Pleiten, Pech und Pannen …

… oder wo gehobelt wird, das fallen Späne.

Eines vorweg:

Wir würden mit FischerHaus auf jeden Fall wieder bauen.

Vor und während der Bauphase haben wir uns mit unseren Wünschen und Sorgen immer gut aufgehoben gefühlt. So gut wie alles lief nach (Termin-)Plan und war qualitativ in Ordnung und hochwertig. Zwar hat unsere Mängelliste bei der Hausübergabe ca. 50 – 60 Punkte umfasst, diese waren aber weder gravierend noch umfangreich. Hier und da musste noch jemand einen Pinsel ansetzen, wieder etwas abschrauben (Dachleiter) oder einstellen – Alles in allem Arbeiten eigentlich die man gleich hätte erledigen können.
Bildschirmfoto vom 2014-03-26 22:06:45

Auch den Entschluss FÜR ein Fertighaus in Holzständerbauweise haben wir nicht bereut und würden uns jederzeit wieder dafür entscheiden. Das Wohnklima ist sehr angenehm und wohnlich und dank der Gipskarton-Spanplatten-Bauweise lassen sich ruck-zuck Steckdosen nachrüsten, Bilder aufhängen und Lampen in die Decke einbauen. Lediglich die Montage an den Außenwänden ist etwas problematisch (Schraubenlänge beachten), da hier nicht die Dampfsperre verletzt werden sollte.

Trotz alledem sind auch wir nicht von kleineren Problemen verschont geblieben. Am schlimmsten hat es uns eigentlich im Bad im OG erwischt.
Zu allererst hat sich der Lichtschalter nicht an der passenden Stelle montieren lassen, da an dieser eben ein Ständer in der Wand war. Dies führt nun dazu, dass man heute einen Schritt ins Bad machen muss um den Lichtschalter rechts neben der Tür zu betätigen. Nicht schön, da man eigentlich intuitiv im Dunkeln so ca. 20 – 30 cm neben der Tür nach dem Lichtschalter sucht.
Der zweite Fauxpas betrift die Vorbeiwand des Waschbeckens im Bad. So gut wie alle Fliesen die ich gefunden habe, haben ein 15cm Raster. Warum dann die Vorbeiwand eine Höhe von 125 cm hat, erschließt sich mir bis heute nicht? 4 x 30 cm Fliese + 5 cm Bordüre? Warum dann die Vorbauwand im Bad im EG hingegen allerdings genau 120 cm hat und somit 4 Fliesen a 30 cm aufnehmen kann, hab ich dann nicht mehr hinterfragt. Schließlich ist auch dort der Träger für das WC 7 cm höher montiert als im Bad im OG.
Egal … Mussten wir uns halt was einfallen lassen und die Vorbauwand entsprechend erhöhen:2013-08-07 18.39.25

Das eigentlich ärgerlichere Problem war aber die Trennwand hinter der Badewand. Dass diese genau 80 cm hat, mag auf dem Plan im CAD perfekt zum eingezeichneten Badewannenrand passen. Dass aber in der Realität die Fliesen unter dem Badewannenrand liegen, hat weder unsere Architektin im Vorfeld, noch der/die Planfertiger(in) beim ausarbeiten der Details berücksichtigt. Leider ließ sich auch die Badewanne nicht wie vorgeschlagen 5 cm nach vorne rücken, da ansonsten hinten an der Wand eine etwas wagemutige Konstruktion entstanden wäre. Somit haben wir jetzt eine etwas kreative Sockelfliese und einen noch irgendwie zu verschönernden Abschluss an der Badewanne.2013-08-07 18.38.32

Etwas Pech hatten wir auch mit unserer Treppe bei der wir mit Absicht keine Wischleisten links und rechts bestellt hatten. Diese wurde ja, wie bereits ganz am Anfang berichtet, ziemlich früh eingebaut. So früh, dass die Wand natürlich nicht gestrichen und gespachtelt war. Dass sich dieser Arbeitsschritt gut ein dreiviertel Jahr später mit eingebauter Treppe etwas komplizierter gestalten könnte, hätte man damals, bzw. bei der Planung schon ahnen können.
Nach einer etwas aufwändigeren Nacharbeit im Januar sieht es momentan so aus:2014-01-30 16.49.53 2014-01-30 16.50.02 2014-01-30 16.50.10

Hübsch und professionell ist leider anders.
Da aber Wischleisten für uns nicht in Frage kommen und sich das Dilemma nicht ohne Abbau der Treppe beheben lässt, werden wir die Lücken wohl mir feinen Korkstreifen füllen. Schade … Gerade das Objekt, bei dem wir etwas mehr Geld ausgegeben haben als geplant, entspricht nicht ganz dem, was wir uns vorgestellt haben.

Am schlimmsten hat es eigentlich unseren Kamin erwischt. Nachdem irgendein Vollidiot von Handwerker seine Initialien in den Beton geritzt hat, war klar, dass die eigentlich geplante Betonoptik so nicht haltbar war.
Herr Grübener war so freundlich und hat uns über die Firma Sto ein Muster mit einem betonähnlichen Putz zukommen lassen. Dieses hat uns gefallen und wäre ein entsprechendes Trostpflaster gewesen, mit welchem die Optik des Kamins zu retten gewesen wäre.2014-02-05 21.27.30

Wäre … Denn hätte man das im Vorfeld ausprobiert, hätte man sich an das Ergebnis bei der Verarbeitung herantasten können und hätte unseren Kamin entsprechend aufbereiten können. Hätte, hätte, Fahrradk(ä)tte … Jetzt sieht es halt so aus.
Links die Musterplatte von Sto. Rechts das Ergebnis am Kamin.2014-02-05 21.27.06

Endeffektlich eine glatte und homogene graue Fläche, welche meilenweit von unsere Vorstellung entfernt ist. Da nun nichts mehr zu retten ist, haben wir mit der von FischerHaus beauftragten Fa.Vierling zumindest ausgemacht, dass die Fläche entsprechend aufgehübscht und nochmals überstrichen wird. Da beim verputzen des Kamins auch nicht die Hinweise der Fa.Schiedl bezüglich der Feuerraumtür beachtet wurden, muss auch hier nochmals nachgearbeitet werden.
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Ganz wichtig!!! Nie den Putz direkt an die Metallumrandung der Feuerraumtür anschließen. Diese dehnt sich bei Hitze aus und schiebt den Putz einfach beiseite. Schiedl empfiehlt hier die Schrauben zu lösen und hinter der Metallumrandung zu verputzen! Die Metallumrandung wird also AUF den Putz geschoben und kann sich dann entsprechend ausdehnen und zusammenziehen.

Etwas Kopfzerbrechen bereitet mir aktuell noch unsere Einfahrt. Ursprünglich war geplant, und auch extra im Architektengespräch so vermerkt, dass wir einen stufenlosen Eingang ins Haus möchten. Dies ist leider so ohne weiteres nicht möglich, denn …

a) Die Hauswand mit dem WDV-System kann nicht wie z.B. eine entsprechende Massivwand direkt angepflastert werden (sowohl mit Randstein, als auch ohne), da ansonsten das WDVS durch auftretende Kräfte (z.B. PKW) beschädigt werden könnte.
b) Irgendjemand bei der Planung nicht aufgepasst hat und den Fenstersims des Fensters UNTER die Eintrittshöhe der Haustür geplant und ausgeführt hat.2013-07-05 13.42.02

Somit müssen wir nun leider an dieser Stelle ein etwas aufwändigeres Entässerungssystem (mit Rinnen von Aco) und entsprechenden Tiefbordsteinen realisieren und werden uns vom Wunsch nach einem stufenlosen Zugang verabschieden.

Schade auch, dass die als KWL verbaute Comfoair 350 von Zehnder nur ein reduziertes Modell ist, bei welcher die Steuerplatine fehlt.
 – Warum im Jahr 2014 noch Haustechnikgeräte ohne Steuerbus (und entsprechender Software) gebaut werden, erschließt sich mir einfach nicht – 
Selbiges Problem hat übrigens auch unsere Fernwärmestation der SWU. Für nur 50 Euro mehr hätte man die kompletten Daten der Anlage auslesen können. So wurde von der SWU nur das „kleine“ Steuermodul ausgewählt und verbaut. Da die Kosten, inklusive eines happigen „Baukostenzuschusses“, aber sowieso an den Endverbraucher durchgereicht werden, hätte man das auslesbare Modul zumindest optional anbieten können.
Bei der Lüftungsanlage trifft uns das Problem fehlender Kommunikationsmöglichkeiten eigentlich extremer. Diese lässt sich nämlich dadurch nicht aus der Ferne steuern. Da unser „Massahaus“-Elektriker intelligenterweise den 3-Stufen-Schalter in den Technikraum neben die Anlage gebaut hat, bedeutet eine Umstellung der Lüfterstufe für uns nun eine Extraportion Fitness und einen Gang in den Keller.

Aktuell hakt eine Jalousie noch etwas. Diese springt beim hochfahren immer mit einem lauten „Däng“ um, da sich irgendwie die Führungsnippel in der Schiene verhaken. Ich vermute mal, dass es an der Einkerbung der Schiene liegt und diese getauscht werden muss.

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An dieser Stelle, und auch für unsere schlecht schließende Haustür, steht noch ein Besuch des FischerHaus-Kundendienstes aus.

 

Wasseruhr – Akt 2

Ungewöhnlich schnell (gestern telefonisch bestellt) standen heute Morgen zwei Kollegen der Stadtwerke Ulm bei uns vor der neuen Haustür und wollten den Zählerbügel und die Wasseruhr montieren. Das hat, mit einem klitzekleinen Zwischenfall, soweit auch funktioniert.

Wie selbst dem Laien sofort ersichtlich, haben wir aber immer noch kein Wasser:

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Unser Bauleiter hat uns aber versprochen, dass dieses Problem spätestens Dienstag, den 23.07, behoben wird.

Schlimmer ist aber, dass wir dank den zwei Herren nun in einem Kellerraum keinen Strom mehr haben. Dummerweise traf die zweite Bohrung das in den Beton eingegossene Leerrohr mit der Zuleitung für den Kellerraum nebenan. Kurz bevor es dunkel wurde, hat es, den Spuren an der Bohrmaschine nach, wohl nochmal kurz mächtig gefunkt.
Dem Kommentar „Mir hend denkt, da kennet mir bohra, weil do send ja scho lauter andre Schraube denna“ konnte ich in dem Moment nicht viel abgewinnen. Egal. Herr Grübener hat sich dazu bereit erklärt, die Firma Fehl + Sohn für eine Reperatur zu organisieren. Den entstandenen Aufwand werden wir natürlich den Stadtwerken in Rechnung stellen.

Umzugsstress

Wir ziehen um. Genau gesagt am Wochenende vom 26.07 bis 28.07. Danach müssen wir unsere alte Wohnung noch ein bisschen renovieren und das Laminat rausmachen. Gekündigt haben wir, aufgrund der Fertigstellungszusage von FischerHaus zum 15.07.2013, auf den 31.07.2013. Mit dem ursprünglichen Bauzeitenplan wären wir sogar bereits am 28.06. fertig gewesen.
Leider haben uns ein paar nicht vorhersehbare Zwischenfälle um fast 3 Wochen zurück geworfen. Unter anderem ist ja, wie bereits berichtet, das erste Innenausbau-TEAM nach der Variante („Toll-Ein-Anderer-Machts) vorgegangen und nach knapp 2 Stunden wieder heimgefahren. Für uns blöd, da sich dadurch zum einen der Estrich-Termin um eine Woche verschoben hat, zum anderen dadurch auch etwas Konfusion im weiteren Ablauf geherrscht hat. So konnten wir die Fußbodenheizung nicht in Betrieb nehmen, da aufgrund des feuchten Estrichs der Wasserspeicher erst später gesetzt werden konnte und anschließend – Oh Überraschung – kein Strom für die Fernwärmestation vorhanden war, da der Elektriker für die Endmontage knapp 1 1/2 Wochen später eingeplant wurde. Das wiederum brachte unseren Zeitplan mit den Eigenleistungen gehörig durcheinander, da zum ursprünglich geplanten Termin des Fliesen legens, das Aufheizprogramm der Fußbodenheizung noch Vollgas lief. Das führt nun dazu, dass wir auf die Schnelle einen Fliesenleger zur Unterstützung beauftragen müssen. Da dieser momentan zwischen drei Baustellen parallel pendelt und bei uns nur stundenweise vorbeischaut, macht es das für unsere Nerven nicht leicher, zumal ja auch noch die ganzen Sanitärobjekte gesetzt werden müssen.
Glücklicherweise haben die Mitarbeiter der Sanitär Union heute ihr Zeug auf der Baustelle komplett erledigt und neben den restlichen Wasseranschlüssen auch noch die Lüftungsanlage in Betrieb genommen.

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Die Gitter, welche wir kurz nach der Bemusterung raussuchen durften und daher nur aus dem Prospekt kannten, sind in Realität ganz hübsch geworden. Wie lange allerdings die Luftauslassgitter am Boden ihre Form behalten, bleibt abzuwarten. Ein stabiles Edelstahlgitter wäre an dieser Stelle mit Sicherheit nicht verkehrt.

Momentan überlege ich noch, wem ich für diese Konstruktion die Ohren lang ziehen werde.

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Im Werkplan für die Kellerdecke sind KG150-Rohre vermerkt. Geliefert und gegossen wurde die Kellerdecke mit viereckigen Aussparungen. Ob das vor der Montage hätte auffallen müssen?
Anyway … So sieht es auf jeden Fall ziemlich semi-professionell aus.

Leider gab es auch mit den Wasseranschlüssen eines dieser typischen (Abstimmungs-)Probleme die uns während der gesamten Bauzeit immer wieder heimgesucht haben. Für die komplette Inbetriebnahme der Wasserversorgung im Haus fehlt momentan noch der Zählerbügel und die Wasseruhr. Die Information, dass es hilfreich für die Endmontage wäre, wenn der Bauherr das rechtzeitig bei den Stadtwerken bestellen würde, ging aber vermutlich wieder irgendwo verloren.
Hier sollte FischerHaus die zukünftigen Bauherren besser unterstützen. Warum? Der Bauherr weiß es einfach nicht. Zum einen hat er keine Ahnung, welche Vorausetzungen die anrückenden Handwerken erwarten, zum anderen sind die ganzen Begrifflichkeiten mit denen die Handwerker und Zuständigen um sich werfen nicht bekannt. Wasserfilter, Ausgleichsgefäße, automatische Entlüfter, Zählerbügel, Unterschied zwischen Bezugs und Zweirichtungszähler, WTF?!?!??!
Das Thema birgt für den Bauherren, der ohnehin mit den Nerven am Ende ist, nur unnötiges Frustpotential.
Zur Entschuldigung muss man aber noch sagen, dass es einem die Stadtwerke Ulm nicht gerade leicht machen. Ich habe heute Nachmittag kurz überlegt mit wievielen Leuten wir dort Kontakt hatten, um den aktuellen Stand zu erreichen. Es waren allein für das Thema Fernwärme und Wasser 7 Stück. Rechnet man noch Strom und den Bauleiter, bzw. dessen Vertreter und die Herrschaften der Telenet hinzu, dann sind alleine planerisch 12 Leute bei der SWU mit unserem Bauvorhaben beschäftigt. Und dabei fehlen noch die diversen Sub-Unternehmer, die nacher die Leistungen auch umsetzen. Kein Wunder, dass die Preise so sportlich sind.

Gutes gibt es hingegen von unserem Laminat zu berichten. Der Boden sieht auf den große Flächen in Küche und Büro einfach unglaublich gut aus. Leider mussten wir ihn zum Schutz vor den übrigen Handwerkern gleich wieder mit Luftpolsterfolie und Pappe einpacken.

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Der Bodentank mit den Steckdosen gehört auch zu den Dingen, welche frei nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“ platziert wurden . Technisch völlig in Ordnung, wenn auch im Preis etwas überzogen, ist die restliche Umsetzung ziemlich La-La …
Für die Aussparung im Estrich wurde ein Platzhalter aus Styropor eingesetzt. In der Annahme, dass das nachher entsprechend aufgehübscht wird, habe ich das zur Kenntnis genommen und abgehakt.
Die schlußendliche Umsetzung war, bis zur Korrektur durch unseren Bodenleger, etwas gewöhnungsbedürftig und kreativ. Der Tank wurde durch die Elektriker angeschlossen und mit Silikon irgendwie auf den Styroporklotz geklebt. Ob der Tank nachher gerade mit irgendwelchen Fugen abschließt  oder beim draufdrücken fast 5cm unter dem Estrich verschwand, war wohl bei der Installation nebensächlich.

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Das Thema Fußbodenheizung ist nun übrigens endlich auch abgeschlossen.

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Einfach war es nicht. Glücklicherweise lag es nicht an der von uns geplanten RWE-SmartHome-Steuerung, sondern an den wohl seltenen 24V-Stellmotoren. Wie mir nach einem Telefonat mit einem Techniker bei AtheTherm scheint, verkauft AtheTherm diese wohl nicht sonderlich oft. Zumindest war ihm auf Anhieb auch nicht bekannt, welches der beiden Kabel (braun und blau) Plus und welches Minus ist. Wir haben uns darauf geeinigt, dass bei Gleichspannung die Polung eine Rolle spielt und braun wohl Plus sein müsste.
Wer jemals in die Verlegenheit kommen sollte, einen AtheTherm Alpha 5 wp 24V Stellantrieb betreiben oder einrichten zu müssen, dem sei folgendes gesagt:

  • Die 24V-Ausführung unterstützt sowohl Wechselstrom als auch Gleichstrom. Steht auf dem Teil selbst sinnigerweise nicht drauf, ist aber so. Deswegen vermutlich auch der braune und blaue Anschluß.
  • Braun ist Plus
  • Blau ist Minus
  • Der Stellmotor (zumindest unserer) wurde als „Normal Close“, also stromlos geschlossen, geliefert. Als Zusatz steht der kleine Satz „First Open“ auf dem Beipackzettel.
  • „First Open“ bedeutet, dass Ding ist nach dem aufschrauben aufs Ventil offen.
  • Damit der Stellmotor funktioniert, muss er mindestens 6 Minuten mit Spannung versorgt werden. Erst dann fährt er auch zu.
    Wer wie ich im SmartHome gleich die Temperatur auf „AUS“ setzt, kann eine Stunde oder länger ziemlich dumm auf den Stellmotor schauen. Es passiert NICHTS. Setzt man im SmartHome die Temperatur 10 Minuten auf „30 Grad“ und danach auf „AUS“, laufen auch die Ventile zu.
  • Der 6 Minuten Trick im Stellmotor beschäftigt mich. Vielleicht kennt jemand eine passende Schaltung, welche genau einmal für 6 Minuten das zufahren des Stellmotors verhindert.

Das Ganze sieht im Smarthome dann so aus

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Ach ja. Die Herrschaften der SanitärUnion haben auch gleich die „Brandmeldeanlage“ getestet. Vor lauter Bohrstaub im Technikraum hat der Rauchmelder dort ausgelöst. Faszinierend, wenn 9 weitere Melder im selben Momenta anfangen zu piepsen und leuchten.
Eine Mail und SMS wird übrigens auch verschickt.

Rauchmeldung im Raum TECHNIKRAUM (KG)

 

Hallo Jens Schanz,

der Rauchmelder im Raum TECHNIKRAUM (KG) hat am 16.07.2013 um 15:35 einen Alarm ausgelöst!
Bitte überprüfen Sie dringend die Situation.

 

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr SmartHome System (Dies ist eine automatisch erzeugte Email)

 

Unter Strom

Sprichwörtlich unter Strom standen heute die Kollegen von Fehl + Sohn und Vierling auf unserer Baustelle.
Im Schwäbischen würde man die Stimmung galant mit

„S’pressiert wie d’Sau“

umschreiben.
Zählerkasten, Steckdosen, Lichtschalter, alles muss in knapp 30 Stunden montiert werden. Ein gar sportlicher Zeithorizont, wenn man die ganze Arbeit betrachtet. Ähnlich verhält es sich mit dem Innenausbau. Die Mitarbeiter von Vierling sollten eigentlich gerade 24 Stunden am Stück, plus die Nacht dazu, auf gefühlten 5 Baustellen gleichzeitg sein. So also sieht die vielseits vorgejammerte Finanzkrise also aus 🙂

Für unseren etwas schepps und nicht so recht fertig ausschauenden Treppensockel hat Herr Grübener heute eine wirklich gute Lösung gefunden.
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Der Sockel der Treppe wird mit Gipskartonplatten verschlossen und verkleidet. Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen verschwindet der Fußbodenaufbau aus Styropor, zum anderen lässt sich so auch das Loch zwischen Treppenwange und Wand verschließen.

Am Wochenende haben wir die Kellerdecke weiß gestrichen und die Rohrverkleidung im Büro montiert. Warum der Keller in Fußbodenhöhe gefühlt 1cm breiter als oben an der Decke ist, hat sich mir allerdings nicht erschlossen.
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Mit der weißen Decke wirkt der Keller übrigens einfach bombastisch. Wir haben probehalber unser Laminatbrett ausgelegt und die Wirkung „Weiße Decke – Sichtbeton – Holzoptik“ wirken lassen. Sehr schön!
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf übernächste Woche, wenn auch endlich der heute gelieferte Laminatboden im Haus verbaut wird.
An der Verkofferung haben wir die Rollen vom Streichen ausgestrichen und waren verblüfft, wie fertig das schon aussieht. Gefährlich fertig, da so die Gefahr besteht, dass es die nächsten 5 Jahre nicht mehr verputzt und gestrichen wird 🙂

Ansonsten hatte Herr Nanka am Sonntag zum Tag der offenen Haustür geladen. Bei Grillwürstchen, Steaks und gekühlten Getränken konnte von 13 bis 18 Uhr unser Haus besichtigt werden. Herr Nanka stand den doch sehr zahlreichen Interessen mit Rat und Tat zur Verfügung. Interessant ist, dass doch sehr viele Leute über unseren Grundriss im EG erstaunt oder verwundert sind. Die Tatsache, dass wir eine große „Essküche“ mit knapp 50 m² und ein „kleines“, seperates Wohnzimmer mit 16 m² haben, ist wohl nicht ganz so verbreitet und geläufig. Wenn man aber die Erklärung aus dem Hut zaubert, dass das durchaus berechtigt ist – Schließlich empfängt nicht jeder immer den gleichen Besuch, bzw. möchte auch mal abseits vom Familientrubel seine Ruhe haben – dann können es sich wiederum doch viele vorstellen 🙂
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Ein Blickfang ist, wenn auch gestern noch durch Kleber und Folie verdeckt, auf jeden Fall unser Schiedl Kingfire Parat.
Leider hat die Sichtbetonverkleidung unter anderem durch den Einbau des Kamins ohne Verkleidung (Kantenschutz vor Einbau entfernt, Flexarbeiten ohne Schutz) oder durch die Kreativität mancher Handwerker (KSC) etwas gelitten. Herr Grübener hat uns aber versichert, dass sich jemand von Schiedl um den Kamin kümmern wird. In diesem Zuge werden dann auch sicherlich die Reste der Blowerdoor-Messungs-Abklebung entfernt, denn das grüne Klebeband „bäppt“ wie Pech.

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Morgen könnte dann die Baustelle implodieren. Neben der Montage des Carports soll endlich auch die PV-Anlage angeschlossen und eventuell sogar in Betrieb genommen werden. Zeitgleich liefert die SWU den Stromzähler (welchen auch immer) und der Elektriker klemmt vom Baustrom auf den endgültigen Strom (Horrido und Vollgas vorraus) um. Damit kann dann der andere Teil der Stadtwerke endlich die Fußbodenheizung in Betrieb nehmen und das Aufheizprogramm starten. Somit ist morgen endlich mal wieder Highlife und die volle Kompetenz auf der Baustelle. Ausreden gelten dann übrigens nicht mehr.
In diesem Sinne hoffen wir auch, dass der Kollege Murphy morgen mit seinem Raketenschlitten zu Hause bleibt und nicht folgendes eintrifft:

„Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“

Ein Anschluss, zwei Aufträge …

… oder fragen Sie einfach nach Passierschein A38.
Es läuft ja, wie bereits berichtet, eigentlich sehr gut auf unserer Baustelle. Wenn man die zwei Wochen Verzögerung und diverse Abstimmungsprobleme außer Acht lässt, läuft es sehr gut.
Von größeren Schäden oder Problemen sind wir bisher glücklicherweise verschont geblieben. Alle anderen Probleme lassen sich zumindest ändern, reparieren oder eventuell auch finanziell begleichen.
Was mich aber über die gesamte Bauzeit mehr als erstaunt ist die Einstellung, mit welcher stellenweise frohen Mutes zur Tat geschritten wird. Frei nach einem Zitat von Thomas Carlyle

„Unsere Hauptaufgabe ist nicht, zu erkennen, was unklar in weiter Entfernung liegt, sondern zu tun, was klar vor uns liegt.“

bearbeitet jeder genau das, was auf dem Auftrag steht. Mitdenken, vor allem über den Tellerrand schauen, ist nicht so ganz die große Stärke mancher Mitarbeiter und Kollegen. Seien es jetzt die Stadtwerke, bei denen der Bauherr im 2 Tages Rythmus den Fortschritt und die Dringlichkeit der Arbeiten anmahnen muss oder einfach der aktuelle Fall des Hausanschlusses ans öffentliche Stromnetz.
Ein Anschluss, zwei Aufträge. So sieht es momentan aus. Nächste Woche Montag ist die Firma Fehl+Sohn für die Schlussmontage der Elektroinstallation bestellt. Gleichzeitig damit kann, oder besser gesagt könnte, auch die Schlussmontage und die Inbetriebnahme der PV-Anlage erfolgen. Könnte deswegen, da Fehl+Sohn von der PV-Anlage nichts weiß und deswegen einen Antrag auf einen Bezugszähler gestellt hat. Richtig wäre aber ein Zweirichtungszähler. Diesen wiederum muss aber SH-Solar beantragen. Das resultiert jetzt darin, dass bei den Stadtwerken zwei Anträge für einen Hausanschluss liegen. Der erste wird am Dienstag mit einem Bezugszähler ausgeführt, der zweite dann nachgelagert mit einem Zweirichtungszähler.
Der Versuch, diesen gordischen Knoten zu lösen, ist ähnlich erfolgsversprechend, wie die Suche nach dem Passierschein A38. Der eine will nicht, der andere kann nicht und jene, welche könnten, die möchten nicht, da man für die zweite Anfahrt und den Einbau locker nochmal 100 Euro kassieren kann.

Die Zeit läuft

Es sind jetzt noch gut drei Wochen, dann sollte eigentlich die Hausübergabe stattfinden. Prompt kam es heute zu einer erneuten Verzögerung. Die Stadtwerke wollen die Fern- oder Nahwärmestation (So ganz genau weiß das keiner und beide Begriffe geistern in der Kommunikation durch die Gegend) erst dann freischalten und in Betrieb nehmen, wenn

a) Jemand von der Sanitär Union, welche bei uns die Installation durchgeführt hat, schriftlich die korrekte Installation der Fußbodenheizung, des Ausdehnungsgefäßes, und, und, und bestätigt.
b) Jemand die Installation der 230V-CEE-Steckdose, des Außenfühlers und des Speicherfühlers bestätigt.

Mittlerweile ist es mehr als dringend, dass die Fußbodenheizung endlich in Betrieb geht und ihr Aufwärmprogramm fährt – Soweit ich als Laie das abschätzen und in Erfahrung bringen konnte, dauert das mindestens 2 Wochen, so dass die Termine mit Boden- und Fliesenleger ab dem 08.07 mehr als knapp sind.
Das Ganze ist halt in sofern wieder ziemlich blöd gelaufen, da man diesen „Showstopper“ eigentlich vermeiden hätte können, wenn sich irgendjemand vom Fach mit den Stadtwerken zusammengesetzt und die Planung gemacht hätte.

Glücklicherweise sind aber heute morgen die Mitarbeiter von Vierling auf unserer Baustelle eingetroffen und haben sich gleich im Haus mit Werkzeug, Säcken und Leitern ausgebreitet.

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Die ganzen Ecken wurden bereits mit Profilschienen überdeckt und die Übergänge, bzw. Stöße der Platten, mit einem Gewebe verbunden. Im Bad im OG waren heute Abend bereits die Wände und Decken gespachtelt. Somit geht wieder etwas vorwärts. Bei dem Tempo, welches die drei vorlegen, ist vermutlich bis Freitag alles verspachtelt, so dass nächste Woche geschliffen und gemalert werden kann.
Leider ist aber das kaputte Elektrokabel wieder hinter einer, mittlerweile verspachtelten, Gipskartonplatte verschwunden. Hoffen wir, dass der Elektriker das alles wieder in Gang bekommt.

Ich selbst habe mich heute dem Abwasserrohr der Spüle im Keller gewidmet. Beim Architektengespräch im November oder Dezember 2012 waren solche Dinge alles kein Problem. O-Ton: „Da machen wir dann eine Abkofferung drum herum, dann sieht man das nicht mehr.“ Dass die Abkofferung dummerweise an uns hängen bleibt, hatten wir damals nicht so recht auf dem Schirm 🙂

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Um das Problem zu beseitigen, schließlich wollen oder müssen wir demnächst die Decken im Keller weiß streichen, habe ich die restlichen Gipskartonplatten im Haus zusammengesammelt und mit ein paar Latten einen Winkel zusammen gebastelt.

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Morgen müssen wir dann noch die Latten an Wand und Decke dübeln und anschließend den Winkel daran festschrauben und verspachteln. In der Theorie hört sich das mal wieder total fluffig und einfach an. Mal sehen, wieviel Bohrer ich morgen wieder an unserer (Bamag-)Kellerwand ruiniere. Herr Schreiber hat es glaube ich sehr gut gemeint und robusten Donaukies mit in den Beton eingerührt. Zumindest habe ich bei der Montage der zwei Fahrradhalter, mit jeweils 3 Löcher pro Halter, 3 Steinbohrer zerstört.

Zu guter Letzt sind haben wir gestern beim Baustellentermin mal wieder über die vielen unzähligen Kleinigkeiten auf der Baustelle gesprochen. Hier ist ein Lichtauslass zu hoch, da fehlt unter der Fensterbank eine Gummimatte und ein Profilblech. Am nächsten Fenster passt die Dichtung der Fensterbank nicht hunderprozentig und ist verschoben und auf dem Dach liegt immer noch eine Dachleiter und zwei Trittstufen. Unter anderem fehlt auch noch der Antennendurchgangstein für eine eventuelle SAT-Anlage, bzw. wurde nicht montiert. Und so weiter … Auf jeden Fall bin ich sehr darauf gespannt, wie und wann diese ganzen Kleinigkeiten noch behoben werden 🙂

Elektrik

Am meisten beschäftigt mich momentan das Thema Elektrik auf der Baustelle. Vielleicht deswegen, da ich mich hier, im Gegenzug zu Fußbodenheizung oder Sanitär, ein bisschen auskenne und das auch vor Urzeiten einmal gelernt habe.
Ich bin ja bereits in einigen Blogeinträgen auf das Thema Elektroinstallation, und den etwas schwierigen Start mit dem von FischerHaus beauftragten Elektriker, eingegangen. Von daher spiegelt das folgende nur meine persönliche Meinung wieder. Es kann gut sein, dass es für die ganzen Dinge gute Gründe gibt.
Keine Frage, der Elektriker hat das, was er gemacht hat, sauber und ordentlich gemacht. Alle Dosen sind wohl zwischenzeitlich wieder dicht und wir haben wohl auch eine, wenn für uns auch nicht befriedigende Lösung, für die Jalousiensteuerung gefunden (Wir nehmen das, was in den Vertragsunterlagen angeboten wurde). Es hat sich zwar zwischenzeitlich immer noch niemand gemeldet, was denn nun überhaupt an Modell und Fabrikat verbaut wird – In den Bemusterungsunterlagen wurden ja auch nicht geeignete Schalter gestrichen, so dass kein Rückschluß daraus möglich ist, welche Modelle in Verbindung mit dem Wind- und Sonnenwächter montiert werden – aber egal … Bald, nämlich in 2 Wochen, sollen die Elektriker wieder auf der Baustelle erscheinen.
Das bringt mich dann auch zum nächsten Punkt, welcher mich eigentlich am meisten ärgert. Am Montag bei der Baustellenbesichtigung mit unserem Bauleiter haben wir über das „Stromproblem“, welches die Stadtwerke Ulm verursacht haben, und dessen Lösung unterhalten. Die SWU hat bei der Installation der Hausanschlüsse den Baustromkasten abgeklemmt und die Anschlussleitung ins Haus gezogen und einen Hausanschlusskasten montiert. Leider bedeutet das im Umkehrschluss, dass der Baustromkasten ohne Funktion ist und es auf der Baustelle keinen Strom gibt. Nun waren aber in dieser Woche bereits die Kollegen der SanitärUnion für die Montage der Fußbodenheizung eingeplant und auch gestern bereits vor Ort. Somit musste auf die Schnelle ein Elektriker organisiert werden, welcher im Haus provisorisch den Baustromkasten wieder flott macht und mit Strom versorgt. Bei gefühlten 40° im Schatten und vollen Auftragsbüchern bei sämtlichen Handwerkern, keine einfache Sache. Glück dem, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der Zeit hat und das kann. Somit haben wir seit gestern Abend wieder Strom im Haus.
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Damit aber jetzt zum eigentlichen Punkt meines Ärgers. Mir geht es weniger um die 50 Euro für den Elektriker oder um den Aufwand, welchen ich gestern Nachmittag wieder treiben musste, als darum, dass es momentan im Technikraum an Stelle des Zählerschrankes oder Unterverteilers, so aussieht.
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Diesen ganzen Punkt hätte man locker auch schon, inklusive Zählereinbau, bei der Elektrorohinstallation mitmachen können. Dann hätte gestern Abend unser örtlicher Elektriker, oder meinetwegen auch einer von FischerHaus, die ganze Apparatschaft anklemmen können und wir hätten „offiziellen“ Strom im Haus. Im selben Zuge hätten auch die Mitarbeiter von SH-Solar ihr Zeug installieren und die PV-Anlage in Betrieb nehmen können. Dazu kommt noch, dass wir uns auch mindestens einige Cent an Stromkosten für den Bautrockner sparen würden, welcher seit gestern im Keller im Einsatz ist.
Somit setzten wir nun voll auf unseren Bauleiter, dass er nächste Woche die Elektriker für die Endmontage herbekommt. Ansonsten wird es langsam knapp mit dem 15.07 🙂

Versorgt

Wir sind „versorgt“. Seit heute liegt unsere Fernwärmestation im Keller. Daneben steht der 200 Liter Speicher. Auch die Hausanschlüsse sind fertig. Zur Fernwärme und dem Trinkwasser, hat sich heute noch Strom, Glasfaser und kurioserweise der Telekom ÜP gesellt. Kurioserweise deswegen, da wir der Erschließung des Telekom-Anschluss widersprochen haben. Die Verlegung der Leitung ins Haus hätte irgendetwas um die 380,00 Euro gekostet und da die Telekom bei uns nicht mal ihre angedrohten, gedrosselten 2 MBit/s erreichen kann, hätten wir gerne auf den Spaß verzichtet. Warum der Anschluss nun doch ins Haus gelegt wurde, kann ich nicht nachvollziehen und muss morgen geklärt werden.
Auf jeden Fall haben wir das Haus und den Technikraum an den richtigen Ort geplant. Für die Entsorgungsleitungen haben wir auf jeder Seite des Revisionsschachtes nicht einmal 1 Meter Abwasserrohr benötigt. Die Erschließung kommt mit maximal 4 Meter aus 🙂

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Seit heute Nachmittag haben wir auch keinen Baustrom mehr. Hoffen wir, dass gleich Anfang nächster Woche die Fa. Fehl+Sohn und die Sanitärunion auf der Baustelle aufschlagen und sowohl Strom, als auch Wasser wieder an den Start bringen.
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Morgen werden wir nochmal den Radlader holen und den restlichen Humus aufs Grundstück karren. Eventuell haut es ja hin und wir können schon mit dem eben schieben beginnen. Hoffen wir mal, dass das Wetter hält und es heute Nacht nicht regnet oder gewittert.

Die Stadtwerke sind da …

… oder auch nicht, da die Verlegung der Hausanschlüsse heute bereits wieder ins stocken gekommen ist.
Der Graben ist zu tief und nicht korrekt ausgeschachtet. Also steigt die Nachfolgefirma nicht runter und setzt somit auch nicht den Mehrspartenanschluss. Große Konfusion und viele Telefonate laufen gerade auf der Baustelle ab …

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Update:

Man hat wohl zwischenzeitlich eine Lösung gefunden und den Schotter vom Graben weggezogen. Leider mal wieder voll auf unseren Zisternendeckel drauf.

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Dafür war heute Abend bereits die Mehrsparteneinführung fertig. Wasser und Fernwärme sind bereits angeschlossen. Strom soll wohl auch diese Woche dann eingeführt werden. Bei der SWU Telenet nimmt man das mit dem Glasfaserkabel ziemlich locker: „Wird irgendwann danach eingepustet!“.

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Sicherheitshalber habe ich mal die verlegte Leitungslänge vermessen. Aktuell sind wir bei 3,60m von der Straße bis zur Mehrsparteneinführung. Das Angebot der Stadtwerke beinhaltet 6m Leitungslänge. Von daher bin ich mal gespannt, was tatsächlich auf der Endabrechnung steht.

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Nerven …

… braucht man als Bauherr und Auftraggeber.
Spontan hat mich der heutige Tag ein Stück weit an dieses Bild erinnert:
projektmanagement
Manchmal ist es glaube ich nicht so gut, wenn man als Bauherr nur ca. 5 Minuten  zur Baustelle hat und eigentlich jederzeit zu vorbei schauen kann.
Gestern, am Sonntag, haben wir die Beleuchtung in Bad, Dusch/WC und der Diele vor Ort ausprobiert. Wir haben hierfür mega coole und energiesparende LED-Lampen gekauft, welche ein verhältnismäßig helles Licht produzieren. Aus diesem Grund haben wir im Bad auch einen der Einbau-Spots gestrichen und kurzerhand in 3-facher Ausführung in die Diele im EG verfrachtet. Beim rumbasteln im DG fällt der Blick dann auf die Fensterdämmung unterhalb des Fensters …

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Man glaubt es kaum, durch einen Spalt am Stoß der beiden Dämmplatten sieht man die Straße. Da die anderen Platten an dieser Stelle eine dicke Klebeschicht haben, hat unser Bauleiter gleich darauf eine E-Mail mit der Bitte um Überprüfung bekommen.
Und heute? Tada … Problem gelöst und verklebt.

Heute Vormittag war dann auch großer Treppeneinbautag. Als ich gegen 10 Uhr auf die Baustelle gekommen bin, waren bereits die Treppenwangen und die ersten Stufen montiert. 1 Stunde und 45 Minuten später war die Treppe fix und fertig eingepackt und voll begehbar. Respekt … Tolle Leistung.
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Weniger erfreulich war das Zusammentreffen mit dem Elektriker auf der Baustelle. An und für sich ein netter Mensch, welcher sehr bemüht ist alles richtig zu machen.
Leider gab es neben einigen Unstimmigkeiten mit der Jalousiensteuerung, dem Windwächter und unseren RWE Smarthome Schaltern auch noch gravierendere Probleme. Mal abgesehen davon, dass einige Schalter und Steckdosen nicht an den in der Bemusterung festgelegten Stellen montiert werden konnten, da genau an dieser Stelle Balken waren, bzw. Abstände falsche eingeplant wurden, kam es bei der Besichtigung heute Abend dann richtig dick.
FischerHaus verlegt an den Montagestellen für die Steckdosen und Schalter hinter den Gipskarton- und Spanplatte etwas mehr Dampfsperre, so dass die Montage der Dosen an dieser Stelle möglich wird. An und für sich eine sehr gute Idee. Wenn man allerdings mit zuviel Schwung und einem etwas schiefen Meterstab bohrt, geht die Dampfsperre kaputt und muss für den anschließenden Blower-Door-Test aufwändig repariert werden.
Sind die mittigen Bohrlöcher noch verhältnismäßig einfach zu „verkleben“ …
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… wird es bei den drei folgenden Löchern laut dem Montagetrupp von FischerHaus sehr aufwändig, da die Folie direkt am Balken abgerissen ist. An diversen Stellen wurde nicht nur die Dampfsperre komplett verbohrt, sondern auch gleich noch ein Stück des Balkens.
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Ansonsten möchten wir an dieser Stelle nochmals dem Stell- und Montagetrupp von FischerHaus herzlich für die geleistete Arbeit in den letzten 6 Tage danken. Wenn alle Handwerker so arbeiten würden, könnte ich völlig entspannt auf die Fertigstellung warten.
Perfekt lief auch der Einbau der Treppe ins DG. Die Treppe wurde sauber montiert und vollständig eingepackt. Danke auch hierfür.

Offen ist jetzt noch die Frage, wie der von FischerHaus eingeplante Wind- und Sonnenwächter funktioniert und vor allem mit unseren eingeplanten RWE Smarthome Rolladensteuerung harmoniert. Da uns bei der Bemusterung – Wir hatten bereits dort die technischen Unterlagen für die RWE Rolladenschalter dabei – nur die „Standard“ Busch und Jäger Rolladenschalter gutgeschrieben wurden, sollte man annehmen, dass der Wind- und Sonnenwächter mehr als nur einen Propeller und eine Fotodiode mitbringt. Zumal auch der Aufpreis damals im Angebot nicht von ungefähr kommen kann.

Passend zum allgemeinen Baufortschritt hat sich heute auch erfreulicherweise die SWU gemeldet und einen Bautermin in 2 Wochen abstimmen wollen. Leider steht zu diesem Zeitpunkt noch das Gerüst, so dass vermutlich erst Ende Mai die Hausanschlüße gelegt werden können.
Wer übrigens für die Planung und Abstimmung eine passende Projektplanungssoftware benötigt: http://gantter.com/
Bildschirmfoto vom 2013-04-29 22:34:49

Apropos SWU … Wer gerade baut und die Berichte in der Südwest Presse über angebliche Millionenverluste liest, kann sich eigentlich nur an den Kopf fassen.
Da zwar Zahlen für die Hausanschlüße „Wasser“ und „Strom“ auf der SWU-Seite zu finden sind, nicht aber für die Fernwärme, werde ich nur kurz unsere Rechnungen hier wiedergeben:

  • Herstellung Trinkwasser Bauanschluß (ohne Tiefbauarbeiten – Das hat der Kellerbauer erledigt): 267,00 Euro
  • Herstellung Strom Bauanschluß (ohne Tiefbauarbeiten – Das hat der Kellerbauer erledigt): 250,00 Euro (ohne 19% MwST)
  • Montage eines prov. Hausanschluss – Sicherung auf Baugrundstück: 190,00 Euro  (ohne 19% MwST)

Die Montage des Trinkwasser Bauanschluß umfasst neben ca. 2m Leitung eine Wasseruhr und einen Absperrhahn … Für 267,00 Euro.
Genauso unfassbar ist der Preis für den Bauanschluß Strom, welcher aus einem 1m Holzpflock, einer verplombten Box, welche das Erdkabel mit dem Anschlußkabel verbindet, und einem Zähler besteht.
Alleine 790,60 Euro sind für die Bereistellung zu bezahlen. Dazu kommen noch ca. 700 Euro Miete für den Baustromverteiler und den bauseitigen Elektriker, der den ganzen Quatsch dann auch noch anschließen muss.

Faszinierend wird es aber dann, wenn diese Posten alle erledigt sind und die SWU mit den Hausanschlüssen ums Eck biegt.
Am günstigsten ist noch der Strom-Netzanschluß mit läppischen. 1250,70 Euro. Kreativ wird es dann beim Trinkwasseranschluß. Neben 1981,64 für den Anschluß und geplanten 6m Leitung werden noch schlappe 598,64 Euro „Baukostenzuschuss“ für die SWU fällig.
Den Vogel schießt aber die Fern-, bzw. Nahwärme ab. Nachdem wir von verschiedenen Seiten schon entsprechend vorgewarnt wurden – „Kann euch niemand sagen, was das kostet“, „Gibt es keine Pläne“, „War scheiße teuer und kann nix“ – sorgte die Auftragsbestätigung trotzdem kurz für hysterisches Lachen und ungläubige Blicke. So werden für den Netzanschluß (Netto) fällig:

  • Baukostenzuschuss: 2812,00 Euro
  • Netzanschlußkosten bei DN 25: 1980,00 Euro
  • 6x Meterpauschale Tiefbau bei DN 25: 1026,00 Euro
  • Kosten für Übergabestation (bis 15kW): 4090,00 Euro

Dazu kommen dann noch 1882,52 Euro Mehrwertsteuer (natürlich 19% – Wärme ist ja Luxus im Gegensatz zu einer Hotelübernachtung – Gell, liebe FDP?), so dass am Schluß unglaubliche 11.790,52 Euro auf dem Blatt stehen.

Ach ja … Letzte Woche hat dann auch der Schornsteinfeger noch gemerkt, dass ihm die gut 6m bis zur Traufe eigentlich zu hoch sind und er nicht mit der Leiter auf das Dach möchte. Herr Grübener, unsere Bauleiter klärt auch hier, warum er im Dezember bei der Planung noch der Meinung war, es würde gehen. Schlußendlich wird es dann wohl auf eine Reinigungsklappe im Kinderzimmer rauslaufen. Ist dann halt so …