Planung Elektroinstallation

Laut Piwik werden mittlerweile eine nicht mehr zu unterschätzende Menge an Suchenden mit dem Suchbegriff „Elektroplanung“ hierher verwiesen.
Da auch wir in der Vorbereitung so einige Schwierigkeiten mit der Vorstellung derer hatten, versuche ich mal unser (Halb-)Wissen etwas zusammen zu fassen. Zumindest hat es bei uns in der Bemusterung gut funktioniert und FischerHaus konnte unsere Wünsche entsprechend schnell aufnehmen. Ob die Umsetzung auch später im Haus so passt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen 🙂

Für die Bemusterung haben wir uns im Vorfeld, unabhängig vom der Anzahl der Elemente im Angebot, einfach mal Gedanken darüber gemacht, an welchen Stellen wir Steckdosen, Schalter und Lichtauslässe benötigen und diese anschließend in unsere Grundrissplan in LibreOffice eingezeichnet. Die passenden Symbole für Libre Office, bzw. Open Office, können unter einer Creative Commons Licence hier herunter geladen werden:
freie-schaltzeichen: Eine freie und qualitativ hochwertige Symbolbibliothek.

Bildschirmfoto vom 2013-04-11 23:02:44

Für die Planung des Grundrisses haben wir SweetHome3D verwendet und waren damit in der Angebotszeit vermutlich der Schrecken aller Verkäufer, Planer und Architekten.
Frei nach dem Motto:

„Isch hätte da mal was vorbereitet“

Bildschirmfoto vom 2013-04-11 23:06:49

Wer genügend Zeit, Lust und Leidenschaft mitbringt, kann auch in SweetHome3D alle Schalter, Steckdosen und Lampen einzeichnen und anschließend sogar die Beleuchtung dazu berechnen lassen. Feine Sache … Aber anstrengend.

Unser Mitbringsel für die Bemusterung sah dann in etwa so aus:

Bildschirmfoto vom 2013-04-11 22:57:08

Der Einfachheit halber wird jeder Schalter und die zugehörige(n) „Brennstelle(n)“ mit einem X + Zahl gekennzeichnet. Die gestrichelten Linien sind eigentlich überflüssig. Die Steckdosen werden entsprechend platziert. Die Erfahrung hat gezeigt, dass z.B. eine Vierfach-Steckdose in Summe günstiger ist als zwei Zweifach-Steckdose. Genauso verhält es sich auch mit Einzelsteckdosen.

Nicht vergessen sollte man die Platzierung der Rolladentaster RL (falls vorhanden) und der Raumthermostate RT für die Fußbodenheizung (falls vorhanden).
Die genaue Lage der Schalter kann bei FischerHaus auf der Baustelle festgelegt werden. Im Werk werden nur die Kabel an die entsprechenden Stellen gezogen. Dies kann aber unter Umständen von Anbieter zu Anbieter verschieden sein. Wichtig ist, dass dieser Punkt im Vorfeld geklärt ist und sich nachher nicht die Schalter irgendwo befinden.

Im Keller mussten wir uns allerdings im Vorfeld auf die richtigen Orte und Schalteranordnungen einigen, da wir die Variante der „Unterputzinstallation“ gewählt haben. Diese war seltsamerweise in Summe nur unbedeutend teuerer als die standardmäßige Aufputiante:

Bildschirmfoto vom 2013-04-11 23:11:59