Gerüste – Rolle Gerüstvertrieb

An dieser Stelle möchten wir ein bisschen Werbung in eigener Sache machen.
Wenn man vor dem Hausbau nur alle Bekannten abklappern und deren Möglichkeiten ausloten könnte, wäre der Hausbau deutlich weniger anstrengend gewesen.
Da entpuppen sich Leute als perfekte Elektriker oder Zimmermänner, oder haben einfach nur „Connections“ zu Firmen die genau das liefern können, was man braucht.

An dieser Stelle möchten wir kurz die Firma Rolle Gerüstvertrieb aus Jettingen-Scheppach vorstellen.
Hätten wir diese und deren Möglichkeiten bereits Anfang letztes Jahr gekannt, hätte mich das Termindrama und der Gerüstab-, um- und aufbau unserer Photovoltaik-Firma kalt gelassen 🙂

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Günstige gebrauchte Gerüste von Rolle Gerüstvertrieb

Die Firma Rolle Gerüstvertrieb stellt seit der Gründung im Jahr 2002 einen Fixpunkt in der Gerüstbranche dar. Auf dem Firmensitz in Jettingen-Scheppach an der A8 zwischen Ulm und Augsburg finden je nach Saison Interessenten aus dem privaten und gewerblichen Bereichen zwischen 20. und 40.000 qm gebrauchte Gerüste. Ob gebrauchtes Layher, gebrauchtes Plettac, Bosta Hünnebeck, Rux, Alfix oder neue Gerüste von MJ Gerüste, es werden alle führenden Gerüsthersteller preisgünstig angeboten. Für neue Fahrgerüste bzw. Rollgerüste von Layher, Albert
Gerüste und Krause wurde 2011 der separater Onlineshop www.rolle-rollgerueste.de erstellt.
Speziell auf den Bedarf des Handwerkers zugeschnitten gestaltet sich die individuelle Angebotsausarbeitung, die Mitarbeiter beraten dazu fachbezogen, fast alle sind ehemalige Gerüstbauer. Das gebrauchte Gerüst kann individuell und je nach Projekt zusammengestellt werden.
Auf Wunsch wird das gebrauchte Baugerüst mit der Spedition versendet oder direkt am Lagerplatz
des Unternehmens abgeholt werden. Eine Lieferung ins Ausland inklusive der gesamten Zollabfertigung ist selbstverständlich.
Um stets sicher nach oben zu gelangen werden defekte Gerüstböden (Robustböden, Stapelkombi, Durchstiegsbrücken) aussortiert und Instand gesetzt. Dies erfolgt entweder mit Holz, Aluminiumprofilen oder Kunststoffprofilen. Auf Wunsch gerne mit original Layher Profilen. Den Reparaturservice für defekte Gerüstböden kann jeder nutzen. Wer kein Interesse an der Reparatur hat, kann die defekten Gerüstböden und Durchstiegsbrücken an Rolle Gerüsthandel verkaufen.
Unternehmerisches und fächerübergreifendes Denken, Erfahrung im Gerüstbau, Zielstrebigkeit, Verlässlichkeit und ein eingespieltes Team bilden somit die Grundlage für einen gemeinsamen Erfolg. Weitere Informationen und mehr als 400 Angebote an gebrauchten Baugerüst finden Sie auf der Internetseite www.rolle-gerueste.de.

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Carport

Unser Carport steht. Fantastisch 🙂
Heute haben wir unter fachkundiger Anleitung unser Carport aufgestellt. Da die Balken bereits alle entsprechend abgebunden waren, gestaltete sich der Aufbau eigentlich ganz simpel. Hier und da noch ein bisschen anpassen und die Höhe ausmitteln, schon hat alles gepasst.

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Da die Gelegenheit günstig war, habe ich auch gleich noch Beton im Mischwerk für die Ständer geholt und diese einbetoniert. Somit können spätestens übermorgen wieder die Bausprieße entfernt werden.
Der in die Hausfassade eingeplante Balken hat sich bei der Montage auf jeden Fall bezahlt gemacht. Wir haben ja bereits bei der Planung des Hauses das Pendant zum Carport-Balken in die Hauswand integrieren lassen. Dadurch können wir an der Hauswand auf zusätzliche störende Ständer verzichten.

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Ach ja … Unser Wechselrichter hat heute auch ganz kurz Strom produziert. Bei der Inbetriebnahme wurde kurzzeitig ein Funktionstest der PV-Module und des Wechselrichters durchgeführt. Soweit sieht wohl alles gut aus. Lediglich der berühmt-berüchtigte Zweirichtungszähler für die endgültige Inbetriebnahme fehlt noch. Auf jeden Fall bin ich gespannt darauf, welchen Wirkungsgrad die Anlage jetzt wirklich hat. Nachdem die ersten Planungen von einem Wirkungsgrad von ca. 82% ausgingen (damals rechneten die ganzen Firmen alle mit einer Ost-Ausrichtung), habe ich mir schon ein paar Gedanken darüber gemacht. Beim Funktionstest heute Abend um 17:00 Uhr hat die Anlage aber immer noch ~ 1800 Watt/h produziert. Bei einer 6,6 kWp-Anlage die nach Süd-Ost (33°) ausgerichtet ist, wäre das beinahe ein Viertel der Gesamtleistung.

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Mit dem restlichen Beton haben wir die Schachtringe für Zisterne und Revisionsschacht einbetoniert. Dabei haben wir mal wieder den Schachtdeckel geöffnet und einen Blick in die Zisterne geworfen. Ergebnis: Voll

Die restlichen Gewerke im Haus sind heute planmäßig weitergeführt worden. Die Elektriker haben die letzten Steckdosen und Lichtschalter montiert und ihre Abschlussmessung durchgeführt. Soweit scheint wohl alles zu funktionieren. Wenn jetzt Donnerstag und Freitag noch gestrichen wird, können wir Samstag und Sonntag mit der Montage der Heizungsthermostate, Rauchmelder und Leuchten beginnen.

Ein bisschen ärgerlich ist allerdings die Tatsache, dass Material fehlt. Zum einen wurden das 19″-Homeway-Panel für den Netzwerkschrank nicht geliefert, zum anderen fehlt die Jalousiensteuerung im Erdgeschoss und der Bodentank für die Essküche.

Unter Strom

Sprichwörtlich unter Strom standen heute die Kollegen von Fehl + Sohn und Vierling auf unserer Baustelle.
Im Schwäbischen würde man die Stimmung galant mit

„S’pressiert wie d’Sau“

umschreiben.
Zählerkasten, Steckdosen, Lichtschalter, alles muss in knapp 30 Stunden montiert werden. Ein gar sportlicher Zeithorizont, wenn man die ganze Arbeit betrachtet. Ähnlich verhält es sich mit dem Innenausbau. Die Mitarbeiter von Vierling sollten eigentlich gerade 24 Stunden am Stück, plus die Nacht dazu, auf gefühlten 5 Baustellen gleichzeitg sein. So also sieht die vielseits vorgejammerte Finanzkrise also aus 🙂

Für unseren etwas schepps und nicht so recht fertig ausschauenden Treppensockel hat Herr Grübener heute eine wirklich gute Lösung gefunden.
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Der Sockel der Treppe wird mit Gipskartonplatten verschlossen und verkleidet. Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen verschwindet der Fußbodenaufbau aus Styropor, zum anderen lässt sich so auch das Loch zwischen Treppenwange und Wand verschließen.

Am Wochenende haben wir die Kellerdecke weiß gestrichen und die Rohrverkleidung im Büro montiert. Warum der Keller in Fußbodenhöhe gefühlt 1cm breiter als oben an der Decke ist, hat sich mir allerdings nicht erschlossen.
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Mit der weißen Decke wirkt der Keller übrigens einfach bombastisch. Wir haben probehalber unser Laminatbrett ausgelegt und die Wirkung „Weiße Decke – Sichtbeton – Holzoptik“ wirken lassen. Sehr schön!
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf übernächste Woche, wenn auch endlich der heute gelieferte Laminatboden im Haus verbaut wird.
An der Verkofferung haben wir die Rollen vom Streichen ausgestrichen und waren verblüfft, wie fertig das schon aussieht. Gefährlich fertig, da so die Gefahr besteht, dass es die nächsten 5 Jahre nicht mehr verputzt und gestrichen wird 🙂

Ansonsten hatte Herr Nanka am Sonntag zum Tag der offenen Haustür geladen. Bei Grillwürstchen, Steaks und gekühlten Getränken konnte von 13 bis 18 Uhr unser Haus besichtigt werden. Herr Nanka stand den doch sehr zahlreichen Interessen mit Rat und Tat zur Verfügung. Interessant ist, dass doch sehr viele Leute über unseren Grundriss im EG erstaunt oder verwundert sind. Die Tatsache, dass wir eine große „Essküche“ mit knapp 50 m² und ein „kleines“, seperates Wohnzimmer mit 16 m² haben, ist wohl nicht ganz so verbreitet und geläufig. Wenn man aber die Erklärung aus dem Hut zaubert, dass das durchaus berechtigt ist – Schließlich empfängt nicht jeder immer den gleichen Besuch, bzw. möchte auch mal abseits vom Familientrubel seine Ruhe haben – dann können es sich wiederum doch viele vorstellen 🙂
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Ein Blickfang ist, wenn auch gestern noch durch Kleber und Folie verdeckt, auf jeden Fall unser Schiedl Kingfire Parat.
Leider hat die Sichtbetonverkleidung unter anderem durch den Einbau des Kamins ohne Verkleidung (Kantenschutz vor Einbau entfernt, Flexarbeiten ohne Schutz) oder durch die Kreativität mancher Handwerker (KSC) etwas gelitten. Herr Grübener hat uns aber versichert, dass sich jemand von Schiedl um den Kamin kümmern wird. In diesem Zuge werden dann auch sicherlich die Reste der Blowerdoor-Messungs-Abklebung entfernt, denn das grüne Klebeband „bäppt“ wie Pech.

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Morgen könnte dann die Baustelle implodieren. Neben der Montage des Carports soll endlich auch die PV-Anlage angeschlossen und eventuell sogar in Betrieb genommen werden. Zeitgleich liefert die SWU den Stromzähler (welchen auch immer) und der Elektriker klemmt vom Baustrom auf den endgültigen Strom (Horrido und Vollgas vorraus) um. Damit kann dann der andere Teil der Stadtwerke endlich die Fußbodenheizung in Betrieb nehmen und das Aufheizprogramm starten. Somit ist morgen endlich mal wieder Highlife und die volle Kompetenz auf der Baustelle. Ausreden gelten dann übrigens nicht mehr.
In diesem Sinne hoffen wir auch, dass der Kollege Murphy morgen mit seinem Raketenschlitten zu Hause bleibt und nicht folgendes eintrifft:

„Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“

Ein Anschluss, zwei Aufträge …

… oder fragen Sie einfach nach Passierschein A38.
Es läuft ja, wie bereits berichtet, eigentlich sehr gut auf unserer Baustelle. Wenn man die zwei Wochen Verzögerung und diverse Abstimmungsprobleme außer Acht lässt, läuft es sehr gut.
Von größeren Schäden oder Problemen sind wir bisher glücklicherweise verschont geblieben. Alle anderen Probleme lassen sich zumindest ändern, reparieren oder eventuell auch finanziell begleichen.
Was mich aber über die gesamte Bauzeit mehr als erstaunt ist die Einstellung, mit welcher stellenweise frohen Mutes zur Tat geschritten wird. Frei nach einem Zitat von Thomas Carlyle

„Unsere Hauptaufgabe ist nicht, zu erkennen, was unklar in weiter Entfernung liegt, sondern zu tun, was klar vor uns liegt.“

bearbeitet jeder genau das, was auf dem Auftrag steht. Mitdenken, vor allem über den Tellerrand schauen, ist nicht so ganz die große Stärke mancher Mitarbeiter und Kollegen. Seien es jetzt die Stadtwerke, bei denen der Bauherr im 2 Tages Rythmus den Fortschritt und die Dringlichkeit der Arbeiten anmahnen muss oder einfach der aktuelle Fall des Hausanschlusses ans öffentliche Stromnetz.
Ein Anschluss, zwei Aufträge. So sieht es momentan aus. Nächste Woche Montag ist die Firma Fehl+Sohn für die Schlussmontage der Elektroinstallation bestellt. Gleichzeitig damit kann, oder besser gesagt könnte, auch die Schlussmontage und die Inbetriebnahme der PV-Anlage erfolgen. Könnte deswegen, da Fehl+Sohn von der PV-Anlage nichts weiß und deswegen einen Antrag auf einen Bezugszähler gestellt hat. Richtig wäre aber ein Zweirichtungszähler. Diesen wiederum muss aber SH-Solar beantragen. Das resultiert jetzt darin, dass bei den Stadtwerken zwei Anträge für einen Hausanschluss liegen. Der erste wird am Dienstag mit einem Bezugszähler ausgeführt, der zweite dann nachgelagert mit einem Zweirichtungszähler.
Der Versuch, diesen gordischen Knoten zu lösen, ist ähnlich erfolgsversprechend, wie die Suche nach dem Passierschein A38. Der eine will nicht, der andere kann nicht und jene, welche könnten, die möchten nicht, da man für die zweite Anfahrt und den Einbau locker nochmal 100 Euro kassieren kann.

Elektrik

Am meisten beschäftigt mich momentan das Thema Elektrik auf der Baustelle. Vielleicht deswegen, da ich mich hier, im Gegenzug zu Fußbodenheizung oder Sanitär, ein bisschen auskenne und das auch vor Urzeiten einmal gelernt habe.
Ich bin ja bereits in einigen Blogeinträgen auf das Thema Elektroinstallation, und den etwas schwierigen Start mit dem von FischerHaus beauftragten Elektriker, eingegangen. Von daher spiegelt das folgende nur meine persönliche Meinung wieder. Es kann gut sein, dass es für die ganzen Dinge gute Gründe gibt.
Keine Frage, der Elektriker hat das, was er gemacht hat, sauber und ordentlich gemacht. Alle Dosen sind wohl zwischenzeitlich wieder dicht und wir haben wohl auch eine, wenn für uns auch nicht befriedigende Lösung, für die Jalousiensteuerung gefunden (Wir nehmen das, was in den Vertragsunterlagen angeboten wurde). Es hat sich zwar zwischenzeitlich immer noch niemand gemeldet, was denn nun überhaupt an Modell und Fabrikat verbaut wird – In den Bemusterungsunterlagen wurden ja auch nicht geeignete Schalter gestrichen, so dass kein Rückschluß daraus möglich ist, welche Modelle in Verbindung mit dem Wind- und Sonnenwächter montiert werden – aber egal … Bald, nämlich in 2 Wochen, sollen die Elektriker wieder auf der Baustelle erscheinen.
Das bringt mich dann auch zum nächsten Punkt, welcher mich eigentlich am meisten ärgert. Am Montag bei der Baustellenbesichtigung mit unserem Bauleiter haben wir über das „Stromproblem“, welches die Stadtwerke Ulm verursacht haben, und dessen Lösung unterhalten. Die SWU hat bei der Installation der Hausanschlüsse den Baustromkasten abgeklemmt und die Anschlussleitung ins Haus gezogen und einen Hausanschlusskasten montiert. Leider bedeutet das im Umkehrschluss, dass der Baustromkasten ohne Funktion ist und es auf der Baustelle keinen Strom gibt. Nun waren aber in dieser Woche bereits die Kollegen der SanitärUnion für die Montage der Fußbodenheizung eingeplant und auch gestern bereits vor Ort. Somit musste auf die Schnelle ein Elektriker organisiert werden, welcher im Haus provisorisch den Baustromkasten wieder flott macht und mit Strom versorgt. Bei gefühlten 40° im Schatten und vollen Auftragsbüchern bei sämtlichen Handwerkern, keine einfache Sache. Glück dem, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der Zeit hat und das kann. Somit haben wir seit gestern Abend wieder Strom im Haus.
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Damit aber jetzt zum eigentlichen Punkt meines Ärgers. Mir geht es weniger um die 50 Euro für den Elektriker oder um den Aufwand, welchen ich gestern Nachmittag wieder treiben musste, als darum, dass es momentan im Technikraum an Stelle des Zählerschrankes oder Unterverteilers, so aussieht.
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Diesen ganzen Punkt hätte man locker auch schon, inklusive Zählereinbau, bei der Elektrorohinstallation mitmachen können. Dann hätte gestern Abend unser örtlicher Elektriker, oder meinetwegen auch einer von FischerHaus, die ganze Apparatschaft anklemmen können und wir hätten „offiziellen“ Strom im Haus. Im selben Zuge hätten auch die Mitarbeiter von SH-Solar ihr Zeug installieren und die PV-Anlage in Betrieb nehmen können. Dazu kommt noch, dass wir uns auch mindestens einige Cent an Stromkosten für den Bautrockner sparen würden, welcher seit gestern im Keller im Einsatz ist.
Somit setzten wir nun voll auf unseren Bauleiter, dass er nächste Woche die Elektriker für die Endmontage herbekommt. Ansonsten wird es langsam knapp mit dem 15.07 🙂

PV-Anlage

Gestern haben wir nicht schlecht gestaunt, als wir festgestellt haben, dass unser Haus wieder zu einem Teil eingerüstet ist.
Wie bereits geschrieben hätten die PV-Module ja schon lange auf dem Dach liegen sollen, da wir eigentlich die Montage mit dem bereits stehenden Gerüst verbinden wollten. Leider konnte S+H Solar in den 3 Wochen, in denen das Gerüst von FischerHaus stand, die Module nicht liefern. Somit musste für die Montage der Module erneut ein Gerüst aufgestellt werden.
Eben habe ich dann auch festgestellt, dass die Module heute Vormittag montiert wurden. Schön, wenn sich etwas tut, ohne dass man dauernd hinterher telefonieren muss. 🙂
Von daher ein großes Lob an S+H Solar für die unkomplizierte Abwicklung.

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Wenn jetzt dann auch bald mal wieder ein Elektriker auf der Baustelle aufschlagen würde, hätten wir auch einen Zählerschrank und vor allem wieder Strom – Dieser wurde im Zuge der Errichtung der Hausanschlüsse abgeklemmt – um die im Keller notwendigen Bautrockner zu versorgen. Am allerbesten wäre es aber, wenn dann auch gleich die PV-Anlage in Betrieb genommen werden würde.

Wechselrichter

Der Wechselrichter ist da.
Nachdem es gestern ohne Ende geschüttet hat, haben die Techniker von S+H Solar nur den Wechselrichter montieren können. Liefertermin für die Module soll wohl die KW24, also diese Woche, sein. Das Wetter wird wohl bereits ab heute wieder deutlich besser, so dass wir vielleicht Ende der Woche die PV-Module auf dem Dach haben.

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Es geht voran

Dass uns letzte Woche die Trockenbauer versetzt haben, habe ich noch gar nicht erwähnt. Eigentlich hätte bereits letzte Woche Montag mit dem Innenausbau begonnen werden sollen. Allerdings war wohl der Tockenbautrupp doch etwas überfordert, so dass sie nach 2 Stunden wieder abgereist sind.
Glücklicherweise hat Herr Grübener, unser Bauleiter, ruckzuck für kompetenten Ersatz gesorgt. Die drei Jungs von der Fa.Vierling, welche Dienstag Abend eingetroffen sind, haben mal kurz in 2 1/2 Tagen das komplette EG verkleidet und im OG die Dampfsperre eingezogen und die Lattung aufgebracht. Erwähnt werden sollte noch, dass zwei der Herren auch noch 3 Stunden der 2 1/2 Tage, aufgrund eines umgenickten Fußes, im Krankenhaus verbracht haben. Von daher … Respekt vor der tollen Leistung.
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Das Gerüst ist jetzt auch (endlich) weg. Leider sind die Solarmodule immer noch nicht installiert. Man sollte meinen, dass über 3 Monate Vorlauf eigentlich reichen sollten, um Module zu bestellen und zu montieren. Allerdings sind wohl die Lieferzeiten mittlerweile so elendig lang, dass man sich frägt, warum reihenweise Modul-Hersteller pleite gehen, wenn die Kunden Schlange stehen. „Achtung: Kunde droht mit Auftrag?“ trifft es wohl am ehesten.
Ohne Gerüst macht unser Haus aber gleich einen anderen Eindruck. Drinnen ist es mit einem Schlag heller geworden und von außen sieht es aufgrund des geringen Dachvorsprungs einfach riesig aus.
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Nächsten Freitag werden wir dann mit Bagger und Radlader die Erde zusammen schieben und die Einfahrt und Terrassen vorbereiten. Leider hat Herr Schreiber von der Bamag noch nicht die restliche Sockeldämmung geliefert, so dass wir nicht alles komplett fertig machen können. Ansonsten könnten wir momentan fast jeden Tag einen Berg von Müll auf den Recyclinghof bringen. Folien, Holz, Gipskartonplatten, Eimer, etc, pp.
Im Haus selbst sieht es mittlerweile richtig aufgeräumt aus. Kein Wunder, wenn die Handwerker Platz für ihre Gewerke brauchen 🙂
Nachdem übernächste Woche dann der Estrich kommen soll, haben wir heute begonnen die Deckendurchbrüche in den Keller zu verschließen. Ursprünglich wollten wir hierfür Gasbetonsteine nehmen und diese entsprechend zuschneiden. Leider befinden sich einige der Durchbrüche genau unter eine Wand, so dass man an diesen Stellen nur mit Dämmwolle, Styropor, Montageschaum und Zement arbeiten konnte. Im Großen und Ganzen passt das aber vermutlich auch. Dämmwolle und Styropor sorgen für Schallschutz, Montageschaum und Zement halten das dann zusammen.
Morgen werden wir im Keller auch die letzten Fugen verspachteln und abschleifen. Wie der Staub jemals aus dem Keller rauskommt? Keine Ahnung.

Das eine oder andere kleine Problem ist unserem Baubegleiter auch noch aufgefallen.2013-05-22 18.29.06 Die Verschraubung für die Handbrause in der Dusche sitzt unter der Gipskartonplatte. Korrekt wäre bündig. Ansonsten kann es wohl nachgelagert passieren, dass bei Wartungsarbeiten die Abdichtung reißt und Wasser zwischen Fließen und Gipskarton oder Spanplatte fließen kann.2013-05-17 14.58.42Bei der Kücheninstallation haben sich die Sanitärjungs mal komplett verhauen. Sowohl Abfluß, als auch Zuleitungen sind so hoch montiert, dass in der Küchenarbeitsplatte kein Spülbecken unterzubringen ist.
Macht aber wohl nix, da die Firma sowieso nochmal auf der Baustelle ist und das dann korrigieren kann.
Ansonsten sind wir von Baumängel bisher glücklicherweise verschont geblieben. Die bisherige Mängelliste beruht mehr auf Missverständnissen und Kommunikationsschwierigkeiten, denn auf wirklichen Fehlern.

 

 

Schreck …

… das Gerüst kommt weg. Und dabei ist die PV-Anlage noch gar nicht auf dem Dach.
Warum? Das gilt es am Dienstag zu klären.

Heute morgen hab ich folgendes Bild von unserem Nachbarn, mit dem Hinweis, dass das Gerüst abgebaut wird, erhalten.

2013-05-18 22.33.13FischerHaus ist schnell. Sehr schnell. Zu schnell für unseren PV-Anlagenbauer, welcher eigentlich diese Woche mit der Montage der Module beginnen wollte.
Glücklicherweise habe ich dann auch unseren Bauleitern, Herrn Grübener, erreicht. Dieser hat dann den Abbau vorerst mal stoppen lassen. Somit sah unser Haus heute morgen kurzzeitig so aus.

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So ohne Gerüst macht das Haus eine ganz andere Figur und wirkt extrem groß. Das flache Dach (22°) und der geringe Überstand kaschieren die 7,56m ganz schön. Allerdings muss ich mich mit dem Stellbrett am Dach noch anfreunden. So gesehen hätten wir es entweder weiß oder dunkelgrau streichen lassen sollen, da es doch einen gewissen Kontrast zu Dach und Fenster, bzw. Fassade bietet.

 

 

Unter Strom

Manchmal geht es schneller als gedacht … Montag hatten wir unseren Bauleiter auf der Baustelle getroffen und bei ihm nochmal wegen des möglichen Installationstermins für unsere PV-Anlage nachgefragt. Nachdem bei S+H Solar Dienstag und Mittwoch niemand zu erreichen war und ich schon wieder leicht nervös wegen des Zeitplans wurde, habe ich heute festgestellt, dass nicht nur das PV-Kabel vom Dach bis in den Keller gezogen wurde, sondern auch bereits die Halter für die PV-Panels montiert wurden. Jetzt wäre es nur noch vorteilhaft, wenn sich von S+H Solar jemand melden würde um die weitere Vorgehensweise abzusprechen.

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Schlechte Nachrichten haben allerdings von FischerHaus wegen unserer RWE Smarthome Rolladensteuerung erhalten. Dies ist nicht kompatibel mit dem geplanten Sonnen- und Windwächter und der dafür benötigten Gruppensteuerung. Damit werden wir im EG bei den Jalousien aller Wahrscheinlichkeit nach auf die ursprünglich vorgesehenen Schalter wechseln. Bisher konnte uns allerdings niemand so recht erklären, was eigentlich im Lieferumfang des Sonnen- und Windwächters enthalten ist, bzw. welche Schalter dort verwendet werden. Laut dem Elektriker auf der Baustelle hätten übrigens die bei uns in der Bemusterung gestrichenen Schalter auch nicht funktioniert.

Im OG haben wir an dieser Stelle glücklicherweise keine Probleme, da zum einen Rolläden eingebaut sind, zum anderen keine Gruppensteuerung notwendig ist.
Auf jeden Fall sind wir gespannt, welche Lösung FischerHaus uns alternativ anbieten wird, da wir ungern auf eine Programmierbarkeit der Schalter verzichten möchten.

Ansonsten liegt der Ausbau, soweit wir das abschätzen können, im Zeitplan. Die Elektriker haben überall wie geplant Kabel eingezogen. An manchen Stellen gab es aber unerwarteterweise Probleme, da an den geplanten Stellen Ständer waren. Hier mussten die Steckdosen und Lichtschalter etwas mühsam umplatziert werden.
Die drei Sänitärjungs haben, nachdem sie bereits letzte Woche die Rohre für die Lüftungsanlage gelegt haben, die Sanitärrohinstallation mit Frisch- und Abwasser vollends eingebaut. Das eine oder andere Lüftungs- und Abwasserrohr schaut aber noch etwas unmotiviert in die Gegend, da aller Wahrscheinlichkeit nach, der Elektriker den falschen Schacht in den Keller genommen hat.

Einen kleinen „Insider“ muss ich aber noch erwähnen 😀 … Auf dem Abnahme-Protokoll des Elektrikers war lustigerweise der Name eines großen Ausbauhaus-Herstellers aufgeführt. Vielleicht wird’s ja doch noch etwas mit dem Weber-Grill zum Einzug.