Umzugsstress

Wir ziehen um. Genau gesagt am Wochenende vom 26.07 bis 28.07. Danach müssen wir unsere alte Wohnung noch ein bisschen renovieren und das Laminat rausmachen. Gekündigt haben wir, aufgrund der Fertigstellungszusage von FischerHaus zum 15.07.2013, auf den 31.07.2013. Mit dem ursprünglichen Bauzeitenplan wären wir sogar bereits am 28.06. fertig gewesen.
Leider haben uns ein paar nicht vorhersehbare Zwischenfälle um fast 3 Wochen zurück geworfen. Unter anderem ist ja, wie bereits berichtet, das erste Innenausbau-TEAM nach der Variante („Toll-Ein-Anderer-Machts) vorgegangen und nach knapp 2 Stunden wieder heimgefahren. Für uns blöd, da sich dadurch zum einen der Estrich-Termin um eine Woche verschoben hat, zum anderen dadurch auch etwas Konfusion im weiteren Ablauf geherrscht hat. So konnten wir die Fußbodenheizung nicht in Betrieb nehmen, da aufgrund des feuchten Estrichs der Wasserspeicher erst später gesetzt werden konnte und anschließend – Oh Überraschung – kein Strom für die Fernwärmestation vorhanden war, da der Elektriker für die Endmontage knapp 1 1/2 Wochen später eingeplant wurde. Das wiederum brachte unseren Zeitplan mit den Eigenleistungen gehörig durcheinander, da zum ursprünglich geplanten Termin des Fliesen legens, das Aufheizprogramm der Fußbodenheizung noch Vollgas lief. Das führt nun dazu, dass wir auf die Schnelle einen Fliesenleger zur Unterstützung beauftragen müssen. Da dieser momentan zwischen drei Baustellen parallel pendelt und bei uns nur stundenweise vorbeischaut, macht es das für unsere Nerven nicht leicher, zumal ja auch noch die ganzen Sanitärobjekte gesetzt werden müssen.
Glücklicherweise haben die Mitarbeiter der Sanitär Union heute ihr Zeug auf der Baustelle komplett erledigt und neben den restlichen Wasseranschlüssen auch noch die Lüftungsanlage in Betrieb genommen.

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Die Gitter, welche wir kurz nach der Bemusterung raussuchen durften und daher nur aus dem Prospekt kannten, sind in Realität ganz hübsch geworden. Wie lange allerdings die Luftauslassgitter am Boden ihre Form behalten, bleibt abzuwarten. Ein stabiles Edelstahlgitter wäre an dieser Stelle mit Sicherheit nicht verkehrt.

Momentan überlege ich noch, wem ich für diese Konstruktion die Ohren lang ziehen werde.

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Im Werkplan für die Kellerdecke sind KG150-Rohre vermerkt. Geliefert und gegossen wurde die Kellerdecke mit viereckigen Aussparungen. Ob das vor der Montage hätte auffallen müssen?
Anyway … So sieht es auf jeden Fall ziemlich semi-professionell aus.

Leider gab es auch mit den Wasseranschlüssen eines dieser typischen (Abstimmungs-)Probleme die uns während der gesamten Bauzeit immer wieder heimgesucht haben. Für die komplette Inbetriebnahme der Wasserversorgung im Haus fehlt momentan noch der Zählerbügel und die Wasseruhr. Die Information, dass es hilfreich für die Endmontage wäre, wenn der Bauherr das rechtzeitig bei den Stadtwerken bestellen würde, ging aber vermutlich wieder irgendwo verloren.
Hier sollte FischerHaus die zukünftigen Bauherren besser unterstützen. Warum? Der Bauherr weiß es einfach nicht. Zum einen hat er keine Ahnung, welche Vorausetzungen die anrückenden Handwerken erwarten, zum anderen sind die ganzen Begrifflichkeiten mit denen die Handwerker und Zuständigen um sich werfen nicht bekannt. Wasserfilter, Ausgleichsgefäße, automatische Entlüfter, Zählerbügel, Unterschied zwischen Bezugs und Zweirichtungszähler, WTF?!?!??!
Das Thema birgt für den Bauherren, der ohnehin mit den Nerven am Ende ist, nur unnötiges Frustpotential.
Zur Entschuldigung muss man aber noch sagen, dass es einem die Stadtwerke Ulm nicht gerade leicht machen. Ich habe heute Nachmittag kurz überlegt mit wievielen Leuten wir dort Kontakt hatten, um den aktuellen Stand zu erreichen. Es waren allein für das Thema Fernwärme und Wasser 7 Stück. Rechnet man noch Strom und den Bauleiter, bzw. dessen Vertreter und die Herrschaften der Telenet hinzu, dann sind alleine planerisch 12 Leute bei der SWU mit unserem Bauvorhaben beschäftigt. Und dabei fehlen noch die diversen Sub-Unternehmer, die nacher die Leistungen auch umsetzen. Kein Wunder, dass die Preise so sportlich sind.

Gutes gibt es hingegen von unserem Laminat zu berichten. Der Boden sieht auf den große Flächen in Küche und Büro einfach unglaublich gut aus. Leider mussten wir ihn zum Schutz vor den übrigen Handwerkern gleich wieder mit Luftpolsterfolie und Pappe einpacken.

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Der Bodentank mit den Steckdosen gehört auch zu den Dingen, welche frei nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“ platziert wurden . Technisch völlig in Ordnung, wenn auch im Preis etwas überzogen, ist die restliche Umsetzung ziemlich La-La …
Für die Aussparung im Estrich wurde ein Platzhalter aus Styropor eingesetzt. In der Annahme, dass das nachher entsprechend aufgehübscht wird, habe ich das zur Kenntnis genommen und abgehakt.
Die schlußendliche Umsetzung war, bis zur Korrektur durch unseren Bodenleger, etwas gewöhnungsbedürftig und kreativ. Der Tank wurde durch die Elektriker angeschlossen und mit Silikon irgendwie auf den Styroporklotz geklebt. Ob der Tank nachher gerade mit irgendwelchen Fugen abschließt  oder beim draufdrücken fast 5cm unter dem Estrich verschwand, war wohl bei der Installation nebensächlich.

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Das Thema Fußbodenheizung ist nun übrigens endlich auch abgeschlossen.

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Einfach war es nicht. Glücklicherweise lag es nicht an der von uns geplanten RWE-SmartHome-Steuerung, sondern an den wohl seltenen 24V-Stellmotoren. Wie mir nach einem Telefonat mit einem Techniker bei AtheTherm scheint, verkauft AtheTherm diese wohl nicht sonderlich oft. Zumindest war ihm auf Anhieb auch nicht bekannt, welches der beiden Kabel (braun und blau) Plus und welches Minus ist. Wir haben uns darauf geeinigt, dass bei Gleichspannung die Polung eine Rolle spielt und braun wohl Plus sein müsste.
Wer jemals in die Verlegenheit kommen sollte, einen AtheTherm Alpha 5 wp 24V Stellantrieb betreiben oder einrichten zu müssen, dem sei folgendes gesagt:

  • Die 24V-Ausführung unterstützt sowohl Wechselstrom als auch Gleichstrom. Steht auf dem Teil selbst sinnigerweise nicht drauf, ist aber so. Deswegen vermutlich auch der braune und blaue Anschluß.
  • Braun ist Plus
  • Blau ist Minus
  • Der Stellmotor (zumindest unserer) wurde als „Normal Close“, also stromlos geschlossen, geliefert. Als Zusatz steht der kleine Satz „First Open“ auf dem Beipackzettel.
  • „First Open“ bedeutet, dass Ding ist nach dem aufschrauben aufs Ventil offen.
  • Damit der Stellmotor funktioniert, muss er mindestens 6 Minuten mit Spannung versorgt werden. Erst dann fährt er auch zu.
    Wer wie ich im SmartHome gleich die Temperatur auf „AUS“ setzt, kann eine Stunde oder länger ziemlich dumm auf den Stellmotor schauen. Es passiert NICHTS. Setzt man im SmartHome die Temperatur 10 Minuten auf „30 Grad“ und danach auf „AUS“, laufen auch die Ventile zu.
  • Der 6 Minuten Trick im Stellmotor beschäftigt mich. Vielleicht kennt jemand eine passende Schaltung, welche genau einmal für 6 Minuten das zufahren des Stellmotors verhindert.

Das Ganze sieht im Smarthome dann so aus

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Ach ja. Die Herrschaften der SanitärUnion haben auch gleich die „Brandmeldeanlage“ getestet. Vor lauter Bohrstaub im Technikraum hat der Rauchmelder dort ausgelöst. Faszinierend, wenn 9 weitere Melder im selben Momenta anfangen zu piepsen und leuchten.
Eine Mail und SMS wird übrigens auch verschickt.

Rauchmeldung im Raum TECHNIKRAUM (KG)

 

Hallo Jens Schanz,

der Rauchmelder im Raum TECHNIKRAUM (KG) hat am 16.07.2013 um 15:35 einen Alarm ausgelöst!
Bitte überprüfen Sie dringend die Situation.

 

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr SmartHome System (Dies ist eine automatisch erzeugte Email)

 

Die Zeit läuft

Es sind jetzt noch gut drei Wochen, dann sollte eigentlich die Hausübergabe stattfinden. Prompt kam es heute zu einer erneuten Verzögerung. Die Stadtwerke wollen die Fern- oder Nahwärmestation (So ganz genau weiß das keiner und beide Begriffe geistern in der Kommunikation durch die Gegend) erst dann freischalten und in Betrieb nehmen, wenn

a) Jemand von der Sanitär Union, welche bei uns die Installation durchgeführt hat, schriftlich die korrekte Installation der Fußbodenheizung, des Ausdehnungsgefäßes, und, und, und bestätigt.
b) Jemand die Installation der 230V-CEE-Steckdose, des Außenfühlers und des Speicherfühlers bestätigt.

Mittlerweile ist es mehr als dringend, dass die Fußbodenheizung endlich in Betrieb geht und ihr Aufwärmprogramm fährt – Soweit ich als Laie das abschätzen und in Erfahrung bringen konnte, dauert das mindestens 2 Wochen, so dass die Termine mit Boden- und Fliesenleger ab dem 08.07 mehr als knapp sind.
Das Ganze ist halt in sofern wieder ziemlich blöd gelaufen, da man diesen „Showstopper“ eigentlich vermeiden hätte können, wenn sich irgendjemand vom Fach mit den Stadtwerken zusammengesetzt und die Planung gemacht hätte.

Glücklicherweise sind aber heute morgen die Mitarbeiter von Vierling auf unserer Baustelle eingetroffen und haben sich gleich im Haus mit Werkzeug, Säcken und Leitern ausgebreitet.

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Die ganzen Ecken wurden bereits mit Profilschienen überdeckt und die Übergänge, bzw. Stöße der Platten, mit einem Gewebe verbunden. Im Bad im OG waren heute Abend bereits die Wände und Decken gespachtelt. Somit geht wieder etwas vorwärts. Bei dem Tempo, welches die drei vorlegen, ist vermutlich bis Freitag alles verspachtelt, so dass nächste Woche geschliffen und gemalert werden kann.
Leider ist aber das kaputte Elektrokabel wieder hinter einer, mittlerweile verspachtelten, Gipskartonplatte verschwunden. Hoffen wir, dass der Elektriker das alles wieder in Gang bekommt.

Ich selbst habe mich heute dem Abwasserrohr der Spüle im Keller gewidmet. Beim Architektengespräch im November oder Dezember 2012 waren solche Dinge alles kein Problem. O-Ton: „Da machen wir dann eine Abkofferung drum herum, dann sieht man das nicht mehr.“ Dass die Abkofferung dummerweise an uns hängen bleibt, hatten wir damals nicht so recht auf dem Schirm 🙂

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Um das Problem zu beseitigen, schließlich wollen oder müssen wir demnächst die Decken im Keller weiß streichen, habe ich die restlichen Gipskartonplatten im Haus zusammengesammelt und mit ein paar Latten einen Winkel zusammen gebastelt.

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Morgen müssen wir dann noch die Latten an Wand und Decke dübeln und anschließend den Winkel daran festschrauben und verspachteln. In der Theorie hört sich das mal wieder total fluffig und einfach an. Mal sehen, wieviel Bohrer ich morgen wieder an unserer (Bamag-)Kellerwand ruiniere. Herr Schreiber hat es glaube ich sehr gut gemeint und robusten Donaukies mit in den Beton eingerührt. Zumindest habe ich bei der Montage der zwei Fahrradhalter, mit jeweils 3 Löcher pro Halter, 3 Steinbohrer zerstört.

Zu guter Letzt sind haben wir gestern beim Baustellentermin mal wieder über die vielen unzähligen Kleinigkeiten auf der Baustelle gesprochen. Hier ist ein Lichtauslass zu hoch, da fehlt unter der Fensterbank eine Gummimatte und ein Profilblech. Am nächsten Fenster passt die Dichtung der Fensterbank nicht hunderprozentig und ist verschoben und auf dem Dach liegt immer noch eine Dachleiter und zwei Trittstufen. Unter anderem fehlt auch noch der Antennendurchgangstein für eine eventuelle SAT-Anlage, bzw. wurde nicht montiert. Und so weiter … Auf jeden Fall bin ich sehr darauf gespannt, wie und wann diese ganzen Kleinigkeiten noch behoben werden 🙂

Revisionsschacht und Entwässerungsleitungen

Heute, 5 vor 12, hat sich wieder jede Menge auf der Baustelle getan. Die Jungs von der Bamag GmbH hatten jede Menge mit dem Revisionsschacht, der Schmutz- und Regenwasserleitung zu tun.
Als erstes wurde der Revisionsschacht zwischen Kanal und Haus gesetzt. Da wir schon im Vorfeld den Technikraum entsprechend geplant hatten, waren links und rechts vom Revisionsschacht noch etwas bastelei und ca. 50cm Rohr für den kompletten Anschluß notwendig. Die Verbindung der Standrohre mit der Zisterne war dann doch etwas „aufwändiger“, da die Rohrhöhe entsprechend mit den Versorgungsleitungen abgestimmt werden musst. Schlußendlich läuft der Zulauf von den Standrohren oben und direkt an der Kellerwand entlagen, der Ablauf der Zisterne zum Kanal erfolgt unter den Versorgungsleitungen.
Ansonsten ist heute der erste Trupp der FischerHaus Monteure auf der Baustelle eingetroffen, hat gemessen, gekehrt und gezeichnet. Als ich vorhin um halb neun nochmal drüben war, wurde noch fleißig gebaggert, Schotter verschoben und Erde verlagert. Soweit sieht aber alles gut aus und wird wohl bis morgen früh um 07:00 Uhr fertig werden.
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Zisterne

Die Zisterne ist nun endlich auch verbaut. Nachdem es ja mit der Lieferung (superschnell) ein paar kleine Probleme gab (kein Loch), kam heute der LKW des Spediteurs nochmal vorbei und hat die Zisterne in das heute Vormittag eilig gegrabene Loch gesetzt. Soweit ich das per WhatsApp und Telefon mitbekommen habe, ist das jetzt alles mal ziemlich provisorisch eingebaut. Hoffen wir, dass nichts passiert, da erst am Freitag der Keller verfüllt wird.
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Keller wird betoniert

Gestern wurden die Kellerwände und die Kellerdecke mit Ortbeton vergossen.
Es ist schon beeindruckend, was gut 1 1/2 Wochen später schon alles fertig ist. Wo vor knapp 14 Tagen noch eine grüne Dreckwiese war, befindet sich heute bereits unser beinahe fertiger Keller.
Mittwoch und Donnerstag werden wohl mit abdichten und isolieren vergehen, Freitag wird verfüllt.
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Ungünstig ist,  dass es mit den Absprachen stellenweise nicht ganz so hin haut, wie geplant. Das dumme daran … Es geht um unser Geld.
So ging wohl die Absprache, bzw. die Bestellung, der Zisterne etwas in die Hose. Der Spediteur hat die Zisterne bereits Montag angeliefert. Allerdings waren bis dahin keine Erdarbeiten erledigt. Die Zisterne musste also „zwischengeparkt“ werden. Das „Zwischenparken“ kostet uns nun ca. 80 Euro Ladezeit. Blöderweise muss die Zisterne aber jetzt wieder auf die andere Straßenseite, wiegt aber ca. 4 Tonnen. Wir haben jetzt die Option, dass der LKW heute auf dem Rückweg nochmals vorbei kommt und die Zisterne wieder für ca. 80 Euro versetzt … Wenn, bis heute Nachmittag gegen 14:00 Uhr die Grube für die Zisterne vorbereitet ist. Wenn nicht, brauchen wir einen Plan B.

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Der Keller steht

 

Unser Keller ist da!
Heute morgen gegen 06:30 Uhr ist wohl der erste Tieflader mit den Fertigelementen vorgefahren und hat etwas unmotiviert die erste Ladung der Wände mal kurz auf der Straße zwischen geparkt.
Gegen 13:00 Uhr kam dann wohl auch der Kran, welcher die Kellerwände auf der Bodenplatte platziert hat. Interessanterweise wurden die Deckenelemente bereits auf die Wände aufgelegt und abgestützt. Der Keller ist somit fast fertig und muss nur noch mit „Ortbeton“ ausgegossen werden.
Ärgerlich in unseren Augen ist die Tatsache, dass die sehr schöne Sichtbetontreppe beim Einbau leicht verkantet ist und bereits an 2 Treppenstufen die Ecke verloren hat. Nicht alles muss auf dem Bau mit dem Brecheisen montiert werden 🙂
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Kellertreppe in Sichtbetonoptik. Mal sehen, wie lange die Stufen so aussehen. Die ersten Ecken haben bereits beim Einbau gelitten.

2013-04-15 17.18.31An dieser Stelle muss auf jeden Fall nochmal nachgebessert werden. Dass beim gießen etwas verläuft kann passieren, beim Einbau sollte aber bei so einem Teil etwas präziser gearbeitet werden.

2013-04-15 17.32.47 Büro mit Abstützung. Der Raum hat ca. 26m² und wirkt bereits jetzt einfach fantastisch.

2013-04-15 17.31.36Der Technikraum mit der Aussparung für den Mehrspartenanschluss.

Soweit ich das beurteilen kann, sieht die Qualität der Betonteile sehr gut aus, muss nicht oder nur an minimalen Stellen nachgearbeitet werden und entspricht damit unseren Vorstellungen und Erwartungen. Beindruckt hat uns die Qualität der „abgeriebenen“ Seite. Diese sieht fast noch einen Tick besser aus, als die glatte Sichtbetonseite. Herr Schreiber von der bamag GmbH hat hier auf keinen Fall zu viel versprochen.

Passend zum Hochgefühl gab es dann heute auch gleich den ersten Dämpfer in Form der Lieferscheine für den Aushub. Wir werden für 621 Kubikmeter Aushub ca. 9000 Euro bezahlen müssen. 5000 Euro waren dafür eingeplant 🙁
Die „offensichtlichen“ Absprachen der Steinbrüche im Ulmer Raum bezüglich des Kubikmeter-Preises für die Entsorgung hatte ich ja bereits erwähnt. Ärgerlich!

Planung Elektroinstallation

Laut Piwik werden mittlerweile eine nicht mehr zu unterschätzende Menge an Suchenden mit dem Suchbegriff „Elektroplanung“ hierher verwiesen.
Da auch wir in der Vorbereitung so einige Schwierigkeiten mit der Vorstellung derer hatten, versuche ich mal unser (Halb-)Wissen etwas zusammen zu fassen. Zumindest hat es bei uns in der Bemusterung gut funktioniert und FischerHaus konnte unsere Wünsche entsprechend schnell aufnehmen. Ob die Umsetzung auch später im Haus so passt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen 🙂

Für die Bemusterung haben wir uns im Vorfeld, unabhängig vom der Anzahl der Elemente im Angebot, einfach mal Gedanken darüber gemacht, an welchen Stellen wir Steckdosen, Schalter und Lichtauslässe benötigen und diese anschließend in unsere Grundrissplan in LibreOffice eingezeichnet. Die passenden Symbole für Libre Office, bzw. Open Office, können unter einer Creative Commons Licence hier herunter geladen werden:
freie-schaltzeichen: Eine freie und qualitativ hochwertige Symbolbibliothek.

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Für die Planung des Grundrisses haben wir SweetHome3D verwendet und waren damit in der Angebotszeit vermutlich der Schrecken aller Verkäufer, Planer und Architekten.
Frei nach dem Motto:

„Isch hätte da mal was vorbereitet“

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Wer genügend Zeit, Lust und Leidenschaft mitbringt, kann auch in SweetHome3D alle Schalter, Steckdosen und Lampen einzeichnen und anschließend sogar die Beleuchtung dazu berechnen lassen. Feine Sache … Aber anstrengend.

Unser Mitbringsel für die Bemusterung sah dann in etwa so aus:

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Der Einfachheit halber wird jeder Schalter und die zugehörige(n) „Brennstelle(n)“ mit einem X + Zahl gekennzeichnet. Die gestrichelten Linien sind eigentlich überflüssig. Die Steckdosen werden entsprechend platziert. Die Erfahrung hat gezeigt, dass z.B. eine Vierfach-Steckdose in Summe günstiger ist als zwei Zweifach-Steckdose. Genauso verhält es sich auch mit Einzelsteckdosen.

Nicht vergessen sollte man die Platzierung der Rolladentaster RL (falls vorhanden) und der Raumthermostate RT für die Fußbodenheizung (falls vorhanden).
Die genaue Lage der Schalter kann bei FischerHaus auf der Baustelle festgelegt werden. Im Werk werden nur die Kabel an die entsprechenden Stellen gezogen. Dies kann aber unter Umständen von Anbieter zu Anbieter verschieden sein. Wichtig ist, dass dieser Punkt im Vorfeld geklärt ist und sich nachher nicht die Schalter irgendwo befinden.

Im Keller mussten wir uns allerdings im Vorfeld auf die richtigen Orte und Schalteranordnungen einigen, da wir die Variante der „Unterputzinstallation“ gewählt haben. Diese war seltsamerweise in Summe nur unbedeutend teuerer als die standardmäßige Aufputiante:

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