im Preis etwas überzogen, ist die restliche Umsetzung ziemlich La-La …
Für die Aussparung im Estrich wurde ein Platzhalter aus Styropor eingesetzt. In der Annahme, dass das nachher entsprechend aufgehübscht wird, habe ich das zur Kenntnis genommen und abgehakt.
Die schlußendliche Umsetzung war, bis zur Korrektur durch unseren Bodenleger, etwas gewöhnungsbedürftig und kreativ. Der Tank wurde durch die Elektriker angeschlossen und mit Silikon irgendwie auf den Styroporklotz geklebt. Ob der Tank nachher gerade mit irgendwelchen Fugen abschließt  oder beim draufdrücken fast 5cm unter dem Estrich verschwand, war wohl bei der Installation nebensächlich.

2013-07-16 10.48.31

Das Thema Fußbodenheizung ist nun übrigens endlich auch abgeschlossen.

2013-07-15 16.55.20

Einfach war es nicht. Glücklicherweise lag es nicht an der von uns geplanten RWE-SmartHome-Steuerung, sondern an den wohl seltenen 24V-Stellmotoren. Wie mir nach einem Telefonat mit einem Techniker bei AtheTherm scheint, verkauft AtheTherm diese wohl nicht sonderlich oft. Zumindest war ihm auf Anhieb auch nicht bekannt, welches der beiden Kabel (braun und blau) Plus und welches Minus ist. Wir haben uns darauf geeinigt, dass bei Gleichspannung die Polung eine Rolle spielt und braun wohl Plus sein müsste.
Wer jemals in die Verlegenheit kommen sollte, einen AtheTherm Alpha 5 wp 24V Stellantrieb betreiben oder einrichten zu müssen, dem sei folgendes gesagt:

  • Die 24V-Ausführung unterstützt sowohl Wechselstrom als auch Gleichstrom. Steht auf dem Teil selbst sinnigerweise nicht drauf, ist aber so. Deswegen vermutlich auch der braune und blaue Anschluß.
  • Braun ist Plus
  • Blau ist Minus
  • Der Stellmotor (zumindest unserer) wurde als „Normal Close“, also stromlos geschlossen, geliefert. Als Zusatz steht der kleine Satz „First Open“ auf dem Beipackzettel.
  • „First Open“ bedeutet, dass Ding ist nach dem aufschrauben aufs Ventil offen.
  • Damit der Stellmotor funktioniert, muss er mindestens 6 Minuten mit Spannung versorgt werden. Erst dann fährt er auch zu.
    Wer wie ich im SmartHome gleich die Temperatur auf „AUS“ setzt, kann eine Stunde oder länger ziemlich dumm auf den Stellmotor schauen. Es passiert NICHTS. Setzt man im SmartHome die Temperatur 10 Minuten auf „30 Grad“ und danach auf „AUS“, laufen auch die Ventile zu.
  • Der 6 Minuten Trick im Stellmotor beschäftigt mich. Vielleicht kennt jemand eine passende Schaltung, welche genau einmal für 6 Minuten das zufahren des Stellmotors verhindert.

Das Ganze sieht im Smarthome dann so aus

Bildschirmfoto vom 2013-07-17 23:08:51

Ach ja. Die Herrschaften der SanitärUnion haben auch gleich die „Brandmeldeanlage“ getestet. Vor lauter Bohrstaub im Technikraum hat der Rauchmelder dort ausgelöst. Faszinierend, wenn 9 weitere Melder im selben Momenta anfangen zu piepsen und leuchten.
Eine Mail und SMS wird übrigens auch verschickt.

Rauchmeldung im Raum TECHNIKRAUM (KG)

 

Hallo Jens Schanz,

der Rauchmelder im Raum TECHNIKRAUM (KG) hat am 16.07.2013 um 15:35 einen Alarm ausgelöst!
Bitte überprüfen Sie dringend die Situation.

 

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr SmartHome System (Dies ist eine automatisch erzeugte Email)

 

Eigenleistungen noch und nöcher

Wir haben das Ziel beinahe erreicht. Der Umzugstermin rückt unweigerlich näher und unsere restlichen Eigenleistungen müssen erledigt werden.
Als Eigenleistungen haben wir damals in der Bemusterung den Fußboden, die Sanitärobjekte, die Fliesen und die Türen definiert. Bei all den Punkten können wir auf geballte Fachkompetenz zurückgreifen die uns unterstützt und hilft. Erledigt werden muss es aber dennoch 🙂

Einfachster Punkt war die Herstellung einer provisorischen Hausnummer.

2013-07-09 12.42.59

Aufgrund unserer fensterlosen Nordseite sind wir gerade am überlegen, ob wir uns nicht eine riesengroße vierundzwanzig auf die Hauswand malen lassen. Bis wir aber einen Maler gefunden haben, der das kann, muss das Provisorium ausreichen.
Die Schwierigkeit liegt sowieso in einem anderen Detail. Alle Navis, inkl. Google Maps, verweisen bei Eingabe der Haslacher Straße 24 auf die Hausnummer 23. Nett, aber ca. 300m entfernt.
Mit diesem Problem hatte Dienstag Mittag auch der Spediteur unseres Fliesenlieferanten zu kämpfen. Lustigerweise wohnt gegenüber von Hausnummer 23 wohl jemand mit dem Namen „Schacht“. Das könnte spannend werden …

2013-07-09 12.35.31

Gefühlte 6 Tonnen Fliesen liegen jetzt im Haus, nur damit sie übermorgen wieder umgelagert werden können. Anlieferung frei Bordstein ist bei L-Steinen praktikabel, bei Fliesen für ca. 2800 Euro nicht.

Positives von der Elektrofront gibt es auch zu vermelden. Seit Mittwoch sind wir endlich besitzer einer Jalousiensteuerung. Nachdem der Plan mit unserer RWE-SmartHome-Steuerung schief ging, war es lange Zeit still um das Thema bei FischerHaus.
Mittlerweile wurden sowohl alle 4 Jalousienschalter im EG verbaut, als auch der Windwächter auf dem Dach. Leider nur der Windwächter, denn der ursprünglich im Werkvertrag vermerkte Sonnenwächter lässt immer noch auf sich warten. Zumindest können wir die Jalousien jetzt händisch bedienen.

2013-07-09 20.36.31

Um ein Haar wäre auch die Montage des Windwächters schief gegangen. Die Kollegen von Fehl + Sohn waren sichtlich überrascht, dass wir kein Dachfenster zum rausteigen haben. Die längste Leiter war dann mit knapp 3m unwesentlich zu kurz um von unten aufs Dach zukommen.

2013-07-10 12.47.44

Not macht aber erfinderisch und so wurde der Antennendurchgangsstein und der Ständer von „innen“ montiert. Die Risse der Montageöffnung an der Unterseite der Unterspannbahn richtet dann das großzügig verklebte SIGA-Rissan 60.

Gestern morgen sah es noch so im Kinderzimmer aus.

2013-07-10 14.02.24

4 Stunden später war der Laminatboden verlegt. Eiche Burlington in Landhaus-Dielen-Optik mit V-Fuge.

2013-07-10 15.41.11

Laminat ist ja so ein Thema … Ein spannendes Thema. Bei dem auch ganz viel diskutiert werden kann.
Anscheinend verursacht der Kommentar – „Wir verbauen Laminat“ – bei vielen Leuten ungefähr die Wirkung einer Wurzelbehandlung. Spontan könnte ich mittlerweile hundertausend Gründe aufzählen, warum man nie, aber auch gar NIE, Laminat verlegen soll. Wir werden das demnächst mal bei einem Glas informationsfreiem Wasser auspendeln.
Aber Spaß beiseite. Wir verlegen überall Laminat, da uns Fliesen im Haus nicht gefallen, der gespachtelte Zementboden, bei nicht vorhersehbarer Qualität, zu teuer ist und wir ganz einfach nicht bei jedem Kratzer in Tränen ausbrechen möchten, weil unsere beiden Kinder so gar keine Rücksicht auf unseren sauteuren Dielen- oder Parkettboden nehmen. Im Grunde hätte uns der Estrich hinsichtlich der Stabilität eigentlich völlig genügt 🙂

2013-07-10 15.41.18
2013-07-11 16.34.57
2013-07-11 16.35.02

Ach ja … Online sind wir zwischenzeitlich ja auch. Dank unseres Nachbars gibt es eine WLAN-Brücke ins Internet. Homeway ist ja zwischenzeitlich auch angekommen und montiert worden.

2013-07-11 15.54.22

Bezüglich der Stellmotoren für die ATHE-Therm-Fußbodenheizung ist mal wieder alles schief gegangen, was nur schief gehen kann.
Letzte Woche haben ich zusammen mit FischerHaus explizit 24-Volt-Stellmotoren bestellt. UPS hat dann flugs auch diese Woche ein Paket zugestellt. Mit nie versiegender Freude habe ich das Paket aufgemacht und ausgepackt, nur um festzustellen, dass Inhalt und Lieferschein so gar nicht zueinander passen.

2013-07-11 08.00.32

Finde den Fehler …

Jubiläum

Heute vor einem Jahr haben wir bei der Stadt Ulm die Vormerkung für unser Grundstück unterschrieben. Passend zu meinem Geburtstag. Ein Jahr später schaut es so aus.

2013-06-30 13.20.13

Danke an FischerHaus und alle anderen, welche uns diesen Traum ermöglicht haben.

32 Grad

Der Aufheizvorgang für das Aufheizprotokoll der Fußbodenheizung läuft seit Dienstag. Als Ergebnis dessen war es die letzten Tage morgens ziemlich warm im Haus.
Laut ATHE-Therm müssen in den ersten drei Tagen zwischen 20 und 25° eingespeist werden, danach 4 Tage lang 40°. Danach kann die Heizung wieder ausgeschaltet werden und der Aufheizvorgang ist beendet.

2013-07-08 07.02.17

2013-07-08 06.58.26

Samstag haben wir bereits die ersten Lampen im Haus montiert. Da im OG bereits alles fertig war, konnten wir im Bad, in der Galerie und an der Treppe die ersten Lampen einbauen. Die Einbaustrahler in der Decke haben sich problemlos montieren lassen. Die Leuchten an der Treppe kämpfen noch mit dem Problem, dass der Leitungsauslass in der Wand größer als das Gehäuse der Lampe ist. An der Stelle müssen wir auf jeden Fall nochmal nacharbeiten.

2013-07-08 06.55.05

2013-07-06 12.08.23

2013-07-08 06.54.53

2013-07-08 06.54.43

Lampen

Freitag sind wir durch Zufall bei Max Bahr auf passende und vor allem bezahlbare Außenlampen gestoßen.
Mal abgesehen von der Montage, kann sich der Rest auf jeden Fall sehen lassen. So wie es aussieht ist eine der Lampen falsch angeklemmt und mit Dauerstrom versehen. Ob das irgendwie mit dem geplanten Bewegungsmelder zusammenhängt, müssen wir noch klären.

2013-07-05 13.42.02

2013-07-05 15.55.16

2013-07-05 15.55.30

2013-07-05 22.03.14

2013-07-05 22.42.03

Im Innenausbau hat sich diese Woche ein riesiger Schritt getan. Das OG ist bereits fertig gestrichen und das EG folgt am kommenden Montag. Soweit sieht das Ergebnis wirklich toll aus. Mal sehen, wie lange die „klinisch“ weißen Wände, dank Kinderhänden, so weiß bleiben 🙂

2013-07-05 20.06.24

Der etwas unschöne Treppensockel wurde auch noch verschönert. Wir haben uns ja bei einem Baustellengespräch darauf geeinigt, dass einfach eine senkrechte Gipskartonplatte davor montiert und verspachtelt wird. Das Ergebnis passt in diesem Fall.

2013-07-05 20.06.32

2013-07-05 20.06.56

2013-07-05 20.07.10

2013-07-05 20.56.12