„Fliesen-Bob“

Dass wir aufgrund des knappen Zeitplans einen Fliesenleger einspannen mussten, habe ich ja bereits erwähnt. Dass wir einen auf die Schnelle gefunden haben, der auch etwas kann, war ein Glücksgriff.
Wie es aber in solchen Fällen immer ist, haben die Handwerker gerade mega viel zu tun. Also sind wir nur eine von 5 Baustellen. Für die Nerven, 2 Wochen vor Einzug, ist das nichts. Glücklicherweise ist der gute Mann sehr zuverlässig, hält Wort und kommt auch Abends um halb sechs noch auf die Baustelle um kurz mal 20 Fliesen mit 30×60 an die Wand zu kleben.

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Glücklicherweise kommen wir zumindest mal im Dusch/WC ohne große Verschnitte aus. Die Wände nehmen an allen Seiten 3, bzw. 2, der 30×60-Platten auf. Schneiden ist nicht nötig.

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Heute war dann auch schon der Boden drin.

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Morgen wird fehlende Estrich in den Duschen ergänzt und die Wände verfugt. Donnerstag sind dann die fehlenden Bodenfliesen in der Dusche dran und die Verfugung des Bodens. Freitag, bzw. Samstag können dann passend die Sanitärobjekte montiert werden. Da FischerHaus bereits alles vorbereitet hat, beschränkt sich die Montage auf das hinhängen des WCs und des Waschbeckens, der Montage der Eckventile und dem anbringen der Armaturen.

Wer Kontakt zu unserem Fliesenleger aufnehmen möchte, findet die Kontaktdaten in der Menüleiste unter „Credits“.

Umzugsstress

Wir ziehen um. Genau gesagt am Wochenende vom 26.07 bis 28.07. Danach müssen wir unsere alte Wohnung noch ein bisschen renovieren und das Laminat rausmachen. Gekündigt haben wir, aufgrund der Fertigstellungszusage von FischerHaus zum 15.07.2013, auf den 31.07.2013. Mit dem ursprünglichen Bauzeitenplan wären wir sogar bereits am 28.06. fertig gewesen.
Leider haben uns ein paar nicht vorhersehbare Zwischenfälle um fast 3 Wochen zurück geworfen. Unter anderem ist ja, wie bereits berichtet, das erste Innenausbau-TEAM nach der Variante („Toll-Ein-Anderer-Machts) vorgegangen und nach knapp 2 Stunden wieder heimgefahren. Für uns blöd, da sich dadurch zum einen der Estrich-Termin um eine Woche verschoben hat, zum anderen dadurch auch etwas Konfusion im weiteren Ablauf geherrscht hat. So konnten wir die Fußbodenheizung nicht in Betrieb nehmen, da aufgrund des feuchten Estrichs der Wasserspeicher erst später gesetzt werden konnte und anschließend – Oh Überraschung – kein Strom für die Fernwärmestation vorhanden war, da der Elektriker für die Endmontage knapp 1 1/2 Wochen später eingeplant wurde. Das wiederum brachte unseren Zeitplan mit den Eigenleistungen gehörig durcheinander, da zum ursprünglich geplanten Termin des Fliesen legens, das Aufheizprogramm der Fußbodenheizung noch Vollgas lief. Das führt nun dazu, dass wir auf die Schnelle einen Fliesenleger zur Unterstützung beauftragen müssen. Da dieser momentan zwischen drei Baustellen parallel pendelt und bei uns nur stundenweise vorbeischaut, macht es das für unsere Nerven nicht leicher, zumal ja auch noch die ganzen Sanitärobjekte gesetzt werden müssen.
Glücklicherweise haben die Mitarbeiter der Sanitär Union heute ihr Zeug auf der Baustelle komplett erledigt und neben den restlichen Wasseranschlüssen auch noch die Lüftungsanlage in Betrieb genommen.

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Die Gitter, welche wir kurz nach der Bemusterung raussuchen durften und daher nur aus dem Prospekt kannten, sind in Realität ganz hübsch geworden. Wie lange allerdings die Luftauslassgitter am Boden ihre Form behalten, bleibt abzuwarten. Ein stabiles Edelstahlgitter wäre an dieser Stelle mit Sicherheit nicht verkehrt.

Momentan überlege ich noch, wem ich für diese Konstruktion die Ohren lang ziehen werde.

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Im Werkplan für die Kellerdecke sind KG150-Rohre vermerkt. Geliefert und gegossen wurde die Kellerdecke mit viereckigen Aussparungen. Ob das vor der Montage hätte auffallen müssen?
Anyway … So sieht es auf jeden Fall ziemlich semi-professionell aus.

Leider gab es auch mit den Wasseranschlüssen eines dieser typischen (Abstimmungs-)Probleme die uns während der gesamten Bauzeit immer wieder heimgesucht haben. Für die komplette Inbetriebnahme der Wasserversorgung im Haus fehlt momentan noch der Zählerbügel und die Wasseruhr. Die Information, dass es hilfreich für die Endmontage wäre, wenn der Bauherr das rechtzeitig bei den Stadtwerken bestellen würde, ging aber vermutlich wieder irgendwo verloren.
Hier sollte FischerHaus die zukünftigen Bauherren besser unterstützen. Warum? Der Bauherr weiß es einfach nicht. Zum einen hat er keine Ahnung, welche Vorausetzungen die anrückenden Handwerken erwarten, zum anderen sind die ganzen Begrifflichkeiten mit denen die Handwerker und Zuständigen um sich werfen nicht bekannt. Wasserfilter, Ausgleichsgefäße, automatische Entlüfter, Zählerbügel, Unterschied zwischen Bezugs und Zweirichtungszähler, WTF?!?!??!
Das Thema birgt für den Bauherren, der ohnehin mit den Nerven am Ende ist, nur unnötiges Frustpotential.
Zur Entschuldigung muss man aber noch sagen, dass es einem die Stadtwerke Ulm nicht gerade leicht machen. Ich habe heute Nachmittag kurz überlegt mit wievielen Leuten wir dort Kontakt hatten, um den aktuellen Stand zu erreichen. Es waren allein für das Thema Fernwärme und Wasser 7 Stück. Rechnet man noch Strom und den Bauleiter, bzw. dessen Vertreter und die Herrschaften der Telenet hinzu, dann sind alleine planerisch 12 Leute bei der SWU mit unserem Bauvorhaben beschäftigt. Und dabei fehlen noch die diversen Sub-Unternehmer, die nacher die Leistungen auch umsetzen. Kein Wunder, dass die Preise so sportlich sind.

Gutes gibt es hingegen von unserem Laminat zu berichten. Der Boden sieht auf den große Flächen in Küche und Büro einfach unglaublich gut aus. Leider mussten wir ihn zum Schutz vor den übrigen Handwerkern gleich wieder mit Luftpolsterfolie und Pappe einpacken.

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Der Bodentank mit den Steckdosen gehört auch zu den Dingen, welche frei nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“ platziert wurden . Technisch völlig in Ordnung, wenn auch im Preis etwas überzogen, ist die restliche Umsetzung ziemlich La-La …
Für die Aussparung im Estrich wurde ein Platzhalter aus Styropor eingesetzt. In der Annahme, dass das nachher entsprechend aufgehübscht wird, habe ich das zur Kenntnis genommen und abgehakt.
Die schlußendliche Umsetzung war, bis zur Korrektur durch unseren Bodenleger, etwas gewöhnungsbedürftig und kreativ. Der Tank wurde durch die Elektriker angeschlossen und mit Silikon irgendwie auf den Styroporklotz geklebt. Ob der Tank nachher gerade mit irgendwelchen Fugen abschließt  oder beim draufdrücken fast 5cm unter dem Estrich verschwand, war wohl bei der Installation nebensächlich.

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Das Thema Fußbodenheizung ist nun übrigens endlich auch abgeschlossen.

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Einfach war es nicht. Glücklicherweise lag es nicht an der von uns geplanten RWE-SmartHome-Steuerung, sondern an den wohl seltenen 24V-Stellmotoren. Wie mir nach einem Telefonat mit einem Techniker bei AtheTherm scheint, verkauft AtheTherm diese wohl nicht sonderlich oft. Zumindest war ihm auf Anhieb auch nicht bekannt, welches der beiden Kabel (braun und blau) Plus und welches Minus ist. Wir haben uns darauf geeinigt, dass bei Gleichspannung die Polung eine Rolle spielt und braun wohl Plus sein müsste.
Wer jemals in die Verlegenheit kommen sollte, einen AtheTherm Alpha 5 wp 24V Stellantrieb betreiben oder einrichten zu müssen, dem sei folgendes gesagt:

  • Die 24V-Ausführung unterstützt sowohl Wechselstrom als auch Gleichstrom. Steht auf dem Teil selbst sinnigerweise nicht drauf, ist aber so. Deswegen vermutlich auch der braune und blaue Anschluß.
  • Braun ist Plus
  • Blau ist Minus
  • Der Stellmotor (zumindest unserer) wurde als „Normal Close“, also stromlos geschlossen, geliefert. Als Zusatz steht der kleine Satz „First Open“ auf dem Beipackzettel.
  • „First Open“ bedeutet, dass Ding ist nach dem aufschrauben aufs Ventil offen.
  • Damit der Stellmotor funktioniert, muss er mindestens 6 Minuten mit Spannung versorgt werden. Erst dann fährt er auch zu.
    Wer wie ich im SmartHome gleich die Temperatur auf „AUS“ setzt, kann eine Stunde oder länger ziemlich dumm auf den Stellmotor schauen. Es passiert NICHTS. Setzt man im SmartHome die Temperatur 10 Minuten auf „30 Grad“ und danach auf „AUS“, laufen auch die Ventile zu.
  • Der 6 Minuten Trick im Stellmotor beschäftigt mich. Vielleicht kennt jemand eine passende Schaltung, welche genau einmal für 6 Minuten das zufahren des Stellmotors verhindert.

Das Ganze sieht im Smarthome dann so aus

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Ach ja. Die Herrschaften der SanitärUnion haben auch gleich die „Brandmeldeanlage“ getestet. Vor lauter Bohrstaub im Technikraum hat der Rauchmelder dort ausgelöst. Faszinierend, wenn 9 weitere Melder im selben Momenta anfangen zu piepsen und leuchten.
Eine Mail und SMS wird übrigens auch verschickt.

Rauchmeldung im Raum TECHNIKRAUM (KG)

 

Hallo Jens Schanz,

der Rauchmelder im Raum TECHNIKRAUM (KG) hat am 16.07.2013 um 15:35 einen Alarm ausgelöst!
Bitte überprüfen Sie dringend die Situation.

 

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr SmartHome System (Dies ist eine automatisch erzeugte Email)

 

Spachtelarbeiten

Das verspachteln der Wände verlief wohl reibungsloser als ursprünglich geplant. Nachdem ich gestern Nachmittag gegen 16:00 Uhr auf der Baustelle kurz vorbei schauen wollte, war keiner mehr da. Die Kollegen von Vierling haben sich also schon ins Wochenende verabschiedet. Die Wände sind alle verspachtelt und somit kann dann nächste Woche gleich geschliffen und gestrichen werden.
Ein bisschen Unbehagen erzeugt noch die Situation mit der „vergessenen“ Abluft in der Gallerie im OG, bzw. die scheinbar fehlende Dämmung im Kabelkanal ins OG – An dieser Stelle führen mehr oder weniger alle Kabel und Leitungen aus dem OG in den Keller. Eine fehlende Dämmung hätte den Effekt, dass eine wunderbare Geräuschbrücke zwischen 3 Stockwerken entstehen würde. Leider wurden aber zwischenzeitlich alle Wände verspachtelt und die Stöße der Gipskartonplatten mit Netze verkleidet. Von daher bin ich gespannt, was an dieser Stelle passieren wird.
Unglücklicherweise wurden in der Küche auch die 2 Lichtschalter für die Deckebeleuchtung „falsch“ eingebaut. Falsch in dem Sinne, als dass an der ursprünglich geplanten Stelle keine Montage stattfinden konnte, da ein Ständer im Weg war. Kurzerhand hat der Elektriker die Schalter einfach ein paar Zentimeter nach rechts verruscht, was dazu führt, dass die Lichtschalter jetzt im geplanten Einbauschrank liegen.

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Auf jeden Fall gespannt sind wir, wie das Detail unter der Treppe gelöst wird. Zum einen ist durch die zurückgesetzte Wand eine kleine Lücke entstanden, zum anderen sieht man unter der Treppe den kompletten Fußbodenaufbau aus Styroporplatten. So richtig schick sieht weder das eine, noch das andere aus.

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Versorgt

Wir sind „versorgt“. Seit heute liegt unsere Fernwärmestation im Keller. Daneben steht der 200 Liter Speicher. Auch die Hausanschlüsse sind fertig. Zur Fernwärme und dem Trinkwasser, hat sich heute noch Strom, Glasfaser und kurioserweise der Telekom ÜP gesellt. Kurioserweise deswegen, da wir der Erschließung des Telekom-Anschluss widersprochen haben. Die Verlegung der Leitung ins Haus hätte irgendetwas um die 380,00 Euro gekostet und da die Telekom bei uns nicht mal ihre angedrohten, gedrosselten 2 MBit/s erreichen kann, hätten wir gerne auf den Spaß verzichtet. Warum der Anschluss nun doch ins Haus gelegt wurde, kann ich nicht nachvollziehen und muss morgen geklärt werden.
Auf jeden Fall haben wir das Haus und den Technikraum an den richtigen Ort geplant. Für die Entsorgungsleitungen haben wir auf jeder Seite des Revisionsschachtes nicht einmal 1 Meter Abwasserrohr benötigt. Die Erschließung kommt mit maximal 4 Meter aus 🙂

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Seit heute Nachmittag haben wir auch keinen Baustrom mehr. Hoffen wir, dass gleich Anfang nächster Woche die Fa. Fehl+Sohn und die Sanitärunion auf der Baustelle aufschlagen und sowohl Strom, als auch Wasser wieder an den Start bringen.
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Morgen werden wir nochmal den Radlader holen und den restlichen Humus aufs Grundstück karren. Eventuell haut es ja hin und wir können schon mit dem eben schieben beginnen. Hoffen wir mal, dass das Wetter hält und es heute Nacht nicht regnet oder gewittert.

Zwischenstand

Heute war unser Bauleiter, Herr Grübener, mal wieder auf der Baustelle und hat sich den Stand der unterschiedlichen Gewerke angeschaut. Die Elektrorohinstallation ist soweit ja fertig und die Sanitärjungs haben heute Abend noch den letzten Heizkreisverteiler installiert.
Passend zum besser werdenden Wetter im Laufe der Woche, sind heute auch die Verputzer am Haus bereits fleißig am Werk gewesen. Soweit sind wir also voll im Zeitplan.
Mit unserem Bauleiter habe ich dann noch ein paar Dinge, welche uns aufgefallen sind, bzw. welche noch offen waren, angesprochen:

  • Der Kamin bekommt im Laufe der Woche von der Fa.Schiedl eine Putztür im OG verpasst. Die Dachleiter und die Trittstufen werden wieder abmontiert. Der Deckendurchbruch für den Kondensatablauf des Kamins kann verschlossen werden, da der Schiedl Kingfire Parat selbigen nicht hat. Dafür hat er zum einen eine Regenhaube, zum anderen verdunstet das restliche Kondensat direkt im Ofen. Damit entfällt auch die Abkofferung im Keller.
  • Die Jalousienschalter im EG werden jetzt mit der FischerHaus-Lösung umgesetzt. Bei FischerHaus klärt man gerade, welche Schalter überhaupt in Verbindung mit dem Wind- und Sonnewächter eingebaut werden können.
  • Ab dem 20.05 können wir dann auch die restlichen Deckendurchbrüche verschließen, da bis dahin alle Rohre und Elektroleitungen liegen. Lediglich der Durchbruch für die Fußbodenheizung darf nicht verschlossen werden.
  • Ab morgen werden dann die Decken verkleidet und die Lattung und Dämmung im OG angebracht.
  • Die Lage der Lichtschalter für Küche und Essbereich muss korrigiert werden, da dieser momentan im Wandschrank liegt – Der Fauxpass geht wohl auf meine Kappe, da ich den Ständer an der Tür nicht bedacht hab und der Elektriker den Schalter schon mittig in der Wand platziert hat 😀
  • Die Firstpfannen müssen leider nochmal nachgearbeitet werden, da irgendwas beim verklammern schief ging.firstpfannen

    Nachdem ich ja Donnerstag mal auf dem Dach war, fiel mir auf, dass die Firstpfannen stellenweise etwas schepps und krumm draufliegen. Die Firstpfanne am Kamin vorne lässt sich z.B. komplett verschieben.
    Herr Grübener hat aber gleich versichert, dass das nochmal dringend nachgearbeitet werden muss – Am besten bevor der nächste Sturm kommt 🙂

Ansonsten habe ich heute mit dem verschleifen der Kellerwände weitergemacht. Da sich das Sandpapier mit dem Betonstaub ziemlich schnell zusetzt, habe ich heute im Baumarkt noch eine Ladungs spezieller Schleifgitter besorgt. Hierbei handelt es sich um ein robustes Glasfasernetz mit Sandpartikel, welches auf der Betonoberfläche länger hält und nicht dauernd einreißt. Da es nicht ganz so sauber schleift wie Sandpapiert sind allerdings 2 Arbeitsgänge notwendig.

schleifgitter

Dienstag muss noch der letzte Kellerraum geschliffen werden, Mittwoch dann die Decke und der Übergang von Wand zur Decke. Für die Ecken muss ich mir noch etwas überlegen, da die Kellerbauer hier stellenweise sehr verschwenderisch mit Beton und Kleber umgegangen sind.