Baufreigabe Geräteschuppen

Hurra, wir haben die Baufreigabe für unseren Geräteschuppen erhalten.
Nachdem ja nicht ganz klar war, wie mit so einem „Spezialfall“ verfahren werden muss, haben wir Mitte November einen Bauantrag für eine Befreiung gestellt.
Spezialfall insofern, als dass der Geräteschuppen auf Baugrenze steht und im Bebauungsplan nicht explizit als Ausnahme erwähnt wird.
Um es kurz zu machen, wir haben die Freigabe nach über zwei Monaten erhalten, müssen ca. 130,00 Euro Verwaltungsgebühren dafür bezahlen und dürfen sofort anfangen.

Wen der rechtliche Wortlaut interessiert:

Befreiung gemäß §31 Abs. 2 vom Bauverbot auf der nicht überbaubaren Grundstücksgrenze.

Für uns heißt das jetzt, dass wir endlich, bei der Firma Bausep, den Auftrag für die Lieferung des Gerätehauses abgeben können.

Entwässerungsplan

Der Entwässerungsplan ist auch freigegeben. Also passt soweit schon mal alles.
Wenn es unser Tiefbauer jetzt noch schafft, die Zisterne in die Hofeinfahrt zu legen, dann sind auch wir zufrieden.

Freigabe Entwässerungsplan

 

So wie es verwurstelt, wie es hier geplant ist, hätten wir von den unnötigen Erdarbeiten und Rohrlängen abgesehen, auch einen unschönen Zisternendeckel auf dem Rasen.

 

Entwässerungsplan

Baufreigabe

Seit gestern gibt es gute Neuigkeiten:

Baufreigabe

 

Da wir auf anraten unserer Architektin bereits im Vorfeld die Unterschriften eingesammelt haben, könnte es somit am 21.01.2013 losgehen.

Soweit ich gestern und heute in einem Telefonat mit FischerHaus in Erfahrung bringen konnte, wird dort auch schon fleißig an den Werkplänen für den Keller geschraubt.

Die Bemusterungsunterlagen sind soweit auch durch und von uns freigegeben. Gestern haben wir die Bestätigung schonmal vorab per PDF an FischerHaus geschickt, da immer dann, wenn es eilig mal wieder kein DIN A4 Umschlag greifbar ist.
Bei der Bemusterung haben wir uns noch das eine oder andere Extra gegönnt. Vor allem bei der Elektroinstallation haben wir gegenüber dem „Standard“ aufgerüstet, da eine eventulle Nachrüstung auch im Fertighaus ziemlich Arbeit bedeutet. Wer hier mehr möchte als im Standard enthalten ist, dem sei empfohlen mal mindestens 1000 Euro zusätzlich zu planen.
Bezüglich Treppe haben wir uns jetzt für Blockstufen in Buche durchgehend entschieden. Im Toskana Haus bei FischerHaus in Bodenwöhr hat uns diese Art der Treppe ja sehr gut gefallen.
Weggefallen ist glücklicherweise die nicht unbedingt notwendige Hebeanlage zur Entsorgung des Kondenswassers von Kamin, Fernwärmestation und Belüftungsanlage. An dieser Stelle wird jetzt einfach die Ausleitung des Abwassers an einer tieferen Stelle mit Rückstauklappen durchgeführt. Dem Kellerraum haben wir jetzt noch für 300 Euro einen Anschluß an die Belüftungsanlage gegönnt und haben das Kellerfenster, welches sowieso unter der Terasse verschwunden wäre, gestrichen. Preislich und energetisch die deutlich bessere Wahl. Der Flur im Keller bekommt auch nicht wie vorgeschlagen eine Fußbodenheizung. Da wir die Betontreppe nicht belegen möchten, bekommt man spätestens dort beim laufen kalte Füße. Außerdem geben wir ja schließlich ein halbes Vermögen für eine Dämmung unter der Bodenplatte aus 🙂
Schwieriger war schon die Entscheidung für oder gegen die vorgeschlagenen gedämmten Abwasserrohre (Geberit ISOL) aus dem Bad im OG in den Keller. Mit ca. 750 Euro ein nicht unbeachtlicher Posten in der Bemusterung. Die Bewertungen im Internet lesen sich gut, die praktische Erfahrung fehlt und schlußendlich überwiegt doch die Angst ein bisschen, an etwas wichtigem gespart zu haben. Wir werden sehen ob sich die Investition bezahlt macht …
Bei der Bemusterung haben wir auch gleich den passenden Ofen zum Kamin bestellt. Da wir immer einen Ofen wollten, aber irgendwie keinen vernünftigen Platz gefunden haben, wird es nun ein in den Kamin integrierter Ofen der Fa.Schiedel (Kingfire Parat). Etwas teuerer als geplant, aber vermutlich die elegantere Lösung als ein Ofen neben dem Kamin.