Zisterne

Nachdem es Anfang der Woche doch noch mit dem einsetzen der Zisterne geklappt hat, war heute große Saubermachaktion. Da es die letzten Tage geregnet hat, war die Zisterne bereits zu 20cm vollgelaufen. Leider hat sich das Regenwasser mit dem Dreck in der Zisterne zu einer richtig schmutzigen Brühe vermischt. Also war Großreinemachen angesagt. Im Zuge dessen haben ich gleich die Zisterne für die Anschlußarbeiten am Montag vorbereitet und einen der 2 Entnahmeschächte mit einem Blinddeckel verschlossen und den Ablaufsyphon mit dem Kleintierschutz montiert.
Damit ich den Ring für den Textilfilter montieren konnte, waren etwas Handarbeit und einige Schubkarren Schotter notwendig. Damit wäre die Zisterne, zumindest auf zu 3/4, bereits verfüllt. Zum späteren Geländeniveau fehlen jetzt leider noch ca. 35cm Höhe. Heißt, irgendwoher einen Schachtring organisieren und verbauen. Da der erste Ring aber auch noch betoniert werden muss, macht das gar nichts aus und kann in einem Rutsch erfolgen.

Update 21.04:
Bei Gelegenheit könnte ich ja mal erwähnen, was der Spaß hier gekostet hat. Laut Bebauungsplan muss eine Zisterne mit mindestens 3000 Liter verbaut werden. Warum, das steht leider nicht drin. Dürfte man das Wasser versickern lassen, könnte man sich ja noch mit Argument wie z.B. Abwasserkosten, Kläranlage, oder Kanalentlastung arrangieren. Da dies aber laut Landesanstalt für Umweltschutz in Baden-Württemberg wohl verboten ist, läuft die Zisterne einmal voll und bleibt, wenn das Wasser nicht zum Rasen gießen oder für die Toilettenspülung verwendet wird, voll. Da für die Entnahme des Wassers aus der Zisterne „ins“ Haus ein zusätzlicher Wasserzähler zu montieren und Abwassergebühr zu bezahlen ist, lohnt sich die Verwendung im Hauswasserwerk nach ca. 22 Jahren.
Auf jeden Fall werden wir in Zukunt einen 1a-Golf-Rasen pflegen können. Wasser kostet ja nichts mehr 🙂

Zisterne:                                   820,00 Euro
High-Tex-Filter für Einlauf:    219,00 Euro
Syphon mit Kleintierschutz:  49,00 Euro

Dazu kommt dann noch, wie wir mittlerweile aus diversen Angeboten wissen, 19% Mehrwertsteuer. Inkl. Entladung und Einbau kostet der „Spaß“ dann ca. 2000 Euro.

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Zisterne

Die Zisterne ist nun endlich auch verbaut. Nachdem es ja mit der Lieferung (superschnell) ein paar kleine Probleme gab (kein Loch), kam heute der LKW des Spediteurs nochmal vorbei und hat die Zisterne in das heute Vormittag eilig gegrabene Loch gesetzt. Soweit ich das per WhatsApp und Telefon mitbekommen habe, ist das jetzt alles mal ziemlich provisorisch eingebaut. Hoffen wir, dass nichts passiert, da erst am Freitag der Keller verfüllt wird.
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Gute Nachrichten

Wir haben einen „inoffiziellen“ Stelltermin genannt bekommen. Das Haus soll laut unserem Kellerbauer am 23.04 gestellt werden. Da wir mit dem versprochenen Beginn der Erdarbeiten bereits 2 Tage im Verzug sind, bedeutet das aber auch, dass die Zeit sehr knapp wird. Letzlich bleiben 2 Wochen, also 10-12 Arbeitstage übrig um die Baugrube auszuheben, die Bodenplatte zu betonieren, den Keller zu stellen und anschließend wieder alles zu verfüllen.
Der Nachteil eines „kleinen“ Grundstücks mit ca. 500m² ist die Tatsache, dass aussen herum nicht mehr viel Platz für den Aushub ist. Glücklicherweise hat uns die Stadt Ulm genehmigt, den Aushub bis Mitte Mai auf dem Nachbargrundstück zu parken. Trotzdem müssen vermutlich noch über 200m³ Erde abgefahren werden. Bei Preisen um die 10 – 15 Euro pro m² ein netter Spaß.
Nachdem letzte Woche bereits die Vorabplanung des Kellers per PDF bei uns eingetrudelt ist und aufgrund einiger Wünsche und Interpretationsfehlern ein paar Korrekturen erfahren hat, haben wir heute auch die Pläne zur Unterschrift zugesandt bekommen.

Bildschirmfoto vom 2013-04-03 22:33:13

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Die Sorge bezüglich der Elekroplanung hat sich wie erhofft in Luft aufgelöst. Penibel wurde jede Dose, jeder Schalter und jeder Lichtauslass festgehalten, eingeplant und beschrieben. Bildschirmfoto vom 2013-04-03 22:38:00

Bei der Lichtschalter- und Steckdosenkombination im Büro gab es ein bisschen Konfussion. Eine der Dosen wird mit einem RWE-Unterputz-Sender bestückt und soll eine Steckdose mit Lampe schalten. Diese Dose benötigt hierfür kein Leerrohr mit Verkabelung, dafür muss sie maßtechnisch in eine 3-fach Kombination eingepasst werden. Dabei haben wir beinahe den Raumthermostaten vergessen 🙂 Dieser wird jetzt mit ein paar Zentimetern Abstand darüber befestigt.

Ausführen wird den Keller die bamag GmbH aus Neuburg an der Donau. Die bamag GmbH und Herr Schreiber wurden uns von Herrn Nanka und FischerHaus wärmstens als kompetenter Partner empfohlen.
Bisher muss ich sagen, dass die Planungsphase ohne größere Probleme ablief und für Änderungen und Wünsche jederzeit ein offenes Ohr vorhanden war.

Da nur noch 2 Wochen Zeit bleiben, müssen wir so langsam auch die Zisterne und die benötigten Beton-L-Steine zur Abstüzung organisieren. Die Zisterne wird Herr Beu von der Firma Aquaroc Betonwerke GmbH liefern, die L-Steine die Fa.Kemmler aus Neu-Ulm.

Seit gestern habe ich zwei neue Baublogs aus Interesse im RSS-Reader hinzugefügt:

Beiden Baufamilien wünsche ich viel Erfolg damit und hoffe auf Besserung im Bauablauf. Die dort geschilderten Erfahrungen spiegeln ein Stück weit auch unsere (negativen) Erkenntnisse wieder, welche wir in den Vorab- und Vertragsgesprächen gewonnen hatten.
Bisher stellen wir fest, dass wir mit FischerHaus einen verlässlichen Partner gefunden haben, welcher für unsere Probleme und Wünsche jederzeit ein offenes Ohr hat.