Comfoair 350 im Smarthome mit FHEM

In einem früheren Blogbeitrag habe ich mich ja etwas darüber ausgelassen, dass es mit der technischen Integration unserer Lüftungsanlage ins Haus nicht ganz so ausschaut, wie man sich das im Jahr 2015 wünschen würde. Das Hauptproblem der Anlage ist allerdings eigentlich weniger technischer Natur, sondern eher so eine bauliche Geschichte.
Die von FischerHaus verbaute Zehnder Comfoair 350 ist quasi das Basis-Modell der 350er-Reihe. Einziges Plus an Ausstattung, und dafür sind wir auch sehr dankbar, ist ein Vorheizregister. Fehlt dasVorheizregister, schaltet die Anlage im Winter bei frostigen Außentemperaturen auch gerne mal ab und begibt sich zum auftauen in den Ruhemodus. Die Wirkungsweise habe ich aber schon in irgendeinem anderen Blogeintrag genauer beschrieben.
Jetzt ist es halt so, dass bei der Basis-Ausstattung auch nicht wirklich viel mit programmieren der Anlage ist. Zur Bedienung wird ein simpler 3-Stufen-Schalter mitgeliefert, mit welchem man die Stufen niedrig, mittel und hoch schalten kann. Zusätzlich geht natürlich auch die Stellung AUS.
An und für sich kein wirkliches Problem, wenn man a) vom Schalter weiß und b) bei der Montage des Schalter anwesend ist. Ansonsten kann es passieren, dass sich der Schalter wie bei uns im hintersten Eck im Keller im Technikraum befindet und die Anlage sich für immer und ewig in der Standardeinstellung „mittel“ befindet, da sich niemand die Mühe macht und nach dem duschen/baden oder kochen in den Keller läuft und kurzzeitig eine Power-Lüftung durchführt.
Zehnder bietet zwar mit der ComfoSense 67, RF-Funkbedienung und dem Flaggschiff Luxe Comfoair 350 ein Lösung für eine Remote-Steuerung, allerdings zum einen unbezahlbar teuer, zum anderen eben kabelgebunden und damit auch wieder nachträglich nicht oder nur schwer realisierbar.

Glücklicherweise gibt es genügend findige Menschen die sich gerne das Leben einfacher machen, die Technik auseinander nehmen und eine Lösung suchen, finden und vor allem auch umsetzen.
Eine dieser Lösungen auf Basis von FHEM habe ich zwischenzeitlich erfolgreich umgesetzt. Wer möchte, kann die Anbindung auch über openHAB realisieren.
Für beide Smarthome-Lösungen gibt es ein Modul, welches die Ansteuerung der Comfoair 350 übernehmen kann.

Die Ausgangslage bei der Comfoair 350 von FischerHaus ist auf den zweiten Blick doch nicht ganz so schlecht. Aufgrund dessen, dass keine zusätzliche Steuerung verbaut ist, muss bei der Implementierung nicht auch noch zusätzlich Rücksicht auf diese genommen werden. Die Steuerung über die vorhandene RS-232-Schnittstelle ist auf ein Gerät begrenzt.

Realisieren kann dieses Projekt jeder, der ein bisschen Ahnung von Technik hat, einen Lötkolben besitzt und etwas Bastelgeschick mitbringt.


Zuerst wird eine funktionsfähige FHEM-Installation benötigt. Diese setze ich an der Stelle einfach mal voraus. Installationsanleitungen, gerade in Verbindung mit einem Raspberry Pi, gibt es mittlerweile wie Sand am Meer.

Für die Kommunikation der Comfoair 350 mit FHEM ist eine ziemlich wilde Kabel-Kombination notwendig. An der Anlage liegt die RS-232-Schnittstelle in Form einer RJ45-Buchse vor. Diese findet man, wenn man an der Anlage die Frontplatte abnimmt.

20150926_130811

Die RJ45-Buchse sitzt ganz rechts auf der Platine (über der blau-schwarzen-Lüsterklemmen-Kombination).

20150926_130848

Hier mit bereits eingestecktem Netzwerkkabel.
Die Schnittstelle hat folgende Beschaltung, welche über ein Cat5-Kabel mit RJ45-Stecker auf einen SubD9-Stecker auf USB geführt wird. Alles klar? 🙂

Bildschirmfoto vom 2015-10-06 22:53:20

Quelle: http://www.see-solutions.de/sonstiges/Protokollbeschreibung_ComfoAir.pdf

Damit das ganze funktioniert, muss ausgehend vom RJ45-Stecker die Ader 2 (grün),3 (orange-weiß) und 8 (braun) auf einen SubD9-Stecker geführt werden.
Bei der Verschaltung muss RX mit TX gekreuzt werden. Bei mir sieht das aktuell so aus:

RJ45                             SubD9
2 (grün) – RX                 3 (orange) – TX
3 (orange-weiß) – TX    2 (rot) – RX
8 (braun) – GND            5 (grün) – GND

Anschließend wird der SubD9-Stecker auf einen USB-Adapter gesteckt und mit dem FHEM-Server verbunden. Der USB-Adapter sollte sich anschließend als /dev/ttyUSB0 melden.

usbcore: registered new interface driver usbserial
USB Serial support registered for generic
usbcore: registered new interface driver usbserial_generic
usbserial: USB Serial Driver core
USB Serial support registered for FTDI USB Serial Device
ftdi_sio 5-1:1.0: FTDI USB Serial Device converter detected
usb 5-1: Detected FT232RL
usb 5-1: Number of endpoints 2
usb 5-1: Endpoint 1 MaxPacketSize 64
usb 5-1: Endpoint 2 MaxPacketSize 64
usb 5-1: Setting MaxPacketSize 64
usb 5-1: FTDI USB Serial Device converter now attached to ttyUSB0

Im FHEM-Server kann dann das Device hinzugefügt werden. Wichtig ist an dieser Stelle der Wiki-Eintrag zum Comfoair-Modul: http://www.fhemwiki.de/wiki/ComfoAir

Folgende Definition muss in die fhem.cfg

#####################################################################
# Comfoair350
#####################################################################
define ComfoAir350 ComfoAir /dev/ttyUSB0@9600 60
attr ComfoAir350 icon vent_ventilation_control
attr ComfoAir350 poll-Betriebsstunden 1
attr ComfoAir350 poll-Sensordaten 1
attr ComfoAir350 poll-Status-Vorheizung 1
attr ComfoAir350 poll-Ventilation-Levels 1
attr ComfoAir350 poll-Ventilation-Status 1
attr ComfoAir350 room KG - Technikraum
attr ComfoAir350 stateFormat <table><tr><td>Lüftungsstufe</td><td>Stufe</td></tr><tr><td>Filter</td><td>Betriebsstunden_Filter</td></tr><tr><td>Temperatur Abluft</td><td>Temp_Abluft °C</td></tr><tr><td>Temperatur Zuluft</td><td>Temp_Zuluft °C</td></tr><tr><td>Temperatur Fortluft</td><td>Temp_Fortluft °C</td></tr><tr><td>Temperatur Aussen</td><td>Temp_Aussen °C</td></tr><td>Lüfter Abluft</td><td>UPM_Abluft rpm</td></tr><td>Lüfter Zuluft</td><td>UPM_Zuluft rpm</td></tr></table>
define FileLog_Lueftung FileLog ./log/Lueftung-%Y.log ComfoAir350

Nach dem speichern hat man die Anlage bereits eingebunden und sollte auf der FHEM-Weboberfläche die ersten Statusmeldungen sehen.

Bildschirmfoto vom 2015-10-06 23:09:55

Hat dies alles funktioniert, kann man sich nun an die Steuerung der Anlage machen.
Dazu ist es aber notwendig, dass die Lüfterstufe am 3-Stufen-Schalter fest auf die Position 1 eingestellt wird und bleibt. Ansonsten haben die Steuerbefehle keine Auswirkung, da anhand der zusätzlichen Phasen des 3-Stufen-Schalters eine elektronische Übersteuerung stattfinden. Wer möchte, kann sich dazu von der Zehnder-Homepage die Schaltpläne der Anlage ziehen.

Aktuell habe ich unser FHEM um folgende Funktionen erweitert.

# day
define ComfoAir350Day at *{sunrise(0,"06:00","10:00")} set ComfoAir350 Stufe mittel
attr ComfoAir350Day icon status_automatic
attr ComfoAir350Day room KG - Technikraum

Dies schaltet die Comfoair morgens pünktlich zum Sonnenaufgang (nicht vor 06:00 Uhr und nicht nach 10:00 Uhr) auf Stufe mittel. Zu diesem Zeitpunkt produziert unsere PV-Anlage bereits Strom und kann die Versorgung der Comfoair übernehmen.

Abends dann ab 22:00 Uhr schaltet die Anlage dann wieder zurück in den „Energiesparmodus“, also Stufe niedrig.

# night
define ComfoAir350Night at *22:00:00 set ComfoAir350 Stufe niedrig
attr ComfoAir350Night icon status_night
attr ComfoAir350Night room KG - Technikraum

Geplant ist, die Comfoair auch in Abhängigkeit der Luftfeuchtigkeit der Raumthermostate zu steuern. Zum Beispiel könnte die Anlage automatisch auf Stufe hoch schalten, wenn die Luftfeuchtigkeit im Bad oder in einem anderen Raum dauerhaft einen bestimmten Wert überschreitet.
Ein weiteres Szenario wäre die Koppelung an die Anwesenheit. FHEM bietet an dieser Stelle das Presence-Modul. Damit das reibungslos funktioniert, ist noch ein bisschen Hirnschmalz notwendig. Schließlich muss ja ausgeschlossen werden, dass sich die Profile gegenseitig beeinflussen.

Wasseruhr – Akt 2

Ungewöhnlich schnell (gestern telefonisch bestellt) standen heute Morgen zwei Kollegen der Stadtwerke Ulm bei uns vor der neuen Haustür und wollten den Zählerbügel und die Wasseruhr montieren. Das hat, mit einem klitzekleinen Zwischenfall, soweit auch funktioniert.

Wie selbst dem Laien sofort ersichtlich, haben wir aber immer noch kein Wasser:

2013-07-18 09.02.54

Unser Bauleiter hat uns aber versprochen, dass dieses Problem spätestens Dienstag, den 23.07, behoben wird.

Schlimmer ist aber, dass wir dank den zwei Herren nun in einem Kellerraum keinen Strom mehr haben. Dummerweise traf die zweite Bohrung das in den Beton eingegossene Leerrohr mit der Zuleitung für den Kellerraum nebenan. Kurz bevor es dunkel wurde, hat es, den Spuren an der Bohrmaschine nach, wohl nochmal kurz mächtig gefunkt.
Dem Kommentar „Mir hend denkt, da kennet mir bohra, weil do send ja scho lauter andre Schraube denna“ konnte ich in dem Moment nicht viel abgewinnen. Egal. Herr Grübener hat sich dazu bereit erklärt, die Firma Fehl + Sohn für eine Reperatur zu organisieren. Den entstandenen Aufwand werden wir natürlich den Stadtwerken in Rechnung stellen.

Umzugsstress

Wir ziehen um. Genau gesagt am Wochenende vom 26.07 bis 28.07. Danach müssen wir unsere alte Wohnung noch ein bisschen renovieren und das Laminat rausmachen. Gekündigt haben wir, aufgrund der Fertigstellungszusage von FischerHaus zum 15.07.2013, auf den 31.07.2013. Mit dem ursprünglichen Bauzeitenplan wären wir sogar bereits am 28.06. fertig gewesen.
Leider haben uns ein paar nicht vorhersehbare Zwischenfälle um fast 3 Wochen zurück geworfen. Unter anderem ist ja, wie bereits berichtet, das erste Innenausbau-TEAM nach der Variante („Toll-Ein-Anderer-Machts) vorgegangen und nach knapp 2 Stunden wieder heimgefahren. Für uns blöd, da sich dadurch zum einen der Estrich-Termin um eine Woche verschoben hat, zum anderen dadurch auch etwas Konfusion im weiteren Ablauf geherrscht hat. So konnten wir die Fußbodenheizung nicht in Betrieb nehmen, da aufgrund des feuchten Estrichs der Wasserspeicher erst später gesetzt werden konnte und anschließend – Oh Überraschung – kein Strom für die Fernwärmestation vorhanden war, da der Elektriker für die Endmontage knapp 1 1/2 Wochen später eingeplant wurde. Das wiederum brachte unseren Zeitplan mit den Eigenleistungen gehörig durcheinander, da zum ursprünglich geplanten Termin des Fliesen legens, das Aufheizprogramm der Fußbodenheizung noch Vollgas lief. Das führt nun dazu, dass wir auf die Schnelle einen Fliesenleger zur Unterstützung beauftragen müssen. Da dieser momentan zwischen drei Baustellen parallel pendelt und bei uns nur stundenweise vorbeischaut, macht es das für unsere Nerven nicht leicher, zumal ja auch noch die ganzen Sanitärobjekte gesetzt werden müssen.
Glücklicherweise haben die Mitarbeiter der Sanitär Union heute ihr Zeug auf der Baustelle komplett erledigt und neben den restlichen Wasseranschlüssen auch noch die Lüftungsanlage in Betrieb genommen.

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Die Gitter, welche wir kurz nach der Bemusterung raussuchen durften und daher nur aus dem Prospekt kannten, sind in Realität ganz hübsch geworden. Wie lange allerdings die Luftauslassgitter am Boden ihre Form behalten, bleibt abzuwarten. Ein stabiles Edelstahlgitter wäre an dieser Stelle mit Sicherheit nicht verkehrt.

Momentan überlege ich noch, wem ich für diese Konstruktion die Ohren lang ziehen werde.

20130717-123722.jpg

Im Werkplan für die Kellerdecke sind KG150-Rohre vermerkt. Geliefert und gegossen wurde die Kellerdecke mit viereckigen Aussparungen. Ob das vor der Montage hätte auffallen müssen?
Anyway … So sieht es auf jeden Fall ziemlich semi-professionell aus.

Leider gab es auch mit den Wasseranschlüssen eines dieser typischen (Abstimmungs-)Probleme die uns während der gesamten Bauzeit immer wieder heimgesucht haben. Für die komplette Inbetriebnahme der Wasserversorgung im Haus fehlt momentan noch der Zählerbügel und die Wasseruhr. Die Information, dass es hilfreich für die Endmontage wäre, wenn der Bauherr das rechtzeitig bei den Stadtwerken bestellen würde, ging aber vermutlich wieder irgendwo verloren.
Hier sollte FischerHaus die zukünftigen Bauherren besser unterstützen. Warum? Der Bauherr weiß es einfach nicht. Zum einen hat er keine Ahnung, welche Vorausetzungen die anrückenden Handwerken erwarten, zum anderen sind die ganzen Begrifflichkeiten mit denen die Handwerker und Zuständigen um sich werfen nicht bekannt. Wasserfilter, Ausgleichsgefäße, automatische Entlüfter, Zählerbügel, Unterschied zwischen Bezugs und Zweirichtungszähler, WTF?!?!??!
Das Thema birgt für den Bauherren, der ohnehin mit den Nerven am Ende ist, nur unnötiges Frustpotential.
Zur Entschuldigung muss man aber noch sagen, dass es einem die Stadtwerke Ulm nicht gerade leicht machen. Ich habe heute Nachmittag kurz überlegt mit wievielen Leuten wir dort Kontakt hatten, um den aktuellen Stand zu erreichen. Es waren allein für das Thema Fernwärme und Wasser 7 Stück. Rechnet man noch Strom und den Bauleiter, bzw. dessen Vertreter und die Herrschaften der Telenet hinzu, dann sind alleine planerisch 12 Leute bei der SWU mit unserem Bauvorhaben beschäftigt. Und dabei fehlen noch die diversen Sub-Unternehmer, die nacher die Leistungen auch umsetzen. Kein Wunder, dass die Preise so sportlich sind.

Gutes gibt es hingegen von unserem Laminat zu berichten. Der Boden sieht auf den große Flächen in Küche und Büro einfach unglaublich gut aus. Leider mussten wir ihn zum Schutz vor den übrigen Handwerkern gleich wieder mit Luftpolsterfolie und Pappe einpacken.

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Der Bodentank mit den Steckdosen gehört auch zu den Dingen, welche frei nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“ platziert wurden . Technisch völlig in Ordnung, wenn auch im Preis etwas überzogen, ist die restliche Umsetzung ziemlich La-La …
Für die Aussparung im Estrich wurde ein Platzhalter aus Styropor eingesetzt. In der Annahme, dass das nachher entsprechend aufgehübscht wird, habe ich das zur Kenntnis genommen und abgehakt.
Die schlußendliche Umsetzung war, bis zur Korrektur durch unseren Bodenleger, etwas gewöhnungsbedürftig und kreativ. Der Tank wurde durch die Elektriker angeschlossen und mit Silikon irgendwie auf den Styroporklotz geklebt. Ob der Tank nachher gerade mit irgendwelchen Fugen abschließt  oder beim draufdrücken fast 5cm unter dem Estrich verschwand, war wohl bei der Installation nebensächlich.

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Das Thema Fußbodenheizung ist nun übrigens endlich auch abgeschlossen.

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Einfach war es nicht. Glücklicherweise lag es nicht an der von uns geplanten RWE-SmartHome-Steuerung, sondern an den wohl seltenen 24V-Stellmotoren. Wie mir nach einem Telefonat mit einem Techniker bei AtheTherm scheint, verkauft AtheTherm diese wohl nicht sonderlich oft. Zumindest war ihm auf Anhieb auch nicht bekannt, welches der beiden Kabel (braun und blau) Plus und welches Minus ist. Wir haben uns darauf geeinigt, dass bei Gleichspannung die Polung eine Rolle spielt und braun wohl Plus sein müsste.
Wer jemals in die Verlegenheit kommen sollte, einen AtheTherm Alpha 5 wp 24V Stellantrieb betreiben oder einrichten zu müssen, dem sei folgendes gesagt:

  • Die 24V-Ausführung unterstützt sowohl Wechselstrom als auch Gleichstrom. Steht auf dem Teil selbst sinnigerweise nicht drauf, ist aber so. Deswegen vermutlich auch der braune und blaue Anschluß.
  • Braun ist Plus
  • Blau ist Minus
  • Der Stellmotor (zumindest unserer) wurde als „Normal Close“, also stromlos geschlossen, geliefert. Als Zusatz steht der kleine Satz „First Open“ auf dem Beipackzettel.
  • „First Open“ bedeutet, dass Ding ist nach dem aufschrauben aufs Ventil offen.
  • Damit der Stellmotor funktioniert, muss er mindestens 6 Minuten mit Spannung versorgt werden. Erst dann fährt er auch zu.
    Wer wie ich im SmartHome gleich die Temperatur auf „AUS“ setzt, kann eine Stunde oder länger ziemlich dumm auf den Stellmotor schauen. Es passiert NICHTS. Setzt man im SmartHome die Temperatur 10 Minuten auf „30 Grad“ und danach auf „AUS“, laufen auch die Ventile zu.
  • Der 6 Minuten Trick im Stellmotor beschäftigt mich. Vielleicht kennt jemand eine passende Schaltung, welche genau einmal für 6 Minuten das zufahren des Stellmotors verhindert.

Das Ganze sieht im Smarthome dann so aus

Bildschirmfoto vom 2013-07-17 23:08:51

Ach ja. Die Herrschaften der SanitärUnion haben auch gleich die „Brandmeldeanlage“ getestet. Vor lauter Bohrstaub im Technikraum hat der Rauchmelder dort ausgelöst. Faszinierend, wenn 9 weitere Melder im selben Momenta anfangen zu piepsen und leuchten.
Eine Mail und SMS wird übrigens auch verschickt.

Rauchmeldung im Raum TECHNIKRAUM (KG)

 

Hallo Jens Schanz,

der Rauchmelder im Raum TECHNIKRAUM (KG) hat am 16.07.2013 um 15:35 einen Alarm ausgelöst!
Bitte überprüfen Sie dringend die Situation.

 

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr SmartHome System (Dies ist eine automatisch erzeugte Email)

 

Eigenleistungen noch und nöcher

Wir haben das Ziel beinahe erreicht. Der Umzugstermin rückt unweigerlich näher und unsere restlichen Eigenleistungen müssen erledigt werden.
Als Eigenleistungen haben wir damals in der Bemusterung den Fußboden, die Sanitärobjekte, die Fliesen und die Türen definiert. Bei all den Punkten können wir auf geballte Fachkompetenz zurückgreifen die uns unterstützt und hilft. Erledigt werden muss es aber dennoch 🙂

Einfachster Punkt war die Herstellung einer provisorischen Hausnummer.

2013-07-09 12.42.59

Aufgrund unserer fensterlosen Nordseite sind wir gerade am überlegen, ob wir uns nicht eine riesengroße vierundzwanzig auf die Hauswand malen lassen. Bis wir aber einen Maler gefunden haben, der das kann, muss das Provisorium ausreichen.
Die Schwierigkeit liegt sowieso in einem anderen Detail. Alle Navis, inkl. Google Maps, verweisen bei Eingabe der Haslacher Straße 24 auf die Hausnummer 23. Nett, aber ca. 300m entfernt.
Mit diesem Problem hatte Dienstag Mittag auch der Spediteur unseres Fliesenlieferanten zu kämpfen. Lustigerweise wohnt gegenüber von Hausnummer 23 wohl jemand mit dem Namen „Schacht“. Das könnte spannend werden …

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Gefühlte 6 Tonnen Fliesen liegen jetzt im Haus, nur damit sie übermorgen wieder umgelagert werden können. Anlieferung frei Bordstein ist bei L-Steinen praktikabel, bei Fliesen für ca. 2800 Euro nicht.

Positives von der Elektrofront gibt es auch zu vermelden. Seit Mittwoch sind wir endlich besitzer einer Jalousiensteuerung. Nachdem der Plan mit unserer RWE-SmartHome-Steuerung schief ging, war es lange Zeit still um das Thema bei FischerHaus.
Mittlerweile wurden sowohl alle 4 Jalousienschalter im EG verbaut, als auch der Windwächter auf dem Dach. Leider nur der Windwächter, denn der ursprünglich im Werkvertrag vermerkte Sonnenwächter lässt immer noch auf sich warten. Zumindest können wir die Jalousien jetzt händisch bedienen.

2013-07-09 20.36.31

Um ein Haar wäre auch die Montage des Windwächters schief gegangen. Die Kollegen von Fehl + Sohn waren sichtlich überrascht, dass wir kein Dachfenster zum rausteigen haben. Die längste Leiter war dann mit knapp 3m unwesentlich zu kurz um von unten aufs Dach zukommen.

2013-07-10 12.47.44

Not macht aber erfinderisch und so wurde der Antennendurchgangsstein und der Ständer von „innen“ montiert. Die Risse der Montageöffnung an der Unterseite der Unterspannbahn richtet dann das großzügig verklebte SIGA-Rissan 60.

Gestern morgen sah es noch so im Kinderzimmer aus.

2013-07-10 14.02.24

4 Stunden später war der Laminatboden verlegt. Eiche Burlington in Landhaus-Dielen-Optik mit V-Fuge.

2013-07-10 15.41.11

Laminat ist ja so ein Thema … Ein spannendes Thema. Bei dem auch ganz viel diskutiert werden kann.
Anscheinend verursacht der Kommentar – „Wir verbauen Laminat“ – bei vielen Leuten ungefähr die Wirkung einer Wurzelbehandlung. Spontan könnte ich mittlerweile hundertausend Gründe aufzählen, warum man nie, aber auch gar NIE, Laminat verlegen soll. Wir werden das demnächst mal bei einem Glas informationsfreiem Wasser auspendeln.
Aber Spaß beiseite. Wir verlegen überall Laminat, da uns Fliesen im Haus nicht gefallen, der gespachtelte Zementboden, bei nicht vorhersehbarer Qualität, zu teuer ist und wir ganz einfach nicht bei jedem Kratzer in Tränen ausbrechen möchten, weil unsere beiden Kinder so gar keine Rücksicht auf unseren sauteuren Dielen- oder Parkettboden nehmen. Im Grunde hätte uns der Estrich hinsichtlich der Stabilität eigentlich völlig genügt 🙂

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2013-07-11 16.35.02

Ach ja … Online sind wir zwischenzeitlich ja auch. Dank unseres Nachbars gibt es eine WLAN-Brücke ins Internet. Homeway ist ja zwischenzeitlich auch angekommen und montiert worden.

2013-07-11 15.54.22

Bezüglich der Stellmotoren für die ATHE-Therm-Fußbodenheizung ist mal wieder alles schief gegangen, was nur schief gehen kann.
Letzte Woche haben ich zusammen mit FischerHaus explizit 24-Volt-Stellmotoren bestellt. UPS hat dann flugs auch diese Woche ein Paket zugestellt. Mit nie versiegender Freude habe ich das Paket aufgemacht und ausgepackt, nur um festzustellen, dass Inhalt und Lieferschein so gar nicht zueinander passen.

2013-07-11 08.00.32

Finde den Fehler …

32 Grad

Der Aufheizvorgang für das Aufheizprotokoll der Fußbodenheizung läuft seit Dienstag. Als Ergebnis dessen war es die letzten Tage morgens ziemlich warm im Haus.
Laut ATHE-Therm müssen in den ersten drei Tagen zwischen 20 und 25° eingespeist werden, danach 4 Tage lang 40°. Danach kann die Heizung wieder ausgeschaltet werden und der Aufheizvorgang ist beendet.

2013-07-08 07.02.17

2013-07-08 06.58.26

Samstag haben wir bereits die ersten Lampen im Haus montiert. Da im OG bereits alles fertig war, konnten wir im Bad, in der Galerie und an der Treppe die ersten Lampen einbauen. Die Einbaustrahler in der Decke haben sich problemlos montieren lassen. Die Leuchten an der Treppe kämpfen noch mit dem Problem, dass der Leitungsauslass in der Wand größer als das Gehäuse der Lampe ist. An der Stelle müssen wir auf jeden Fall nochmal nacharbeiten.

2013-07-08 06.55.05

2013-07-06 12.08.23

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2013-07-08 06.54.43

Lampen

Freitag sind wir durch Zufall bei Max Bahr auf passende und vor allem bezahlbare Außenlampen gestoßen.
Mal abgesehen von der Montage, kann sich der Rest auf jeden Fall sehen lassen. So wie es aussieht ist eine der Lampen falsch angeklemmt und mit Dauerstrom versehen. Ob das irgendwie mit dem geplanten Bewegungsmelder zusammenhängt, müssen wir noch klären.

2013-07-05 13.42.02

2013-07-05 15.55.16

2013-07-05 15.55.30

2013-07-05 22.03.14

2013-07-05 22.42.03

Im Innenausbau hat sich diese Woche ein riesiger Schritt getan. Das OG ist bereits fertig gestrichen und das EG folgt am kommenden Montag. Soweit sieht das Ergebnis wirklich toll aus. Mal sehen, wie lange die „klinisch“ weißen Wände, dank Kinderhänden, so weiß bleiben 🙂

2013-07-05 20.06.24

Der etwas unschöne Treppensockel wurde auch noch verschönert. Wir haben uns ja bei einem Baustellengespräch darauf geeinigt, dass einfach eine senkrechte Gipskartonplatte davor montiert und verspachtelt wird. Das Ergebnis passt in diesem Fall.

2013-07-05 20.06.32

2013-07-05 20.06.56

2013-07-05 20.07.10

2013-07-05 20.56.12

Unter Strom

Sprichwörtlich unter Strom standen heute die Kollegen von Fehl + Sohn und Vierling auf unserer Baustelle.
Im Schwäbischen würde man die Stimmung galant mit

„S’pressiert wie d’Sau“

umschreiben.
Zählerkasten, Steckdosen, Lichtschalter, alles muss in knapp 30 Stunden montiert werden. Ein gar sportlicher Zeithorizont, wenn man die ganze Arbeit betrachtet. Ähnlich verhält es sich mit dem Innenausbau. Die Mitarbeiter von Vierling sollten eigentlich gerade 24 Stunden am Stück, plus die Nacht dazu, auf gefühlten 5 Baustellen gleichzeitg sein. So also sieht die vielseits vorgejammerte Finanzkrise also aus 🙂

Für unseren etwas schepps und nicht so recht fertig ausschauenden Treppensockel hat Herr Grübener heute eine wirklich gute Lösung gefunden.
2013-06-27 15.30.54

Der Sockel der Treppe wird mit Gipskartonplatten verschlossen und verkleidet. Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen verschwindet der Fußbodenaufbau aus Styropor, zum anderen lässt sich so auch das Loch zwischen Treppenwange und Wand verschließen.

Am Wochenende haben wir die Kellerdecke weiß gestrichen und die Rohrverkleidung im Büro montiert. Warum der Keller in Fußbodenhöhe gefühlt 1cm breiter als oben an der Decke ist, hat sich mir allerdings nicht erschlossen.
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Mit der weißen Decke wirkt der Keller übrigens einfach bombastisch. Wir haben probehalber unser Laminatbrett ausgelegt und die Wirkung „Weiße Decke – Sichtbeton – Holzoptik“ wirken lassen. Sehr schön!
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf übernächste Woche, wenn auch endlich der heute gelieferte Laminatboden im Haus verbaut wird.
An der Verkofferung haben wir die Rollen vom Streichen ausgestrichen und waren verblüfft, wie fertig das schon aussieht. Gefährlich fertig, da so die Gefahr besteht, dass es die nächsten 5 Jahre nicht mehr verputzt und gestrichen wird 🙂

Ansonsten hatte Herr Nanka am Sonntag zum Tag der offenen Haustür geladen. Bei Grillwürstchen, Steaks und gekühlten Getränken konnte von 13 bis 18 Uhr unser Haus besichtigt werden. Herr Nanka stand den doch sehr zahlreichen Interessen mit Rat und Tat zur Verfügung. Interessant ist, dass doch sehr viele Leute über unseren Grundriss im EG erstaunt oder verwundert sind. Die Tatsache, dass wir eine große „Essküche“ mit knapp 50 m² und ein „kleines“, seperates Wohnzimmer mit 16 m² haben, ist wohl nicht ganz so verbreitet und geläufig. Wenn man aber die Erklärung aus dem Hut zaubert, dass das durchaus berechtigt ist – Schließlich empfängt nicht jeder immer den gleichen Besuch, bzw. möchte auch mal abseits vom Familientrubel seine Ruhe haben – dann können es sich wiederum doch viele vorstellen 🙂
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Ein Blickfang ist, wenn auch gestern noch durch Kleber und Folie verdeckt, auf jeden Fall unser Schiedl Kingfire Parat.
Leider hat die Sichtbetonverkleidung unter anderem durch den Einbau des Kamins ohne Verkleidung (Kantenschutz vor Einbau entfernt, Flexarbeiten ohne Schutz) oder durch die Kreativität mancher Handwerker (KSC) etwas gelitten. Herr Grübener hat uns aber versichert, dass sich jemand von Schiedl um den Kamin kümmern wird. In diesem Zuge werden dann auch sicherlich die Reste der Blowerdoor-Messungs-Abklebung entfernt, denn das grüne Klebeband „bäppt“ wie Pech.

2013-06-11 07.05.50

Morgen könnte dann die Baustelle implodieren. Neben der Montage des Carports soll endlich auch die PV-Anlage angeschlossen und eventuell sogar in Betrieb genommen werden. Zeitgleich liefert die SWU den Stromzähler (welchen auch immer) und der Elektriker klemmt vom Baustrom auf den endgültigen Strom (Horrido und Vollgas vorraus) um. Damit kann dann der andere Teil der Stadtwerke endlich die Fußbodenheizung in Betrieb nehmen und das Aufheizprogramm starten. Somit ist morgen endlich mal wieder Highlife und die volle Kompetenz auf der Baustelle. Ausreden gelten dann übrigens nicht mehr.
In diesem Sinne hoffen wir auch, dass der Kollege Murphy morgen mit seinem Raketenschlitten zu Hause bleibt und nicht folgendes eintrifft:

„Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“

Ein Anschluss, zwei Aufträge …

… oder fragen Sie einfach nach Passierschein A38.
Es läuft ja, wie bereits berichtet, eigentlich sehr gut auf unserer Baustelle. Wenn man die zwei Wochen Verzögerung und diverse Abstimmungsprobleme außer Acht lässt, läuft es sehr gut.
Von größeren Schäden oder Problemen sind wir bisher glücklicherweise verschont geblieben. Alle anderen Probleme lassen sich zumindest ändern, reparieren oder eventuell auch finanziell begleichen.
Was mich aber über die gesamte Bauzeit mehr als erstaunt ist die Einstellung, mit welcher stellenweise frohen Mutes zur Tat geschritten wird. Frei nach einem Zitat von Thomas Carlyle

„Unsere Hauptaufgabe ist nicht, zu erkennen, was unklar in weiter Entfernung liegt, sondern zu tun, was klar vor uns liegt.“

bearbeitet jeder genau das, was auf dem Auftrag steht. Mitdenken, vor allem über den Tellerrand schauen, ist nicht so ganz die große Stärke mancher Mitarbeiter und Kollegen. Seien es jetzt die Stadtwerke, bei denen der Bauherr im 2 Tages Rythmus den Fortschritt und die Dringlichkeit der Arbeiten anmahnen muss oder einfach der aktuelle Fall des Hausanschlusses ans öffentliche Stromnetz.
Ein Anschluss, zwei Aufträge. So sieht es momentan aus. Nächste Woche Montag ist die Firma Fehl+Sohn für die Schlussmontage der Elektroinstallation bestellt. Gleichzeitig damit kann, oder besser gesagt könnte, auch die Schlussmontage und die Inbetriebnahme der PV-Anlage erfolgen. Könnte deswegen, da Fehl+Sohn von der PV-Anlage nichts weiß und deswegen einen Antrag auf einen Bezugszähler gestellt hat. Richtig wäre aber ein Zweirichtungszähler. Diesen wiederum muss aber SH-Solar beantragen. Das resultiert jetzt darin, dass bei den Stadtwerken zwei Anträge für einen Hausanschluss liegen. Der erste wird am Dienstag mit einem Bezugszähler ausgeführt, der zweite dann nachgelagert mit einem Zweirichtungszähler.
Der Versuch, diesen gordischen Knoten zu lösen, ist ähnlich erfolgsversprechend, wie die Suche nach dem Passierschein A38. Der eine will nicht, der andere kann nicht und jene, welche könnten, die möchten nicht, da man für die zweite Anfahrt und den Einbau locker nochmal 100 Euro kassieren kann.

Spachtelarbeiten

Das verspachteln der Wände verlief wohl reibungsloser als ursprünglich geplant. Nachdem ich gestern Nachmittag gegen 16:00 Uhr auf der Baustelle kurz vorbei schauen wollte, war keiner mehr da. Die Kollegen von Vierling haben sich also schon ins Wochenende verabschiedet. Die Wände sind alle verspachtelt und somit kann dann nächste Woche gleich geschliffen und gestrichen werden.
Ein bisschen Unbehagen erzeugt noch die Situation mit der „vergessenen“ Abluft in der Gallerie im OG, bzw. die scheinbar fehlende Dämmung im Kabelkanal ins OG – An dieser Stelle führen mehr oder weniger alle Kabel und Leitungen aus dem OG in den Keller. Eine fehlende Dämmung hätte den Effekt, dass eine wunderbare Geräuschbrücke zwischen 3 Stockwerken entstehen würde. Leider wurden aber zwischenzeitlich alle Wände verspachtelt und die Stöße der Gipskartonplatten mit Netze verkleidet. Von daher bin ich gespannt, was an dieser Stelle passieren wird.
Unglücklicherweise wurden in der Küche auch die 2 Lichtschalter für die Deckebeleuchtung „falsch“ eingebaut. Falsch in dem Sinne, als dass an der ursprünglich geplanten Stelle keine Montage stattfinden konnte, da ein Ständer im Weg war. Kurzerhand hat der Elektriker die Schalter einfach ein paar Zentimeter nach rechts verruscht, was dazu führt, dass die Lichtschalter jetzt im geplanten Einbauschrank liegen.

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Auf jeden Fall gespannt sind wir, wie das Detail unter der Treppe gelöst wird. Zum einen ist durch die zurückgesetzte Wand eine kleine Lücke entstanden, zum anderen sieht man unter der Treppe den kompletten Fußbodenaufbau aus Styroporplatten. So richtig schick sieht weder das eine, noch das andere aus.

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Elektrik

Am meisten beschäftigt mich momentan das Thema Elektrik auf der Baustelle. Vielleicht deswegen, da ich mich hier, im Gegenzug zu Fußbodenheizung oder Sanitär, ein bisschen auskenne und das auch vor Urzeiten einmal gelernt habe.
Ich bin ja bereits in einigen Blogeinträgen auf das Thema Elektroinstallation, und den etwas schwierigen Start mit dem von FischerHaus beauftragten Elektriker, eingegangen. Von daher spiegelt das folgende nur meine persönliche Meinung wieder. Es kann gut sein, dass es für die ganzen Dinge gute Gründe gibt.
Keine Frage, der Elektriker hat das, was er gemacht hat, sauber und ordentlich gemacht. Alle Dosen sind wohl zwischenzeitlich wieder dicht und wir haben wohl auch eine, wenn für uns auch nicht befriedigende Lösung, für die Jalousiensteuerung gefunden (Wir nehmen das, was in den Vertragsunterlagen angeboten wurde). Es hat sich zwar zwischenzeitlich immer noch niemand gemeldet, was denn nun überhaupt an Modell und Fabrikat verbaut wird – In den Bemusterungsunterlagen wurden ja auch nicht geeignete Schalter gestrichen, so dass kein Rückschluß daraus möglich ist, welche Modelle in Verbindung mit dem Wind- und Sonnenwächter montiert werden – aber egal … Bald, nämlich in 2 Wochen, sollen die Elektriker wieder auf der Baustelle erscheinen.
Das bringt mich dann auch zum nächsten Punkt, welcher mich eigentlich am meisten ärgert. Am Montag bei der Baustellenbesichtigung mit unserem Bauleiter haben wir über das „Stromproblem“, welches die Stadtwerke Ulm verursacht haben, und dessen Lösung unterhalten. Die SWU hat bei der Installation der Hausanschlüsse den Baustromkasten abgeklemmt und die Anschlussleitung ins Haus gezogen und einen Hausanschlusskasten montiert. Leider bedeutet das im Umkehrschluss, dass der Baustromkasten ohne Funktion ist und es auf der Baustelle keinen Strom gibt. Nun waren aber in dieser Woche bereits die Kollegen der SanitärUnion für die Montage der Fußbodenheizung eingeplant und auch gestern bereits vor Ort. Somit musste auf die Schnelle ein Elektriker organisiert werden, welcher im Haus provisorisch den Baustromkasten wieder flott macht und mit Strom versorgt. Bei gefühlten 40° im Schatten und vollen Auftragsbüchern bei sämtlichen Handwerkern, keine einfache Sache. Glück dem, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der Zeit hat und das kann. Somit haben wir seit gestern Abend wieder Strom im Haus.
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Damit aber jetzt zum eigentlichen Punkt meines Ärgers. Mir geht es weniger um die 50 Euro für den Elektriker oder um den Aufwand, welchen ich gestern Nachmittag wieder treiben musste, als darum, dass es momentan im Technikraum an Stelle des Zählerschrankes oder Unterverteilers, so aussieht.
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Diesen ganzen Punkt hätte man locker auch schon, inklusive Zählereinbau, bei der Elektrorohinstallation mitmachen können. Dann hätte gestern Abend unser örtlicher Elektriker, oder meinetwegen auch einer von FischerHaus, die ganze Apparatschaft anklemmen können und wir hätten „offiziellen“ Strom im Haus. Im selben Zuge hätten auch die Mitarbeiter von SH-Solar ihr Zeug installieren und die PV-Anlage in Betrieb nehmen können. Dazu kommt noch, dass wir uns auch mindestens einige Cent an Stromkosten für den Bautrockner sparen würden, welcher seit gestern im Keller im Einsatz ist.
Somit setzten wir nun voll auf unseren Bauleiter, dass er nächste Woche die Elektriker für die Endmontage herbekommt. Ansonsten wird es langsam knapp mit dem 15.07 🙂