„Hausbau“ selbst gemacht

Seit geraumer Zeit wollte ich den nächsten Artikel und die eigentlich Erfolgsgeschichte zu unserem geplanten Gerätehaus veröffentlichen.

Nachdem Kontakt, Bestellung und Lieferung über bausep vorbildlich funktioniert haben und die mühsamen Vorbereitungen erfolgreich abgeschlossen waren, kam mit dem Zusammenbau des Gerätehauses, das eigentliche Highlight des ganzen Projekts. Ungeduldig, auch wegen des unbeständigen Wetters Ende März, Anfang April, haben wir uns an einem Samstag zu zweit an den Aufbau gewagt.

Vorab sei soviel gesagt, dass am Aufbau, auch mit diversen Tricks, mindestens zwei, besser drei Personen, beteiligt sein sollten. Für die Montage der Wand- und Dachteile ist es sinnvoll, wenn mehr als zwei Hände beteiligt sind.

Geliefert wurde das Gerätehaus in vier großen Packungen, welche einigermaßen logisch, und in der Reihenfolge der Arbeitsschritte, sortiert sind. Unglücklich ist allerdings, dass, zumindest ich, nirgends einen Aufkleber gefunden habe, in welchem der vier Pakete sich die Anleitung befindet. Aus diesem Grund, haben wir erstmal alle vier Pakete geöffnet und uns einen Überblick verschafft. Wenn ich es recht in Erinnerung habe, ist die Anleitung im Paket mit der Nummer 3.

Die Anleitung selbst ist sehr gut gemacht und verdeutlicht die einzelnen Schritte des Aufbaus sehr gut. Lediglich an manchen Stellen ist unklar, welche Schrauben in welche Löcher gehören. Wir haben am Schluß einfach in alle übrigen Löcher noch Schrauben eingedreht und mit Muttern und Unterlagscheiben gesichert.

Schrauben, Muttern und Unterlagscheiben sind übrigens in ausreichendem Maß in der Packung mitgeliefert. Die ganze Sache ist so durchdacht, dass sowohl die Schloßschrauben, als auch die Mutter die selbe Kopfgröße haben. Lästiger Werkzeugwechsel wärend des Aufbaus und der Verlust von Bits wird somit vermieden.

Sinnvoll ist es, die Schrauben in unterschiedliche Schüsseln oder in einen Sortimentskasten umzuschütten.

Im ersten Arbeitsschritt werden die zwei Seitenwände, das Türelement und die Rückwand zusammengeschraubt. Zu beachten ist, dass alle Schrauben nicht angezogen, sondern nur leicht gesichert werden, da das dadurch entstehende „Spiel“ für das Ausrichten am Schluss benötigt wird. Zusätzlich sollte genügen Platz für die Lagerung der Seitenteile vorhanden sein. Bereits bei diesem Schritt, sollte man mindestens zu zweit sein.

Nach dem Zusammenbau der Wandteile erfolgt bereits die stehende Montage der Elemente. Die Anleitung erwähnt explizit, dass die Montage an einem windstillen oder -ruhigen Tag erfolgen soll. Wir haben uns natürlich nicht daran gehalten, sondern den Aufbau bei mäßigem Wind durchgeführt, was stellenweise eine interessante Erfahrung war, da die Teile sich ungefähr wie ein Segel im Wind verhalten und einiges an Kraft und Geschick für die Montage notwendig war.




Zwei, drei Pflaster und einige Mililiter Blut weniger, kam auch die Erkenntnis, dass die mitgelieferten Handschuhe ihren Sinn und Berechtigung haben. Die Blechkanten sind, obwohl hochwertig bearbeitet, scharf wie ein Messer.

Weiters ist es sinnvoll, wenn für die Montage mindestens zwei Leitern zur Verfügung stehen, da das Gerätehaus doch eine Höhe erreicht, bei der nicht mehr jeder mal kurz auf die Zehenspitzen stehen kann. Gerade die Montage des Dachs wird dadurch ungemein erleichtert. Auch hier sollte man mindestens zu zweit sein, da ansonsten keine Chance besteht, die Schrauben durch die Dachelemente zu drücken.

Für den Aufbau haben wir zu zweit ca. 8 Stunden benötigt. In dieser Zeit war dann aber auch die letzte Schraube, inkl. Fundamentverschraubung, und Abdeckkappen montiert.
Das Gerätehaus haben wir übrigens nich direkt auf die Fundamentsteine gestellt, sondern haben einen Streifen Gummi (Terrassenpad (2.000 x 80 x 6mm) unterlegt. Mit den Terrassenpads haben wir schon bei der Montage der Terrasse sehr gute Erfahrungen gemacht.
Für die Befestigung haben wir anschließend einfach mit einem 8mm-Bohrer durch die vorgefertigten Löcher im Bodenblech gebohrt, Dübel eingehauen und mit Schrauben und Unterlagschreiben verschraubt. Dadurch wir der Boden zusätzlich gegen die Fundamentsteine gezogen und das Gummi zusammengepresst. An manchen Stellen war noch etwas Nacharbeit mit MEM Dach und Fugendicht notwendig.
Wie gut die Kombination funktioniert, konnten wir letzte Woche beim spontanen Wintereinbruch austesten.

Über den weiteren Innenausbau muss ich in den nächsten Tage noch etwas berichten.
Kurz gesagt, haben wir den Boden mit Split, Dämmplatten, Folie und Betonplatten umgesetzt und ein ziemlich gutes Ergebnis geschaffen.

Finanziell ist das Projekt nicht ganz ohne. Abgesehen von den Anschaffungskosten für das Gerätehaus, müssen zusätzlich, mehr oder weniger, folgende Posten berücksichtigt werden:

  • Evtl. Aushub und Entsorgungskosten (ca. 150 Euro)
  • 25 Fundamentsteine (ca. 3 Euro pro Stück ).
  • ca. zwanzig 40kg Säcke Estrichbeton (ca. 2,90 Euro pro Sack)
  • Folie für Dampfsperre und Geoflies (ca. 20 bis 40 Euro)
  • 8 XPS-Dämmplatten (ca. 8 Euro pro Platte)
  • 2 m³ Split für die „Füllung“ (ca. 60 Euro)
  • 25 Betonplatten als Bodenbelag (ca. 2,50 pro Stück)
  • KG-Rohr für Strom und Wasser (ca. 20 Euro)
  • Erdkabel für Strom (ca. 25 Euro)
  • Diverse Kleinteile und Zeugs …

Planung, Vorarbeiten und jede Menge Arbeit

Es geht weiter und das nächste Baukapitel kann endlich geöffnet werden.
Nachdem es mit der Baufreigabe etwas gedauert hat und der Boden bis Ende Februar gefroren war, geht es jetzt richtig los mit dem Erd- und Bauarbeiten für den neuen Geräteschuppen.

Ich hatte ja in einem vorherigen Blogbeitrag bereits erwähnt, dass wir uns für ein Metallgerätehaus der Firma Biohort entschieden haben. Genauer gesagt für ein Avantgarde XL mit den Maßen 257x257cm. Überzeugt hierbei hat uns unter anderem die Wertigkeit und die Qualität der Ausstellungshäuser, welche wir uns im Vorfeld angeschaut haben.

Bestellt haben wir das Haus beim bekannten Onlineshop für Baustoffe (bausep.de). Die Bestellung über den Webshop funktioniert problemlos und man kann zwischen verschiedenen Zahlungarten wählen. Wir haben aufgrund des eigentlich für Ende Februar geplanten Liefertermins, den kann man bei der Bestellung auswählen, den Kauf auf Rechnung gewählt, da bei diesem laut Homepage die Zahlung erst bei Lieferung auf die Baustelle fällig wird. Seltsamerweise enthält aber die von BillSafe ausgestellte Rechnung ein anderes Zahlungsziel, nämlich ca. 2 Wochen nach Beauftragung. Unabhängig davon und aufgrund der schlechten Erfahrung mit solchen „Inkasso“-Unternehmen, haben wir den Rechnungsbetrag sofort überwiesen.
Lustigerweise hat sich dann am Montag darauf die Spedition gemeldet und wollte einen Anliefertermin für den vier Pakete von Biohort vereinbaren. Also flugs Carport freigeräumt und die Spedition auf Mittwoch Nachmittag bestellt. Die Einzelteile für das Gerätehaus werden in vier Pakte aufgeteilt, auf einer Europalette geliefert. Aufgrund der Größe ist es hilfreich, wenn man beim abladen zu Zweit ist, da die Lieferung nur frei Bordsteinkante ist. Der Fahrer hat trotzdem kurz geholfen das 2 Meter ins Carport zu tragen. Überrascht von der flotten Lieferung habe ich am nächsten Tag einen Brief von Biohort im Briefkasten gefunden, in welchem die Anlieferung in den nächsten Tagen angekündigt wurde 🙂

Nachdem das Gerätehaus nun geliefert wurde und die Spannung greifbar ist, mussten erstmal diverse Vorarbeitet geleistet werden.
Biohort schlägt vier verschiedene Varianten vor, wie das „Fundament“ für den Geräteschuppen aussehen könnte. Variante 1 beschreibt quasi Gerätehaus auf Wiese mit Bodenrahmen und Bodenanker, Variante 2 die Montage auf Betonplatten im Splitbett, Variante 3 ein Punktfundament und Variante 4 die Luxusvariante mit Bodenplatte. Daneben gibt es wohl auch noch einen Bodenrahmen mit Erdschrauben zu kaufen, der aber explizit (noch) nicht erwähnt wird.
Wir haben uns für Variante 5 entschieden und machen eine Art Streifenfundament aus Schalungsteinen, füllen die mit Stahl und Beton und machen innenliegend eine Folie und ein paar XPS-Dämmplatten rein. Glücklicherweise haben wir bereits vor knapp 4 Jahren die Stelle so vorbereiten lassen, dass wir nur noch die zwischenzeitlich aufgeschüttete Erde bis auf die Schotterpackung abtragen mussten.


„Nur“ abtragen ist bei Gartenarbeiten immer ein sehr, sehr dehnbarer Begriff. Man sollte nicht glauben, was am Schluß für ein Berg Erde am Schluß daneben liegt. Eine Schaufel aus dem Loch, sind gefühlt drei Schaufel auf dem Berg.


Schlussendlich und mit unerwartet Hilfe des Gartenbauers vom Nachbarn, war es dann geschafft und die überflüssige Erde war entfernt. Im Endeffekt dürften es ca. 4 m³ Erde gewesen sein.

Vom nächsten Schritt gibt es, aufgrund des knappen Zeitplans, leider keine ausführlichen und detaillierten Bild mehr.
Grob gesagt haben wir die kleine Baugrube mit folgenden Schritten vorbereitet

  • Split eingefüllt und abgezogen
  • sündhaft teures Geotextil Filterfließ eingelegt
  • Folie als Dampfsperre, um aufsteigende Feuchtigkeit zu unterbinden
  • jede Menge Klebeband

Anschließend wurden die Schalsteine auf Beton gesetzt und ausgerichtet. Jeder zweite Schalstein bekam noch eine Bodenverankerung mit einem Torstahlstab, welcher 80cm in die Tiefe geklopft wurde und eine waagerechte Verbindung mit einem Torstahlstab über alle Steine einer Reihe. Danach wurden die Steine mit Beton ausgegossen und plan oben abgezogen. Somit sollte für ausreichend Stabilität gesorgt sein.

Aufgrund des bevorstehenden Regens und eventuell auftretendem Frost in der kommenden Woche, kam noch eine Plane drüber, damit die Schalung in Ruhe austrocknen kann.

Wie geht es weiter?
Geplant ist, den Innenbereich der Schalung mit Split und XPS-Platten auszulegen um anschließend Betonplatten verlegen zu können. Bevor dies aber gemacht werden kann, müssen noch Strom und Wasser geplant und verlegt werden. Das Gerätehaus soll auch zukünftig unsere Zisternenpumpe aufnehmen (oranges KG-Rohr) und die Wasserversorgung im Garten übernehmen.

Baufreigabe Geräteschuppen

Hurra, wir haben die Baufreigabe für unseren Geräteschuppen erhalten.
Nachdem ja nicht ganz klar war, wie mit so einem „Spezialfall“ verfahren werden muss, haben wir Mitte November einen Bauantrag für eine Befreiung gestellt.
Spezialfall insofern, als dass der Geräteschuppen auf Baugrenze steht und im Bebauungsplan nicht explizit als Ausnahme erwähnt wird.
Um es kurz zu machen, wir haben die Freigabe nach über zwei Monaten erhalten, müssen ca. 130,00 Euro Verwaltungsgebühren dafür bezahlen und dürfen sofort anfangen.

Wen der rechtliche Wortlaut interessiert:

Befreiung gemäß §31 Abs. 2 vom Bauverbot auf der nicht überbaubaren Grundstücksgrenze.

Für uns heißt das jetzt, dass wir endlich, bei der Firma Bausep, den Auftrag für die Lieferung des Gerätehauses abgeben können.

Restaufgaben

Nachdem es hier im Blog seit längerer Zeit, eigentlich seit Anfang August, keine regelmäßigen Updates mehr gab, muss ich doch mal wieder von unserem aktuellen Stand berichten. Passend zu den zwei heißesten Monaten (Juni und Juli) im Jahr 2014 haben wir unsere beiden Terassen fertiggestellt. Die Wahl, diese aus Holz zu machen, hat sich mittlerweile mehr als bestätigt. Das Holz ist selbst bei voller Sonneneinstrahlung warm, trocknet nach dem Regen schnell ab und fühlt sich einfach nur wunderbar an. Für nächstes Jahr haben wir zur Pflege die Beschaffung eines Hochdruckreinigers mit Bürste eingeplant. Schließlich sollte man die Terrasse mindestens einmal im Jahr mit Douglasienöl behandeln und pflegen. Die genaue Pflegeanleitung haben wir netterweise von unserem Holzlieferanten gleich mitbekommen.

Im August hatten wir dann so das erste Mal richtig Zeit, Haus und Garten zu genießen und einfach nur Urlaub zu machen. Das Gras ist gut angewachsen, die Terrassen waren fertig und die Baustelle in der Einfahrt und vor dem Haus hat uns schlichtweg nicht interessiert.

Mitte September haben wir dann angefangen die restlichen Randsteine ums Haus zu setzen. Dazu haben wir wieder bei Lithon Plus Tiefbordsteine im Maß 100 x 40 x 8 bestellt und abgeholt. Diese sehen einfach schicker und wertiger aus, als die meistens verwendeten Rasenkantensteine.

IMG_20141012_155326 Die Randsteine selbst haben wir in wieder, wie auch an der Terrasse, in ein Betonbett gesetzt. Leider sind im Herbst die Öffnungszeiten der lokalen Betonwerke nicht mehr ganz so flexibel wie im Frühjahr oder Sommer, was leider dazu geführt hat, dass wir ca. 40 Sack Fertigbeton im Schubkarren anrühren mussten.
Bei dieser Variante ist zu beachten, dass es zweierlei Fertigbeton gibt. Die günstigere Variante ist zum anrühren gedacht und die perfekte Variante zum setzen der Randsteine. Der Sack kostetet hier zwischen 2,95 und 3,95 Euro. Die teuerere Variante muss nicht mehr gemischt werden. Diese schüttet man aus dem Sack ins Lock und gießt Wasser drüber – Fertig. Hier kostet der Sack aber locker mal 7,95 Euro.IMG_20141012_155428Die Einfahr selbst ist ja so ein bisschen unser Sorgenkind. Ursprünglich hatten wir einen stufenlosen Zugang eingeplant und auch in allen Besprechungen darauf verwiesen. Dieser ist auch im Bauantrag noch so eingezeichnet. Vermutlich bei der Bemusterung muss das dann aber übersehen worden sein, denn das Fenster neben der Haustür liegt mit dem Fensterbrett unter der Haustürschwelle.
Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dann dafür entschieden, dass wir mit dem Niveau der Einfahrt unter der Oberkante des Erdgeschossfussbodens bleiben und eine Stufe von ca. 15 – 17cm einplanen. Der Breite des Carports (3,50m) geschuldet, werden wir an der Stelle ein Holzpodest ähnlich unserer Terrassen bauen. Zum einen haben wir so einen ungefähr gleichen Stil ums Haus, zum anderen verzeiht das Holzpodest vielleicht zukünftig auch den einen oder anderen Einparkfehler im Carport.IMG_20141012_155336Der provisorische Holzstapel wird vermutlich in den nächsten 2 Jahren einem Gartenhaus weichen müssen. Die aktuelle Variante mit Rasenmäher im Carport und Gartenpumpe unter Plastikwanne ist nicht dauerhaft geeignet.

IMG_20141024_102138Die Randsteine haben wir in einem Abstand von ungefähr 15cm zur Hauswand gesetzt. Wir haben die Höhe der Steine so eingeplant, dass wir mit der zum Spritzschutz notwendigen Kiespackung unter dem Wärmedämmverbundsystem der Hauswand bleiben und schließend damit direkt an die Noppenbahn an der Kellerwand anschließen. Dadurch sparen wir uns den Putz an der Kelleraussenwand und bleiben weit genug vom WDVS der Hauswand weg.

20141010_131357 20141010_131402Passend dazu haben wir als Vorarbeit das Carport an die Entwässerung über die Zisterne angeschlossen. Ob dieses (verordnete) System so ganz clever ist, wird sich noch herausstellen. Die Entsorgungsbetriebe in Ulm schreiben vor, dass jedwegliche Hausentwässerung von Regenwasser über die Zisterne zu erfolgen hat. Gleichzeitig müssen Flachdächer, wie unser Carport, aber begrünt werden. In wie weit das Grünzeugs Auswirkungen auf die Verschmutzung der Zisterne hat, wird sich nächstes Jahr heraustellen. Vielleicht lohnt sich aber genau zu diesem Zeitpunkt die unverschämt teuere Anschaffung des Textilfilters 🙂

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Bevor der Platz vor dem Haus bekiest werden konnte, mussten wir noch ca. 4 Anhängerladungen an Schotter, kaputten L-Steinen und sonstigem Material auf die unterschiedlichen Ulmer Receyclinghöfe verteilen. Wie ich festgestellt habe, haben von diesem „Schandfleck“ kein Foto gemacht, dabei war die Entsorgung so eine elende Schufterei.
Den Split für den Unterbau haben wir beim mehr oder weniger örtlichen Baustoffhändler bekommen. Die halbe Tonne Split liegt dort bei ca. 15 Euro. Prinzipiell hätten wir den Split anliefern lassen können, hätten dann jedoch zu minimal günstigerem Preis gleich einen Berg mit 5 Tonnen vor dem Haus liegen gehabt.

IMG_20141030_141213Die Fläche selbst haben wir dann mit ein paar restlichen Latten plan abgezogen und mit Rasengittersteinen aus Beton belegt. Die Zwischenräume haben wir auf der Stellfläche mit Split gefüllt, am Laufweg zwischen Terrasse und Straße mit speziellen Füllsteinen. Dabei ist es ganz interessant wieviel Material auf einer Fläche von ca. 27 m² verschwinden kann. Den Unterbau an Schotter nicht mitgerechnet, haben wir ca. 2 Tonnen Split verteilt, 105 Rasengittersteine mit je 27 Kilo und 180 Füllsteine verlegt. Die Kosten lagen bei ca. 300 Euro für die gesamte Fläche.

20141114_163959Die Frage, warum Rasengittersteine und nicht normles Pflaster lässt sich ziemlich einfach mit dem Begriff „Niederschlagsgebühr“ beantworten. Aktuell kostet der Quadratmeter versiegelte Fläche mit Einleitung in den Kanal 0,52 €. Flächen die nicht eingeleitet, aber über öffentliche Flächen entwässert werden, liegen bei 0,26 €. Kosten, welche sich mit dem Lauf der Jahre aufsummieren und sicherlich nicht günstiger werden. Hinzu kommt, dass diese Fläche lediglich als Stellplatz für Auto, Anhänger und Holz eingeplant ist. Die „Gefahr“, dass Besuch mit High-Heels an dieser Stelle aussteigt, ist ziemlich unwahrscheinlich 🙂

20141104_165741Für die restliche Einfahrt haben wir „normales“ geplant. So ganz sicher sind wir uns noch nicht über Form und Farbe. Von daher weiß ich nicht, ob das im Jahr 2014 noch etwas wird und schließlich müssen wir ja auch noch etwas Arbeit nach 2015 retten. Aktuell sieht die Einfahrt so aus.

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Eines der Dinge, welche 2014 auch komplett unterging ist unser Kellerfenster an der Abgrabung. Mitte August ist mir aufgefallen, dass wir das auch noch verputzen müssen.

20141102_095935Vielleicht lag es aber auch eher an der schönen Rose, welche gekonnt vom eigentlich Problem ablenkt.

 

 

Terrasse, die Zweite

Mit ist gerade aufgefallen, dassd er Artikel ja bereits seit geraumer Zeit als Entwurf im WordPress herum liegt und eigentlich nur noch veröffentlicht werden muss.

yea-fuck-yea

Fuck … Yeah … Die Terrassen sind komplett fertig!

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Den Unterbau der Terrasse haben wir wieder auf Betonplatten im Splitbett gelegt und mit den K&R IsoPats von den Platten entkoppelt. Alternativ können die Pats auch direkt bei http://www.terrassenbauen.com bezogen werden. Wir haben uns für 2 Sorten Pats in den Größen 20x60x90mm und 3x60x90mm entschieden. Mit den 3mm Pats haben wir anschließend die Unebenheiten ausgeglichen.24.06.14 - 2

Zwischen Platten und Unterkonstruktion haben wir auch an dieser Stelle wieder ein schwarzes Unkrautstoppfließ eingezogen. Zwar besteht der komplette Untergrund aus Schotter und Splitt, jedoch hat sich in unserer noch nicht fertigen Einfahrt gezeigt, dass Pflanzen mitunter deutlich genügsamer bei der Wahl ihres Standorts sind als gedacht.24.06.14 - 1IMG_20140627_210125IMG_20140627_210101

Etwas aufwändig war der Anschluss an die bodentiefe Hebe-Schiebe-Tür. Fischerhaus, oder besser gesagt der Fensterbauer, hat an dieser Stelle ein Blech mit einer Nase montiert. Wie der Anschluss an dieser Stelle statt finden soll, erschließt sich dem Laien nicht. Wir haben die Dielen an dieser Stelle jetzt 45 Grad eingesägt und so dan Anschluss geschafft.
Spannend zu lösen war auch die Abdichtung der Kellerdämmung nach oben hin. Diese haben wir mit XPS-Platten abgedeckt und mit Bitumenkleber und Bitumendichtbändern abgedichtet.
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Am Regenfallrohr und am Abschluss muss noch nachgearbeitet werden. Für die Ausschnitte am Regenfallrohr sind uns leider die Dielen ausgegangen. Den Abschluß selbst können wir erst fertigestellen, wenn wir die restlichen Randsteine am Haus entlang setzen.2014-07-28 17.13.09

Der Laufsteg muss noch geölt werden. Wir haben uns dafür BONDEX Douglasien Öl verwendet. Die Terrasse haben wir jetzt in Summe dreimal gestrichen, da das Holz das Öl sehr gut aufnimmt. Aufgrund des Gefälles von 1-1,5% pro Meter läuft das Wasser sehr gut ab.2014-07-28 17.13.24

Terrasse, die Erste

Nach langem planen, tüffteln, vergleichen und abwägen haben wir in den letzten beiden (Urlaubs-)tagen endlich eine der beiden Terrassen in Angriff genommen und in nahezu rekordverdächtiger Zeit von 2 Tagen komplett fertiggestellt.
Die Wahl fiel auf eine Unterkonstruktion aus ungehobelten Fichte-/Lärche-Balken und Douglasien-Dielen als Oberbelag.IMG_20140616_095851Den Untergrund in Form eines Schottebetts haben wir ja bereits letztes Jahr vorbereitet. Aus diesem Grund mussten wir an dieser Stelle nicht allzuviel Aufwand investieren, da sich hier bereits alles gesetzt und verdichtet hat. Lediglich einige Höhenkorrekturen an manchen Stellen waren noch notwendig.

Der Einfachheit halber haben wir anschließend noch ca. 5 cm Split aufgetragen und über 3 Latten mit entsprechender Neigung abgezogen. Als Unterbau die Balken haben wir Betonplatten in der Größe 30x30x4 ausgewählt. Diese bieten genügend Auflagefläche, damit sich der Balken nicht allzu sehr in den Untergrund schafft.IMG_20140616_132745IMG_20140616_132749Auf die Platten haben wir eine dunkle Unkrautschutzfolie gelegt, damit sich unter der Terrasse keine Vegetation bilden kann. Verzichtet man darauf, kann es sein, dass irgendwann Gras zwischen den Dielen hindurchwächst.

Die Balken selbst haben wir auf 2 cm dicke Isopats gelegt. Diese können hier in unterschiedlichen Dicken über Amazon bezogen werden. Zum ausgleichen haben wir noch ein Pack dünne Platten in 3mm gekauft und auch an diversen Balken benötigt.

Zwischen Dielen und Balken haben wir von Terracon die Terrafix-Abstandshalter verbaut. Diese verhindern, dass zwischen Balken und Dielen das Wasser stehen bleibt und stattdessen eine vernünftige Durchlüftung stattfindet.

IMG_20140616_183457Die Dielen selbst müssen mit Edelstahlschrauben verschraubt werden, da verzinkte Schrauben in manchen Hölzer (z.B. Douglasie) reagieren und unschöne Flecken bilden.IMG_20140617_192526IMG_20140616_183448

Terraforming

Terraforming (entlehnt vom lateinischen terra und lateinisch-englischen forming für die „[Um-]Bildung zur [Ersatz-]Erde“ oder kurz „Erdumbildung“) ist die Umformung von anderen Planeten in bewohnbare erdähnliche Himmelskörper mittels zukünftiger Techniken.

Ganz so aufregend und aufwändig sind unsere Erdbewegungen nicht. Auch haben wir eher auf Technik von gestern anstelle von morgen zurück gegriffen. Bedeutet, Spitzhacke, Schaufel und Schubkarre. Quasi als State-of-the-Art-Werkzeug haben wir uns vom Nachbarn die Gardena Bodenhacke ausgeliehen. Ein weltklasse Werkzeug für das zerkleinern und auflockern des Bodens.

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Im Carport wird es zwischenzeitlich eng. Also muss das dort eingelagerte Holz raus. Dafür haben wir heute, am Sonntag, einen provisorischen Unterstand aus den restlichen Latten gezimmert. Leider keine Garage, wie unser Nachbar zuerst vermutet hat.
Apropos Garage … Wir haben ganz am Anfang natürlich auch mit einer Garage geliebäugelt. Zum einen hatten wir in der alten Wohnung den Komfort einer Tiefgarage, zum anderen wollten wir die Garage auch für die Fährräder und als Unterstellplatz im Winter nutzen. Leider hat unser Grundstück nicht die perfekte Form für eine Garage. Mit einer Garage hätten wir das Haus deutlich  mehr nach Westen rücken müssen, was wiederum dazu geführt hätte, dass das Wohnzimmer beinahe auf dem Fußweg gelegen hätte. Da unser Nachbar im Osten eine 9 Meter lange Doppelgarage an unser Grundstück gebaut hat, nutzen wir nun diese Wand als zusätzlichen Schutz für unser Carport. Da die Preisspanne bei Garagen von bis geht, hatten wir uns am Anfang irgenwann nach Fertiggaragen erkundigt. Hätten wir eine Garage gekauft, hätten wir vermutlich hier eine bestellt: http://www.fertiggaragen.net/

 

 

 

Gartenplanung

Unser Garten nimmt so langsam Gestalt an. Einen Teil haben wir ja wie bereits beschrieben letztes Jahr „fertiggestellt“ und vor kurzem nochmals mit ein paar Rasensamen versorgt.
Zeit also, sich dem 2.Teil zu widmen. Bei LithonPlus in Thalfingen haben wir diesmal eine riesen Ladung Bord- und U-Steine geholt. Die U-Steine überbrücken die Höhendifferenz zwischen Straße und Terrassenoberkante und bilden später mal eine nette Sitzgelegenheit.
Es ist schon verrückt, was man so alles an Material benötigt. Für das setzen der der Steine haben wir 1,2 m³ Beton benötigt. Glücklicherweise baut die Bahn bei uns gerade den Albabstiegstunnel von Dornstadt nach Ulm. Dadurch hat so ziemlich jedes Betonwerk im Umkreis Samstags geöffnet.2014-03-29 11.11.33 2014-03-29 14.51.46 2014-03-29 14.52.10

 

Bezüglich des Gewichtes habe ich mich etwas verschätzt. Wer hätte schon gedacht, dass so ein kleiner Bordstein in 100 x 30 x 8 cm 58 Kilo wiegt 🙂

Eine Woche später sieht das Ganze so aus.
Hinter den U-Steinen haben wir vor dem verfüllen noch eine Noppenbahn eingezogen. Dies soll, wie wir letztes Jahr gelernt haben, verhindern, dass irgendwelches Gras durch die Ritzen der U-Steine wächst. Verfüllt haben wir die ganze Sache dann mit dem Schotter was wir noch Kranstellplatz übrig haben. 2014-04-08 18.04.05
Auf der Suche nach einer passenden Hecke sind wir im Internet auf die „Eggert Baumschulen“ gestoßen. Passend zu unsere Suche gab es eine zusammengestellte Wildfruchthecke im Angebot. Diese haben wir gleich bestellt und gestern geliefert bekommen. Die Sträucher wurden über DPD in einem Papppaket geliefert und sahen für den Laien in Ordnung aus. Da die Pflanzen mit nackten Wurzeln und ohne Erde verschickt werden, empfielht Eggert, dass diese vorher bis zu 12 Stunden gewässert werden. Die Pflanzanleitung ist vorbildlich. Vom Gefühlt her hätten wir die Büsche deutlich näher zusammen gesetzt als empfohlen. Wenn man aber bedenkt, dass die Sträucher in 2-3 Jahren eine Höhe von 1-2 Meter haben, ist der große Abstand bestimmt mit Weitsicht ausgedacht worden.2014-04-08 18.04.21 2014-04-08 18.04.29 2014-04-08 18.04.36

Ansonsten fräsen wir uns gerade mit der Gardena-Gartenhacke durch unseren Garten. Da stellenweise der Mutterboden etwas vermischt ist mit Lehm, und es gefühlte 4 Wochen nicht mehr geregnet hat, gestaltet sich das momentan alles andere als einfach. Auch wenn der „Rutschen-Hügel“ noch nicht deutlich an Umfang und Höhe verloren hat, verzeichnen wir doch einen leicht sichtbaren Fortschritt.

Gartenmöbel

Mit den Gartenmöbeln verhält es sich bei uns ungefähr so wie mit der Hausnummer. Wie wahrscheinlich die wenigsten anderen auch, haben wir Konsumgüter wie Gartenmöbel nicht mit in die Finanzierung gepackt. Wir hatten ja welche. Genauer gesagt, 2 Stühle und einen kleinen Tisch. Für die 3-Zimmer-Mietswohnung völlig ausreichend. Hatten wir Besuch, haben wir einfach kurz die passenden Stühle vom Esszimmer auf den Balkon getragen. So schnell, so einfach. Mit zwei großen Terrassen steht man dann schnell vor dem Problem, dass man nicht mehr so einfach hin und her räumen will und kann, und auch die Improvisation ist man mit der Zeit leid.

Terrasse 1 haben wir aktuell mit unserem alten Esstisch, der alten Bank und den alten Stühlen bestückt. Geht ganz gut, ist aber nicht von Dauer.2014-04-08 19.52.49

Auf Terrasse 2 sieht es mit der Biertisch-Garnitur schon solider aus. Zum feiern ganz nett, aber auch hier fehlt etwas der Relax-Faktor.2014-04-08 19.53.15

Nachdem dann wir die letzen Wochenenden dann die üblichen Prospekte gewälzt haben, sind wir genauso schlau wie zuvor.
Entweder versuchen die Firmen irgendwelche 08/15-Möbel an den Mann, beziehungsweise die Frau zu bringen, oder aber der Preis für die Möbel sprengt das nicht allzu große Budget.
Freunde aus Stuttgart haben uns das „Forum Gartenmöbel“ am Pragsattel empfohlen. Die Homepage ist auf jeden Fall schon einmal sehr vielversprechend. Sitzbank und Tisch „Oregon“ würden mir persönlich, vom Preis mal abgesehen, schon sehr gut gefallen. Auf jeden Fall werden wir der Ausstellung demnächst Sonntags zwischen 13 und 17 Uhr einen Besuch abstatten. Vielleicht findet sich auch das eine oder andere, was zu unserem momentan etwas strapazierten Budget passt.

 

 

Wir bauen wieder …

… oder eigentlich immer noch.
Nachdem wir im Herbst die Zeit für eine etwas längere Pause genutzt hatten und uns im etwas knappen Winter den „Innenbaustellen“ gewidmet haben, bauen wir nun außen weiter.
Letzten Freitag haben wir dazu bereits jede Menge Rand- und U-Steine bei der Firma Schwenk in Thalfingen abgeholt. Diese wollen wir als Terasseneinfassung verwenden. Da wir zu Straße hin einen Niveauunterschied von ca. 20 – 30cm zu überbrücken haben, werden wir an dieser Stelle eine Reihe U-Steine hinsetzen. Geplant ist, diese dann mit Terrassendielen zu belegen um dort eine Art Sitzbank zu schaffen.
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Glücklicherweise haben wir damals gleich vom Kellerbauer bei der Errichtung des Kellers  die Fläche für die Terrassen schottern und verdichten lassen. Dadurch haben wir zwischenzeitlich ein ziemlich festes Planum auf welchem sich die Steine perfekt setzen lassen. Da während der Bauphase der Kran und weitere Arbeitsmaschienen auf der Fläche standen, laufen wir an dieser Stelle keine Gefahr, dass sich irgendwas setzen oder heben wird. Aufgrund des eingbrachten Schotters kann auch das Wasser perfekt versickern, so dass wir später für unsere Holzterrasse keine Staunässe befürchten müssen.2014-03-26 16.22.29Bezüglich der Höhen kommen wir einigermaßen hin. Lediglich an der „großen“ Terrasse muss später noch etwas abgezogen werden, damit wir das passende Gefälle von 1,5 – 2% pro Meter hinbekommen.
Etwas unglücklich ist der Austritt an der Küchentür gestaltet worden. Diese wurde von FischerHaus mit einem Aluminumfenstersims geliefert. Dass diese Konstruktion für den dauerhaften Gebrauch leidlich instabil ist, haben wir bereits im letzten Juli feststellen dürfen.2013-07-03 20.46.26
Zwischenzeitlich hat sich der FischerHaus-Kundendienst dem Thema angenommen. So wurde der „Fenstersims“ so unterfüttert, dass er sich nicht mehr bewegt und der Schaden am Putz entsprechend behoben. Leider hatte der gute Herr die versprochene Riffelplatte, der Alusims ist bei Nässe entsprechend rutschig, zum aufkleben nicht dabei. Diese wollte irgendwann irgendwer nachliefern. Mittlerweile denke ich aber, dass wir uns an dieser Stelle irgendwas überlegen müssen.

Glücklicherweise haben wir letzen Sommer die noch zur Verfügung stehende Zeit genutzt um zumindest einen Teil unseres Gartens anzulegen. Auf diesem haben wir dann auch, in weiser Voraussicht, bereits Rasen eingesät, so dass wir jetzt Ende März bereits ein einigermaßen akzeptables Ergebnis haben. Zumindest ist das Ergebnis so gut, dass uns schon einige Leute darauf angesprochen haben, dass unser Grundstrück so klein sei, da sie der Meinung waren, die Grünfläche gehöre zum Nachbarn.